Samstag, 15. August 2020
Startseite / Allgemein / EU-Jury schlägt Riga und Umeå für den mit 1,5 Mio. EUR dotierten Melina-Mercouri-Preis vor

EU-Jury schlägt Riga und Umeå für den mit 1,5 Mio. EUR dotierten Melina-Mercouri-Preis vor

Wie bereits die anderen Europäischen Kulturhauptstädte vor ihnen wurden Riga und Umeå von einer Überwachungs- und Beratungsjury bewertet. Diese stellt sicher, dass die Programme den einschlägigen Anforderungen entsprechen und dass die vor der offiziellen Ernennung gemachten Zusagen auch eingehalten werden.

[[image1]]Das Kulturprogramm muss eine starke europäische Dimension aufweisen, was sich zum einen in den gewählten Themen und zum anderen in der Einbeziehung von Kunst- und Kulturschaffenden aus verschiedenen Ländern widerspiegeln muss.

Weiterhin müssen die Städte dafür sorgen, dass die Veranstaltungen für das Publikum attraktiv sind und eine Langzeitwirkung auf die kulturelle und soziale Entwicklung der Stadt von ihnen ausgeht.

Die europäische Jury, die die Vorbereitungsarbeiten überwacht, hat empfohlen, die Europäische Kommission möge beide Städte aufgrund ihrer guten Vorbereitungen mit dem Melina-Mercouri-Preis auszeichnen. Das Preisgeld beläuft sich auf 1,5 Mio. EUR je Stadt.

Katalysator für Beschäftigung, Sanierungsmaßnahmen und Tourismus

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend: „Ich gratuliere beiden Städten zu ihrer gewissenhaften Vorbereitung. Die Initiative der Europäischen Kulturhauptstädte gehört zu den erfolgreichsten Programmen der EU. Seit über 25 Jahren sind sie ein Katalysator für Beschäftigung, Sanierungsmaßnahmen, Tourismus und die langfristige Weiterentwicklung der betreffenden Städte. Ich wünsche beiden Europäischen Kulturhauptstädten 2014 viel Glück bei den abschließenden Vorbereitungen für ein Jahr, das – davon bin ich überzeugt – ein voller Erfolg werden wird.“

Die zweite und abschließende Überwachungssitzung für die Europäischen Kulturhauptstädte 2014 fand im April in Brüssel statt. In ihrem Bericht hat die Jury die Vorbereitungsarbeiten der beiden Städte gelobt und der Kommission vorgeschlagen, beide mit dem Melina-Mercouri-Preis auszuzeichnen. Dieser Preis ist nach der ehemaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri benannt, die die Initiative „Europäische Kulturhauptstadt“ 1985 ins Leben gerufen hatte.

 

Über Redaktion

Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Der EuGH ist wichtig, aber zu langsam

Gottes Mühlen mahlen bekanntlich langsam - doch Österreichs Justiz ist, wie wir alle wissen, noch viel, viel langsamer. Wie endlos lange sich manche Causen ziehen  können - man denke nur an den armen Karl-Heinz Grasser - ist immer wieder erstaunlich. Es ist durchaus legitim, die oft extrem lange Verfahrensdauer vieler Fälle großteils mit Überforderung aller Beteiligten  zu begründen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.