Dienstag, 16. August 2022
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„Exxpress“ – Schmitt & Schmidt vom 21.02.2022: Plagiatsvorwürfe gegen Justizministerin Dr. Alma Zadić / Hessenthaler-Kampagne

Schmitt & Schmidt / Screenshot: eXXpress.TV

2 Kommentare

  1. Ein aufmerksamer Bürger

    Sehr geehrter Hr. Prof. Schmidt!

    Es ist gut und Recht, dass einmal auch die akademischen Arbeiten von Vertretern von „linken“ Parteien wie den Grünen genauer durchleuchtet werden.
    Begonnen haben ja die Aufdeckungen in Deutschland, wo Anfangs gegen Politiker von CDU und FDP vorgegangen wurde – auch bei Korruptionsvorwürfen waren diese Parteien dort die erste Adresse.
    Wie hat dort die Rücktrittskultur ausgesehen?

    Erinnern wir uns zurück an den Rücktritt von Max Streibel – vollkommener Rückzug aus der Politik – oder?
    Vergleichen wir das mit dem Fall Cem Özdemir:
    https://www.n-tv.de/politik/Ozdemir-erklaert-Ruecktritt-article124338.html Privat genutzte Bonusmeilen und Annahme eines Privatkredites über 80.000 DM vom PR-Berater Moritz Hunzinger.
    Temporärer Rückzug aus der Politik – weitere politische Aktivitäten – jetzt hat er es in der neuen Bundesregierung zum Landwirtschaftsminister gebracht.

    FDP- Politikern Silvana Koch-Mehrin tritt wegen Plagiat und Aberkennung der Doktortitels zurück.

    Karl-Theodor zu Guttenberg, den man auch heute noch kritisch sehen kann, tritt ebenso nachhaltig aus der Politik zurück.

    Vergleich:
    Annalena Baerbock – inhaltlichen „Korrekturen“ ihres Lebenslaufs und Nebeneinkünfte von mehr als 25.000 Euro aus ihrer Funktion als Co-Parteivorsitzende sind für Grüne natürlich überhaupt kein Grund für einen Rücktritt schon gar nicht für einen Rückzug.

    Man erkennt so deutlich komplett verschiedene Maßstäbe bei der Rücktrittskultur und das wird voll und ganz durch die Medien und politische Stimmungsmache getragen. Skandalisierung auf der „rechten“ beschwichtigende Verharmlosung auf der „linken“ Seite in den Konsequenzen.

    Das zieht sich wie ein roter Faden durch die veröffentlichte Meinung in Deutschland. Ist es bei uns besser? Wohl kaum.

    Erinnern und wir an den Fall Aschbacher – Rücktritt.

    Jetzt gibt es klar erkennbare leicht veränderte Plagiate zumindest im Aufbau der Doktorarbeit von Fr. Zadic. Rücktrittskultur? – Fehlanzeige – aussitzen ist angesagt.
    Kommt man damit auch bei uns wirklich damit durch? Gelten auch hier verschiedene politische Maßstäbe?

    Es ist klar, dass jetzt durch den Ukrainekrieg und den Anti- VP- U- Ausschuss dieses Thema in den Hintergrund der Aufmerksamkeit gerät, doch deshalb ist es umso wichtiger, dass Aufdecker wie sie an diesem Fall dranbleiben.

    Freundliche Grüße
    Ein aufmerksamer Bürger

    • Genau, so läuft es, an Zadic dran bleiben, heißt es. Sie sagte anlässlich ihrer JM Karriere.
      „Die Österreicher werden noch schauen und es wird ein Unterschied sein, dass ein Justizminister nicht aus Österreich kommt“. Die Österreicher wissen nun, was sie damit gemeint hat.

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