Dienstag 28. Juni 2016, 22:10

Kommentare

Was Politiker von Fußballern lernen können

Das Experiment: ein politisches Europa-Team nominieren. © EU-InfothekAlles Fußball - selbstverständlich auch an dieser Stelle.  Bei der EURO 2016 zeichnet sich jedenfalls ab, dass  Kickerteams in drei Kategorien einzuteilen sind: Die einen  stehen für Power-Fußball, den  beispielsweise die Nationalmannschaften von  Ungarn, Island  oder Russland praktizieren. Deren Spieler sind durchwegs groß gebaut, schnell, kampf- und kopfballstark, setzen auf Mannschaftsgeist und Kollektiv, verzichten jedoch - notgedrungen - auf technische Kunststücke. Sie setzen eisern die Taktik ihres Trainers um und ordnen alles dem Endzweck unter - den Ball irgendwie ins gegnerische Tor zu knallen. Fazit: Diese Truppen ohne bekannte Namen haben bisher zwar aufgezeigt, doch Champion werden sie wohl nicht. »

Warum der Brexit allen hilft

Warum der Brexit allen hilft
Die Briten hatten einen schüchternen (und billigen) Zollverein gebucht – aber einen zentralistischen (und teuren) Superstaat geliefert bekommen. Der Austritt war nur eine Frage der Zeit. Gelingt er schon beim ersten Mal, wird das die EU und England positiv verändern.  »

Syrer auf das Erdbeerfeld?

Syrer auf das Erdbeerfeld
Bundeskanzler Kern will syrische Flüchtlinge in Österreich arbeiten lassen. Brüsseler Stellen träumen von Ernteeinsätzen in der Landwirtschaft. Was man machen kann, und was es kostet. »

Nach Faymann: Wer traut sich - und warum?

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Das hat keiner erwartet, aber es war selbst für einen Politiker, der wie Mister Loctite an seinem Sessel zu kleben schien, einfach zu viel: Nach exakt 18 verlorenen Wahlen warf der Bundeskanzler am Montag zur allgemeinen Überraschung das Handtuch - wofür er  übrigens uneingeschränkt  Respekt verdient. »

Europas Volksparteien kommt das Volk abhanden

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Auf den ersten Blick wirkt alles noch recht pompös: Die Europäische Volkspartei (EVP), die sich als konservativ und christich-sozial definiert, hat 75 Mitgliedsparteien in 40 Ländern. Nicht weniger als 50 davon sind in 27 EU-Staaten  präsent - nur David Camerons Tories in Großbritannien gehören der EU-kritischen, eher national-konservativen und rechtspopulistischen Fraktion „Europäische Konservative und Reformer“ an. »

Brexit, TTIP & CO.: Barack Obama muss nur noch kurz die Welt retten

Barack Obama muss nur noch kurz die Welt retten
Der US-Präsident stattete Europa den letzten Besuch in seiner Amtszeit ab, und dabei ging es ihm um weitaus mehr, als der englischen Queen zu deren Neunziger zu gratulieren. Barack Obama sprach sich in London gegen einen EU-Austritt Großbritanniens aus, weil das Vereinigte Königreich seines Erachtens vom europäischen Binnenmarkt stark profitiert habe und die Mitgliedschaft das Land „nicht kleiner, sondern größer“ gemacht habe.  »

Schlusslicht Österreich: 5 Wege aus der Krise

Schlusslicht Österreich: 5 Wege aus der Krise
In allen ökonomischen Rankings fällt unser Land seit Jahren immer weiter zurück. Unsere Schulden steigen, und ebenso die Arbeitslosigkeit - obwohl wir jährlich immer neue Schulden aufnehmen (ohne freilich die alten zurückzuzahlen).  »

Die Bilanz eines Wahlkampfes

Im nun ablaufenden Wahlkampf um das österreichische Präsidentenamt gab es zum Glück keine groben Fouls. Österreich hat sich hier als reife Demokratie gezeigt. Dafür wurden wir vor allem von Massenmedien mit viel Schwachsinn konfrontiert. »

Steueroasen: Ein Kampf, bei dem es wenig zu gewinnen gibt

Die weltweite Aufregung um die Panama Papers legt sich allmählich  wieder. Fast 400 Journalisten in 80 Ländern haben monatelang  recherchiert und zahllose skandalöse Fälle von Steuersündern aufgedeckt - eine tolle Leistung, die riesigen Respekt verdient. Aber weitergebracht? Weitergebracht haben sie die Welt damit kaum.  »

Hofburg-Wahlen: Österreich vor politischem Erbeben

Die bevorstehende Wahl des Bundespräsidenten wird kurz- und mittelfristig ein politisches Erdbeben im Lande auslösen. © EU-InfothekFalls die Meinungsforscher nicht wieder einmal total danebenliegen, dürfen wir uns auf folgendes Szenario gefasst machen: Am Abend des 24. April wird bei den beiden Regierungsparteien endgültig die große Panik ausbrechen.  »

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