Montag, 23. September 2019
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Ibiza-Gate: Österreichs Berliner Botschaft hofiert Mitarbeiterin des Zentrums für politische Schönheit

Krügerrand Goldmünzen / Ibiza / Bildmontage EU-Infothek, Bild © CC0 Creative Commons, Pixabay (Ausschnitt)

Ein aufmerksamer Leser informierte EU-Infothek, dass der mit der Ibiza-Affäre und in Zusammenhang mit dem Ibiza-Video stattgefundene Golddukaten-Deal mit dem bekannten Zentrum für Politische Schönheit ausgerechnet in der Österreichischen Botschaft in Berlin am 14. Juni 2018 seinen Ausgang genommen haben könnte.

Unter dem Titel „Die freundliche Revolution“ lud das Österreichische Kulturforum zu einer Gesprächsrunde über „vielfältige, konstruktive Möglichkeiten aus, um unsere Demokratie zu erneuern, zu stärken, und für alle BürgerInnen wieder greifbar zu machen“ in die Berliner Botschaft, an welcher neben Philippe Narvale (GF, Europäisches Forum Alpbach) und Patrizia Nanz (GF, IASS Potsdam) auch Cesy Leonard teilnahm und in der Einladung als Künstlerin, Zentrum für Politische Schönheit, vorgestellt wurde.

In Deutschland ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) als „kriminelle Vereinigung“, u.a. wegen Verletzung der Privatsphäre eines Politikers, seiner Frau und seiner Kinder durch Aufnahmen mit Überwachungskamera im privaten Umfeld.  

Sehr bemerkenswert ist die Tatsache, dass dieser Vorgang in der Zeit der Regierung Kurz stattfand, welcher am 12. und 13. Juni 2018 ebenfalls in Berlin weilte und den Sommerempfang des AußenwirtschaftsCenters an der Österreichischen Botschaft in Berlin besuchte.

Die Stellungnahme des Außenministeriums zur Anfrage von EU-Infothek:

Wie der von Ihnen beigefügten Einladung zu entnehmen ist, nahm Frau Leonard an einer Diskussionsveranstaltung im Juni 2018 teil. Zwischen dem Österreichischen Kulturforum Berlin und dem Zentrum für politische Schönheit besteht keinerlei Zusammenarbeit.
Beste Grüße,
Peter Guschelbauer

Siehe Berichte zum ZPS:

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4 Kommentare

  1. Avatar

    Diese Informationen sind dem BKA anscheinend egal oder was noch schlimmer wäre nicht bekannt.
    Wenn das so ist soll man die EU-Infothek offiziell beauftragen diesen Fall aufzuklären , dann ist die Sache vor dem 29. September dank der tollen Recherchen der Mitarbeiter von EU-Infothek transparent.

  2. Avatar

    Nun ja, während der Regierung Kurz, mein „Verdacht“ erhärtet sich ! Ich hätte noch zusätzlich an einen Privatier mit eigener Partei gedacht ! Danke, liebes eu-Infothek-Team ! Wären Sie nicht so dahinter, die Drahtzieher/Hintermänner/AUFTRAGGEBER würden alles tun und tun dies auch, um die Beauftragung dieses schändlichen Machwerks (Eingriff in die Privatsphäre, Abhören, etc., also Stasi-/Gestapo-Methoden) unter Verschluß zu halten ! Ich bin aber auch überzeugt, daß man ein Bauernopfer finden wird. FPÖ, bitte Hände weg von solchen Personen, denn, wer immer dies beauftragt hat, hat kriminell gehandelt und das gehört mit aller Härte des Gesetzes bestraft ! Die österr., vorwiegend linken Medien, allen voran der ORF, sind besondere Helfer bei der Nichtaufdeckung ! Beschämend für unseren Journalismus ! Nordkorea ist überall !

  3. Avatar

    Nun ja, während der Regierung Kurz, mein „Verdacht“ erhärtet sich ! Ich hätte noch zusätzlich an einen Privatier mit eigener Partei gedacht ! Danke, liebes eu-Infothek-Team ! Wären Sie nicht so dahinter, die Drahtzieher/Hintermänner/AUFTRAGGEBER würden alles tun und tun dies auch, um die Beauftragung dieses schändlichen Machwerks (Eingriff in die Privatsphäre, Abhören, etc., also Stasi-Methoden) unter Verschluß zu halten ! Ich bin aber auch überzeugt, daß man ein Bauernopfer finden wird. FPÖ, bitte Hände weg von solchen Personen, denn, wer immer dies beauftragt hat, hat kriminell gehandelt und das gehört mit aller Härte des Gesetzes bestraft ! Die österr., vorwiegend linken Medien, allen voran der ORF, sind besondere Helfer bei der Nichtaufdeckung ! Beschämend für unseren Journalismus ! Nordkorea ist überall !

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