Samstag 04. Juli 2015, 18:54

Kommentare

Der Exit vor dem Grexit

Alle Beteiligten denken über das von Alexis Tsipras vorgelegte Sparprogramm nach
Am Montag haben in Brüssel sowohl die Finanzminister der Eurozone als auch die Regierungschefs in Sachen Griechenland getagt - wie meistens ohne konkrete Ergebnisse. Jetzt denken alle Beteiligten über das von Alexis Tsipras vorgelegte Sparprogramm nach, in dem es dem Vernehmen nach um rund acht Milliarden Euro gehen soll - und  schlussendlich wird wohl das passieren, was bei Redaktionsschluss für diese Kolumne nur zu erhoffen war: Vieles deutet nämlich darauf hin, dass der Worst Case nicht eintreten, also in letzter Minute noch ein Ausweg vor dem drohenden Grexit gefunden wird. »

EU-Agrarsubventionen: Wann kommt die nächste Reform?

EU-Agrarsubventionen: Wann kommt  die nächste Reform?
In Deutschland werden die EU-Agrarsubventionen nach demselben Prinzip wie in Österreich verteilt: Auch dort sind Konzerne, diverse Organisationen und Institutionen die größten Nutznießer. Lebensmittelriesen wie die Südzucker AG oder die Hamburger August Töpfer & Co KG, das Land Schleswig-Holstein sowie die Centrale Marketinggesellschaft erhielten für 2014 Förderungen in Millionenhöhe. »

Agrarsubventionen: Die kleinen Bauern sind die Tescheks

Agrarsubventionen: Die kleinen Bauern sind die Tescheks
Es gibt ein uralte  Klischeevorstellung, die da lautet: Österreichs Bauern - nein, sogar Europas  Landwirte, werden von der Europäischen Union und sonst wo großzügig mit Subventionen überhäuft, was im Vergleich zu anderen Berufsgruppen ungerecht sei. »

Alltagswissen – die große Lücke

Alltagswissen – die große Lücke
Es ist die größte Problemzone im europäischen Bildungssystem. Nur wird darüber kaum geredet, weil es in der polit-medialen Blase nicht populär ist. Umso mutiger und lobenswerter ist die deutsche Bildungsministerin Johanna Wanka: Sie plädiert für ein neues Unterrichtsfach „Alltagwissen“. »

Exklusiv: Wer aller auf Russlands Schwarzer Liste steht

Ex-Premier G. Verhofstadt, Ex-Präsident V. Landsbergis und Ex-Kommissar St. Füle: Reisen nach Russland müssen tabu sein ...
Putin schlägt zurück: Das Moskauer Außenministerium hat vorige Woche mehrere Botschaften in EU-Ländern darüber informiert, dass 89 Europäer ab sofort nicht mehr in Russland einreisen dürfen. Die geheimnisvolle Liste, die nicht veröffentlicht werden sollte, ist eine späte und ziemlich groteske Revanche für die seinerzeitigen Strafaktionen seitens der Europäischen Union. »

Wollt Ihr den total(en) gläsernen Wohlfahrtsstaat?

Wollt Ihr den total(en) gläsernen Wohlfahrtsstaat?
Unser christlich-sozialistisches Erbe stellt den übermächtigen und „guten“, weil uneigennützigen Gottvater Staat über die Individualrechte von uns „schlechten“, kleinen, egoistischen Menschen. Er darf Konten öffnen, Fingerabdrücke fordern, Daten auf Vorrat speichern und das Bargeld wegnehmen – weil „wir Dummerchen“ damit ja doch nur Unfug treiben. »

Bankenrettung – einmal anders …

Goldesel Serie: Bankenrettung – einmal anders …
Alle blicken gebannt nach Griechenland, Ukraine oder ISIS-Land. Dabei bleibt weitgehend unbemerkt – und von den Systemmedien unkommentiert, wie die Finanzwirtschaft ihrer Funktion als „Dienerin der Realwirtschaft“ immer mehr entkleidet und zu einem Instrument der EUrokratie umgestaltet wird. »

Song Contest: Viele Brücken nach Russland

Song Contest: Viele Brücken nach Russland
Mans Zelmerlöw hat beim pompösen Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle eine riesige Sensation verhindert: Statt des schwedischen Top-Favoriten hätte nämlich beinahe die Russin Polina Gagarina mit ihrem „Weltverbesserer-Schmachtfetzen“ (Copyright: „Stern“), einer Art Friedenshymne, gewonnen. Auch wenn die strohblonde 27-Jährige während des Votings von den 10.000 Zuschauern unnötiger Weise kräftig ausgebuht wurde, ist das Motto der durchaus gelungenen Veranstaltung - „Building Bridges“ - voll aufgegangen. »

Die meisten österreichischen Unternehmen wollen keine Kredite mehr

Die meisten österreichischen Unternehmen wollen keine Kredite mehr
Für rund sechs von zehn Betrieben ist die Aufnahme eines Kredits „schwierig“ bis „sehr schwierig“, weil die Banken immer mehr unternehmerische bzw. private Sicherheiten fordern. Laut einer aktuellen Umfrage des KSV1870 planen daher nur 16 Prozent der 1.200 Befragten für heuer den Canossagang zu ihrem Geldinstitut. Die überwiegende Mehrheit verzichtet lieber auf Kredite. »

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