Donnerstag, 6. Oktober 2022

Widerruf





Nachträgliche Mitteilung gemäß § 10 Mediengesetz:

Wir haben in EU-Infothek mit dem am 26.05.2022 veröffentlichten Artikel mit der Überschrift „Exxpress / Exklusiv: Neue Drogen-Anzeige gegen Ibiza-Mittäter Julian Hessenthaler – StA Wien ermittelt!“ darüber berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Wien ein neues Ermittlungsverfahren gegen Julian Hessenthaler wegen des Verdachts des Suchtgifthandels eingeleitet hat (https://www.eu-infothek.com/exxpress-exklusiv-neue-drogen-anzeige-gegen-ibiza-mittaeter-julian-hessenthaler-sta-wien-ermittelt/). Dieses von der Staatsanwaltschaft Wien zu AZ: 711 St 1/19v geführte Ermittlungsverfahren wurde nunmehr eingestellt.

Anmerkung der Redaktion

Der Privatermittler Hessenthaler wurde am 30. März 2022 vom Landesgericht St. Pölten als Gericht erster Instanz wegen Suchtgifthandels und Besitz gefälschter Urkunden zu einer unbedingten Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt. Die Verteidiger Hessenthalers haben dagegen Rechtsmittel (Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung) angemeldet. Dieses Strafurteil ist daher nicht rechtskräftig. Über die dagegen erhobenen Rechtsmittel wird das Gericht zweiter Instanz entscheiden.

EU-Infothek hat mit ihrem Artikel vom 26. Mai 2022 wahrheitsgemäß berichtet, dass die Staatsanwaltschaft Wien gegen Hessenthaler auch wegen des Verdachts der Begehung weiterer Suchtgiftdelikte ermittelte. Es gab also neben dem gegen Hessenthaler bestehenden Verdacht der Begehung von bestimmten Suchtgiftdelikten, der zu einer Anklage der Staatsanwaltschaft Wien gegen Hessenthaler beim LG St. Pölten und dort in erster Instanz zu einer Verurteilung zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren ohne Bewährung geführt hat, auch einen Verdacht gegen Hessenthaler auf Begehung bestimmter anderer Suchtgiftdelikte, weshalb ein neues strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen Hessenthaler eingeleitet wurde. Dieses neue Ermittlungsverfahren ist aber in weiterer Folge eingestellt worden.

Ibiza-Untersuchungsausschuss: „Auskunftsperson“ KR Peter Barthold, NEOS-Abg. Dr. Stefanie Krisper, illegale Glücksspielbetreiber „Kajot/Maximilian Stromer“ und die fragwürdige Rolle von RA Mag. Julia Eckhart

BM Karl Nehammer, MSc, sprach vom „nachhaltigen Schlag gegen die Glücksspiel-Mafia“, welcher Ende Juni mit einer Hundertschaft von Einsatzkräften im Großraum Wels bei der Firmengruppe Kajot stattfand.           Zahlreiche Hausdurchsuchungen – auch beim wirtschaftlichen Eigentümer und „Boss“ der Kajot-Gruppe, Maximilian Stromer und anderen Verdächtigten – führten …

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OÖ / Illegales Glücksspiel: Erfolgreiche Großrazzia mit zahlreichen Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen

Ein Großaufgebot von Spezialermittlern des BK Wien (Organisierte Kriminalität, illegales Glücksspiel), Finanzpolizei und Sicherheitskräften führte dutzende Hausdurchsuchungen – auch in Privatvillen der wirtschaftlich verantwortlichen Personen – Beschlagnahmungen von Bargeld, Waffen und Geldspielautomaten, natürlich auch zahlreichen Servern, Mobiltelefonen und Buchhaltungsunterlagen durch. Link: https://encyclopaedia.fandom.com/de/wiki/Maximilian_Stromer Firmen (ehemalige Firmen) im Einflussbereich von Maximilian Stromer: Link: …

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Barthold lässt Vorwürfe gegenüber NOVOMATIC fallen

NOVOMATIC erwirkt gerichtlich vollstreckbaren Unterlassungsvergleich Gumpoldskirchen – KR Peter Barthold hat sich vor dem Landesgericht Wr. Neustadt dazu verpflichtet, Behauptungen über eine angebliche Beeinflussung durch NOVOMATIC bzw. deren Vertreter bei sonstiger Exekution zu unterlassen. NOVOMATIC hatte Barthold aufgrund unwahrer Behauptungen beim Landesgericht Wr. Neustadt auf Unterlassung geklagt. Konkret berichteten Medien …

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Ibiza-Gate: Julian H., das serbische Killer-Kommando und der Mord in der Wiener Innenstadt am 21.12.2018

Link ORF: Konnex zu Mord in Wien – Schlag gegen Mafia-Clan in Montenegro EU-Infothek berichtete bereits im Jänner 2020 über mögliche Zusammenhänge mit „Freunden und Helfern“ des Julian H.: Die Redakteurin Michaela Reibenwein hat im KURIER vom 21.12.2019 in einem Rückblick den Mord eines Auftragskillers nahe dem Wiener Lugeck, auf offener Straße, …

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EuGH Entscheidung zum Thema Glücksspiel-Werbung

Genaugenommen bringt die EuGH Entscheidung vom 18. Mai 2021 nichts Neues. Der EuGH fasst in diesem Entscheid noch einmal seine bisherigen Entscheidungen zusammen. Allerdings lässt sich durchaus herauslesen, dass der EuGH den Nationalstaaten einen Spielraum für Glücksspielwerbung, die grundsätzlich dazu dienen soll, die Spieler vom illegalen zum legalen Markt zu …

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Zum Wohle der österreichischen Bevölkerung muss die Veröffentlichung privater Telefonchats – ohne schweren kriminellen Bezug – sofort beendet werden

Kommentar von Prof. Gert Schmidt Österreich ist wieder einmal unrühmlicher Vorreiter in Bezug auf die Verletzung der in der Verfassung verankerten Privatsphäre seiner Bürger. In keinem anderen Land der Welt, weder in China noch in Russland oder den USA, werden private Chats bzw. Textnachrichten, welchen keinen massiven kriminellen Hintergrund haben, …

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