Sonntag 25. September 2016, 09:34

Kommentare

Der Fall Apple schlägt hohe Welle

Ab 2017 müssen die multinationalen Konzerne jährlich auflisten, in welchem Land sie wie viel Profit schaffen. (C) EU-InfothekEines der beliebtesten Argumente von EU-Kritikern lautet, dass Brüssel stets nach der Pfeife von mächtigen Konzernen tanze. Es ist zwar nicht zu bestreiten, dass diese mittels eines Heeres von Lobbyisten ständig ihre Interessen durchzusetzen versuchen und sowohl auf die Kommission als auch die EU-Parlamentarier ganz schön Druck auszuüben versuchen. Allerdings setzt sich die Union letztendlich vielfach durch, was an Hand von drei Beispielen unschwer zu belegen ist. »

Die Rückkehr der Geopolitik

Unterhaltung von François Hollande (in der Mitte) und Angela Merkel (links) mit Federica Mogherini (rechts).
Europa muss sich wieder den großen internationalen strategischen Fragen stellen, ob es will oder nicht. Die Zeiten, da Streitigkeiten um EU-Budgets, Glühbirnen, Agrarförderung, Pensionsansprüche, Auslandstudenten oder Atomkraftwerke die wichtigsten Themen auf der EU-Agenda waren, sind vorbei. Europa muss sich heute in einem schwierigen Kräftespiel zwischen den USA, Russland, der Türkei, China und vielen kleineren Akteuren in der Welt positionieren. Es müsste das zumindest, wenn es nicht endgültig trotz seiner theoretischen Größe marginalisiert werden will. »

FARKAS & WALDBRUNN: Die Bilanz der Union

Die einstigen Großmeister des Kabaretts „Simpl“ machen sich über die Europäische Union so ihre Gedanken und erörtern, was für und was gegen Brüssel spricht. Dank der Weisheit ihres Alters schaffen sie letztlich die Synthese aus EUphorie und EU-
Phobie. Schauen Sie sich das an... »

Mein Glaube heißt Gleichheit

Die Menschen sind eben nicht gleich geboren.
Den Glauben an einen christlichen Gott als Staatsgrundidee hat die Idee „der totalen Gleichheit aller Menschen und Kulturen“ abgelöst. Diesem opfern fanatische Eliten wissenschaftliche Erkenntnisse und persönliche Erfahrungen im täglichen Leben.  »

Die nächste Bankenkrise kommt bestimmt

Das Risiko, auf dem Italiens Banker derzeit sitzen, lässt sich summa summarum mit etwa 360 Milliarden Euro.
Keine Woche ohne Panik: Nachdem die allgemeine Aufregung über den Brexit  allmählich, wenn auch nur langsam, abgeflaut ist, sind nunmehr die Banken dran. Genauer gesagt: die italienischen Geldinstitute.   Sie konnten sich nach wochenlangem Vorgeplänkel nun endgültig ins Zentrum der europaweiten Aufmerksamkeit katapultieren, weil sie schwer angeschlagen und damit bestens geeignet sind, für die nächste große EU-Krise zu sorgen. »

Was Politiker von Fußballern lernen können

Was Politiker von Fußballern lernen können
Alles Fußball - selbstverständlich auch an dieser Stelle.  Bei der EURO 2016 zeichnet sich jedenfalls ab, dass  Kickerteams in drei Kategorien einzuteilen sind: Die einen  stehen für Power-Fußball, den  beispielsweise die Nationalmannschaften von  Ungarn, Island  oder Russland praktizieren. Deren Spieler sind durchwegs groß gebaut, schnell, kampf- und kopfballstark, setzen auf Mannschaftsgeist und Kollektiv, verzichten jedoch - notgedrungen - auf technische Kunststücke. Sie setzen eisern die Taktik ihres Trainers um und ordnen alles dem Endzweck unter - den Ball irgendwie ins gegnerische Tor zu knallen. Fazit: Diese Truppen ohne bekannte Namen haben bisher zwar aufgezeigt, doch Champion werden sie wohl nicht. »

Der Frühstart von Christian Kern

Der neue Bundeskanzler wird in jüngster Zeit wohl einige Aha-Erlebnisse gehabt haben. Christian Kern  dürfte etwa rasch erkannt haben, dass es einen riesigen Unterschied ausmacht, ob man Generaldirektor der Österreichischen Bundesbahnen oder aber Regierungschef der Republik Österreich ist. »

Warum der Brexit allen hilft

Warum der Brexit allen hilft
Die Briten hatten einen schüchternen (und billigen) Zollverein gebucht – aber einen zentralistischen (und teuren) Superstaat geliefert bekommen. Der Austritt war nur eine Frage der Zeit. Gelingt er schon beim ersten Mal, wird das die EU und England positiv verändern.  »

Syrer auf das Erdbeerfeld?

Syrer auf das Erdbeerfeld
Bundeskanzler Kern will syrische Flüchtlinge in Österreich arbeiten lassen. Brüsseler Stellen träumen von Ernteeinsätzen in der Landwirtschaft. Was man machen kann, und was es kostet. »

Für die Werte Europas

Für die Werte Europas
Klaudyna Droske ist baff. Die E-Mail, die sie am 11. April 2016 um 19.31 Uhr erreicht, muss wohl irrtümlich in ihrem Postfach gelandet sein, glaubt sie. Absender ist Ute Wroblewski von der Senatskanzlei Berlin. Betreff: Herzlichen Glückwunsch zur Nominierung für den Europapreis „Blauer Bär“ 2016, Festakt am Montag, den 9. Mai 2016. »

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