Eine positive Bilanz des vor 19 Jahren erfolgten Beitritts zur Europäischen Union zieht Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer. Trotz des verschärften Wettbewerbs habe das Land ob der Enns seine Chancen etwa im Export oder bei der Beschäftigung genutzt.
Lesen Sie mehr...Gipfel verschiebt Euro-Reform ins kommende Jahr
Ein wichtiges Thema werden die Staats- und Regierungschefs nur streifen, wenn sie am Donnerstag und Freitag in Brüssel zu letzten EU-Gipfel des Jahres zusammenkommen: den umfassenden Umbau der Währungsunion. Vor einem Jahr haben die vier Präsidenten von EU-Kommission, Rat, Parlament und der Europäischen Zentralbank einen Vorschlag vorgelegt, wie die Eurozone reformiert werden soll, um Krisen in der Zukunft zu vermeiden.
Lesen Sie mehr...Botschafter Skuja: „Mit dem Euro wird die Stimme Lettlands bedeutender“
In knapp zwei Wochen tritt Lettland als 18. Land der Euro-Zone bei. Trotz der großen Skepsis in der Bevölkerung zeigt sich Lettlands Botschafter in Wien, Edgars Skuja, von den Vorteilen der europäischen Gemeinschaftswährung überzeugt.
Lesen Sie mehr...Soziale und persönliche Kompetenzen sichtbar machen, aber wie?
In der Dienstleistungsgesellschaft sind soziale und persönliche Kompetenzen wie Kundenorientierung oder Teamwork von großer Relevanz. Solche Kompetenzen werden allerdings oft außerhalb des traditionellen Bildungssystems erworben.
Lesen Sie mehr...Was die neue deutsche Regierung für Europa bedeutet
Die große Koalition in Deutschland steht. Am Sonntag gaben CDU, CSU und SPD ihre Minister bekannt. Bei der Eurorettung ist kein Kurswechsel zu erwarten, weil Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) im Amt bleiben wird, und weil sich die SPD der Union in ihrer Linie stark angenähert hat.
Lesen Sie mehr...Irland verabschiedet sich aus dem Internationalen Rettungsschirm
Es ist so weit: Irland steht ab 15. Dezember wieder auf eigenen Beinen. Ein wichtiger Meilenstein für Europa wurde erreicht. Denn damit wird der erste EU-Krisenstaat wieder in die Unabhängigkeit entlassen.
Lesen Sie mehr...Slowenien will Banken alleine retten
Slowenien will die Milliardenlöcher bei den angeschlagenen Banken des Landes ohne Hilfe von außen stopfen. Am Donnerstag wurde bekannt, dass die Banken zusätzliches Kapital von 4,8 Milliarden Euro benötigen. Diese Zahl befand sich am oberen Rand der Schätzungen, die von einem Kapitalbedarf von bis zu 5,0 Milliarden Euro ausgegangen waren. Analysten befürchten, dass das Land mittelfristig trotzdem auf Hilfe von außen angewiesen sein wird, weil es die Last nicht alleine schultern kann.
Lesen Sie mehr...Die dunklen Machtspiele von Manuel Barroso
Kein Zweifel, Manuel Barroso, der machtbewusste Präsident der Europäischen Kommission denkt schon an die Zeit nach der Beendigung seines Mandats. Zwar rechnet er sich wenige Chancen aus, offiziell als Kandidat für eine dritte Amtszeit benannt zu werden. Aber so wie die Uhren in Brüssel ticken, kann es gut sein, dass mangels eines konsensfähigen Kandidaten, der von den entscheidenden Mitgliedsstaaten auch unterstützt wird, Barroso mit dem Angebot „Bei mir wisst ihr, was ihr habt“ dennoch ein drittes Mal Chef im Berlaymont werden wird.
Lesen Sie mehr...EZB erwägt Eigenkapital-Unterlegungspflicht für Staatsanleihen
Schreibt die EZB den Banken künftig eine Unterlegungspflicht für Staatsanleihen vor, könnten theoretisch zwar die Kredite an den Privatsektor steigen, nur würde vermutlich der gesamte Finanzsektor Südeuropas in die Pleite schlittern.
Lesen Sie mehr...Süchtig nach immer mehr Billig-Geld
Es ist wie eine Sucht: Die Märkte verlangen immer höhere Dosen an Liquidität. Viele Marktteilnehmer erwarten eine Nullzinspolitik und neue Geldleihprogramme der EZB. Das stimuliert zwar kurzfristig die Börsen, birgt aber mittelfristig erhebliche Risiken.
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