Montag, 6. Juli 2020
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ERASMUS: Eine 25-jährige Erfolgsgeschichte der EU

Am 8. Juli 2013 legte das für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend zuständige Mitglied der Europäischen Kommission, Androulla Vassiliou, einen beeindruckenden Rechenschaftsbericht über ein Vierteljahrhundert des Bestehens des ERASMUS-Programms vor.

[[image1]]Die Globalisierung und die technische Entwicklung verändern die Hochschullandschaft von Grund auf. In den nächsten 20 Jahren wird die Nachfrage nach Hochschulbildung voraussichtlich erheblich steigen, nämlich von derzeit 99 Millionen Studierenden weltweit auf bis zu 414 Millionen im Jahr 2030,[1] das heißt, sie wird sich in dieser kurzen Periode mehr als vervierfachen (!). Vor allem China, Brasilien und Indien werden für diese Entwicklung verantwortlich sein.

Europa ist dabei mit einem stabilen Anteil von etwa 45 Prozent der international mobilen Studierenden nach wie vor ein attraktives Ziel der Gruppe mobiler Lernender, die bis Ende des Jahrzehnts voraussichtlich von vier Millionen auf sieben Millionen anwachsen wird.[2] Um diese Spitzenposition allerdings gegen die immer stärker werdende Konkurrenz aus Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika halten zu können, müssen die europäischen Hochschuleinrichtungen strategisch handeln und auf Europas Ruf als Anbieter einer Hochschulbildung in Spitzenqualität aufbauen. Sie müssen dabei aber noch attraktiver werden, die internationale Mobilität von Studierenden und Hochschulpersonal noch aktiver fördern, innovative Lehrgänge von Weltklasse entwickeln und exzellente Lehre und Forschungsmöglichkeiten anbieten. Grundlage dafür sind vor allem die im Rahmen des ERASMUS-Programms gewonnenen Erfahrungen.

Start des „ERASMUS“-Programms (1987)

Das Programm ERASMUS – ein Akronym für „EuRopean Community Action Scheme for the Mobility of University Students“[3] – für allgemeine und berufliche Bildung in der Europäischen Gemeinschaft startete im Jahr 1987 mit 3.244 jungen Studenten, die für ihr Auslandsstudium in eines der damaligen elf Teilnehmerländer am Programm gingen. Ein Vierteljahrhundert später, nämlich im Studienjahr 2011/2012, beteiligten sich bereits 252.827 Studenten an diesem Austauschprogramm in nunmehr 33 Ländern, nämlich den 28 EU-Mitgliedstaaten, den drei EWR-Staaten Liechtenstein, Norwegen und Island sowie der Schweiz und der Türkei. Neben den Studenten kommen aber auch Mitarbeiter aus Forschung, Lehre und Verwaltung an europäischen Hochschulen in den Genuss einer Förderung aus dem ERASMUS-Programm, um im Ausland zu lehren oder zu forschen, eine Vergünstigung, von der im Studienjahr 2011/2012 46.527 Universitätsangehörige Gebrauch machten.[4] Immer beliebter werden aber auch ERASMUS-Arbeitsaufenthalte in ausländischen Unternehmen, wofür das Programm seit 2007 Unterstützungen bereithält, die bis jetzt schon von über 150.000 Studierenden in Anspruch genommen wurden. Allein im Studienjahr 2011/2012 entschieden sich über 35.000 Studenten für einen Arbeitsaufenthalt bei einem ausländischen Unternehmen.

In Summe haben damit seit der Einführung des ERASMUS-Programms 1987 bis heute über 3 Millionen Studierende (!) ein ERASMUS-Stipendium in Anspruch genommen[5] und hat die EU für ERASMUS in der laufenden siebenjährigen Haushaltsperiode insgesamt 3,1 Milliarden Euro budgetiert. Das Gesamtbudget allein für das akademische Jahr 2011/2012 lag bei über 500 Millionen Euro. Für den Planungszeitraum 2014 – 2020 soll das nunmehrige ERASMUS+-Programm mit einem Budget von 14,5 Milliarden Euro ausgestattet werden – das sind 40 Prozent mehr Mittel, als für die derzeitigen Programme zur Förderung der Mobilität in der allgemeinen und beruflichen Bildung zur Verfügung stehen.

Auf Sicht hat sich die Kommission zum Ziel gesetzt, den Anteil der Studierenden, die ins Ausland gehen, bis 2020 auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen. Derzeit liegt der Anteil derjenigen, die mit Hilfe von ERASMUS bzw. anderer öffentlicher Mobilitätsförderprogramme oder auf eigene Kosten einen Studien- oder Fortbildungsaufenthalt im Ausland absolvieren, bei etwa 10 Prozent. Rund 4,5 Prozent erhalten ein ERASMUS-Stipendium – in Höhe von durchschnittlich 252 Euro pro Monat.

Was waren eigentlich die Beweggründe für die Ausarbeitung dieser Bildungsinitiative und wie hat sie sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt? Musste sie in der Folge nachjustiert und verbessert werden oder erwies sie sich von Beginn an als so gut konzipiert, dass dies nicht der Fall sein musste? Diesen und anderen ähnlichen Fragen soll nachstehend in aller Kürze nachgegangen werden.

Von „ERASMUS“ über „Lebenslanges Lernen“, „ERASMUS für alle“, „YES Europe“ bis zu „ERASMUS+“

Das ERASMUS-Programm wurde Mitte Juni 1987 als gemeinschaftliches Aktionsprogramm zur Förderung der Mobilität von Hochschulstudenten[6] mit der Überlegung geschaffen, das geistige Potential der einzelnen Hochschulen in den Mitgliedstaaten der damaligen Gemeinschaften durch die Schaffung eines Netzes zur Intensivierung der Studenten- und Dozentenmobilität sowie anderer Formen der Hochschulzusammenarbeit wesentlich wirksamer auszunutzen.[7] Der Einrichtung des ERASMUS-Programm ging eine zehnjährige Pilotphase der Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung von Hochschulkooperationen voraus, die durch den Rat und die Mitgliedstaaten Anfang Februar 1976 eingeleitet wurde[8] und aus der wesentliche Erfahrungen im Bereich der praktischen Hochschulzusammenarbeit gewonnen werden konnten. Dementsprechend bestand das ERASMUS-Programm auch aus folgenden vier Aktionen[9]:

– Aktion 1: Schaffung und Aufrechterhaltung eines Europäischen Hochschulnetzes;

– Aktion 2: Stipendien für Studenten im Rahmen des ERASMUS-Programms;

– Aktion 3: Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität durch akademische Anerkennung von Diplomen und Studienzeiten;

– Aktion 4: Flankierende Maßnahmen zur Förderung der Studentenmobilität in der Gemeinschaft.

In der Folge wurden eine Reihe weiterer gemeinschaftlicher Aktionsprogramme zur Förderung spezieller Bildungsbereiche, wie zB Leonardo da Vinci (Berufsbildung), Sokrates (allgemeine Bildung), eLearning (Informations- und Kommunikationstechnologien), Europass (Transparenz bei Qualifikationen), Tempus und ERASMUS Mundus (Zusammenarbeit mit Drittstaaten), Marie Curie (Forschungsstipendien), Erklärung von Bologna (Europäischer Hochschulraum) uam gegründet, die in der Folge allerdings eine enorme Zersplitterung der gemeinschaftlichen Förderung des Bildungsbereichs nach sich zogen. Dementsprechend wurde auch nach Möglichkeiten gesucht, die gemeinschaftlichen Fördermaßnahmen in einem einzigen Programm zusammenzulegen und damit die Synergien zwischen den einzelnen Aktionsbereichen besser auszuschöpfen.

Mitte November 2006 wurde daher ein „Aktionsprogramm im Bereich des lebenslangen Lernens[10] eingerichtet, das in folgende sektorale Einzelprogramme (Art 3) gegliedert war:

– Programm Comenius: ausgerichtet auf die Lehr- und Lernbedürfnisse aller Beteiligten der Vorschul- und Schulbildung bis zum Ende des Sekundarbereichs II;

– Programm ERASMUS: ausgerichtet auf die Lehr- und Lernbedürfnisse aller Beteiligten der formalen Hochschulbildung und der beruflichen Bildung der Tertiärstufe – unabhängig von der Länge des Bildungsgangs oder ihrer Qualifikation und einschließlich Promotionsstudien;

– Programm Leonardo da Vinci: ausgerichtet auf die Lehr- und Lernbedürfnisse aller Beteiligten der beruflichen Bildung – ausgenommen die berufliche Bildung der Tertiärstufe;

– Programm Grundtvig: ausgerichtet auf die Lehr- und Lernbedürfnisse aller Beteiligten der Erwachsenenbildung jeglicher Art.[11]

Der Vorschlag der Kommission, diese sektoralen Einzelprogramme unter dem Namen „ERASMUS für alle“[12] zusammenzufassen, konnte sich in der Folge aber nicht durchsetzen, er blieb auf das ERASMUS-Programm selber beschränkt. 2012 kam es dann zur Umbenennung des Programms „ERASMUS für alle“ zu „YES Europe“ (Youth, Education and Training, Sports), der damit als neuer Oberbegriff für allgemeine und berufliche Weiterbildung, Jugend und Sport der EU fungierte.

2013 kam es zur neuerlichen Umbenennung von „YES Europe“ zu „ERASMUS+“ als neues, kombiniertes EU-Programm für Bildung, Ausbildung, Jugend und Sport, das ab 2014 die vielen, bisher eigenständigen Programme, wie zB YES Europe, Comenius, Grundtvig etc. ersetzen und im Zeitraum bis 2020 4 Millionen Hochschulangehörigen einen Studien-, Fortbildungs- oder Lehraufenthalt an einer ausländischen Hochschule ermöglichen soll.

Der offene Brief an die Staats- und Regierungschefs der EU

Im Zuge des Streits um die Erstellung der Haushaltspläne für die Jahre 2012 und 2013 zwischen den einzelnen Organen der EU sowie den Mitgliedstaaten drohten massive Kürzungen der ERASMUS-Stipendien. Das ERASMUS-Programm verzeichnete bereits für 2012 ein Defizit von 90 Millionen Euro und man befürchtete eine weitere Verschlimmerung der Lage für das Budgetjahr 2013. Der Zweitpunkt hätte dafür nicht schlechter gewählt werden können, ist doch seit Beginn der Finanzkrise 2008 die Arbeitslosigkeit der 15- bis 24-jährigen Jugendlichen um 50 Prozent gestiegen, sodass 2012 jeder fünfte junge Europäer – und damit insgesamt über 5 Millionen – keinen Arbeitsplatz hatte.

Diese Befürchtung veranlasste mehr als 100 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Bildung, Kunst, Literatur, Wirtschaft, Philosophie und Sport am 9. November 2012 einen offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der EU[13] zu richten, in dem sie diese aufforderten, zur Kenntnis zu nehmen, dass Investitionen in die allgemeine und berufliche Bildung im Mittelpunkt der Reaktion Europas auf die Wirtschaftskrise stehen müssen. Wenngleich daher dem Finanzierungsprogramm „ERASMUS für alle“ bzw. „YES Europe“ mehr Mittel zugeführt werden müssten, so würde ein solchermaßen finanziell aufgestocktes Programm weniger als 2 Prozent des gesamten EU-Haushalts kosten.

In der Folge kam es zu einer politischen Einigung über eine Aufstockung des Finanzierungsrahmens und in der siebenjährigen Haushaltsvorschau für die Jahre 2014 bis 2020 ist für das Programm „ERASMUS für alle“ bzw. „YES Europe“ der Gesamtbetrag von 14,5 Milliarden Euro vorgesehen, der sich folgendermaßen auf die einzelnen Aktionslinien dieser Programme verteilen soll: 63 Prozent stehen für Mobilität bereit, 28 Prozent für Innovation, 4,8 Prozent für Flexibilität und 4,2 Prozent zur Unterstützung politischer Reformen.

Eckdaten des ERASMUS-Programms

ERASMUS steht allen Personen offen, die an einer Hochschuleinrichtung studieren, die über einen Sitz in einem Teilnahmeland am ERASMUS-Programm verfügt und die ERASMUS-Hochschulcharta unterzeichnet hat. Mittlerweile haben die meisten europäischen Hochschuleinrichtungen – das sind gegenwärtig rund 5.000 – die ERASMUS-Hochschulcharta unterzeichnet. Was den ERASMUS-Studienaufenthalt betrifft, so muss sich ein Student, der einen Teil seines Studiums an einer ausländischen Hochschule absolvieren möchte, mindestens im zweiten Studienjahr befinden. Ein ERASMUS-Praktikum in einem ausländischen Unternehmen können Studierende hingegen bereits ab ihrem ersten Studienjahr absolvieren.

ERASMUS ermöglicht es jungen Studenten zwischen drei und zwölf Monaten ihres Studiums an einer ausländischen Universität zu verbringen. Im Studienjahr 2011/2012 verbrachten 204.744 Studenten, das sind etwa 80 Prozent aller Stipendiaten, im Durchschnitt einen sechs Monate langen Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule, wobei sich Spanien als das eindeutig beliebteste Aufnahmeland erwies. 39.300 Studierende gingen nach Spanien, gefolgt von 28.964, die nach Frankreich gingen. Deutsche Hochschulen nahmen 27.872 und britische Hochschulen 25.760 Studenten auf.[14] Auch fünf der sechs beliebtesten Universitäten liegen in Spanien, wobei Madrid und Granada die am meisten besuchten Universitätsstädte waren.[15] Insgesamt schickten 3.189 Hochschuleinrichtungen Studierende ins Ausland.

Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften waren die beliebtesten Fächer unter den ERASMUS-Studenten (41,4 Prozent), gefolgt von Geisteswissenschaften und Kunst (21,9) sowie Ingenieurwissenschaften, Fertigung und Bauwesen (15,1).[16]

In den 33 Teilnehmerländern am ERASMUS-Programm gab es 2011/2012 über 24 Millionen Studierende, von denen rund 1 Prozent ERASMUS-Mobilitätsstipendien erhielten. Geht man von einer durchschnittlichen Studiendauer von 4 bis 5 Jahren – Bachelor- und Master-Studien – aus, erhalten schätzungsweise rund 4,5 Prozent aller europäischen Studierenden im Laufe ihrer Studienzeit ein ERASMUS-Stipendium. 68 Prozent der Stipendien werden auf der Bachelor-Ebene vergeben, 28 Prozent auf der Master-Ebene, 1 Prozent in Promotionslehrgängen und 3 Prozent in Kurzstudiengängen.

Was die ERASMUS-Mobilität für Hochschulpersonal (Lehraufenthalte und Personalfortbildung) betrifft, so unterstützte ERASMUS im Studienjahr 2011/2012 insgesamt 46.527 Auslandsaufenthalte, die zwischen fünf Tagen und sechs Wochen dauerten. Die Dauer dieser Auslandsaufenthalte lag im Schnitt bei 5,7 Tagen und die durchschnittliche Förderung war mit 713 Euro bedeutend höher als ein monatliches ERASMUS-Mobilitätsstipendium. Von den 46.527 Personalstipendien waren 33.323 für Lehraufträge bestimmt, die zwischen einem Tag bzw. mindestens fünf Unterrichtsstunden und sechs Wochen  dauern können. Zudem erhielten 422 Mitarbeiter von Unternehmen ein Stipendium, um an einer ausländischen Hochschule zu unterrichten.

ERASMUS und Österreich

Österreich beteiligt sich seit 20 Jahren am ERASMUS-Programm, wobei im Auftaktjahr 1992 genau 893 österreichische Studenten den Weg ins Ausland antraten.[17] Heute liegt Österreich – gemessen an der Gesamtzahl der Studierenden – unter den insgesamt 33 Teilnehmerländern am ERASMUS-Programm an vierter Stelle.

Die österreichische ERASMUS-Bilanz ist beinahe ausgeglichen. Zum einen besuchten im Studienjahr 2011/2012 insgesamt 5.750 Studenten österreichische Hochschulen – die Universität Wien liegt dabei mit 1.103 ausländischen Studenten EU-weit auf dem 13. Rang – zugleich nahmen aber 5.590 österreichische Studenten (sowie rund 1.000 Lehrende und andere Hochschulangehörige) ausländische Universitäten in Anspruch. Österreich war auch eines der wenigen Länder, das 2011/2012 seine Studenten in alle anderen 32 ERASMUS-Mitgliedsländer geschickt hat und im Gegenzug aus allen – außer Liechtenstein und Malta – auch Studierende aufgenommen hat. Das durchschnittliche Stipendium eines österreichischen ERASMUS-Teilnehmers, das ihm von der nationalen ERASMUS-Agentur ausbezahlt wird, liegt – bei einem EU-weiten Schnitt von 234 Euro – bei lediglich 207 Euro pro Monat und wird nur noch von der spanischen Remunerierung in Höhe von 207 Euro untertroffen.[18]

Fazit

Im Zuge der gegenwärtigen Wirtschaftskrise und der dadurch verursachen exorbitanten Jugendarbeitslosigkeit setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass neben der Schaffung von Arbeitsplätzen vor allem Investitionen in die allgemeine und berufliche Bildung vonnöten sind, wobei einer der Schwerpunkte auf die internationale Mobilität des Produktionsfaktors Arbeit gelegt werden muss.

Die durch das ERASMUS-Programm erreichte Mobilität kommt aber nicht nur den Studenten selbst zugute, die für ihre Berufswahl nunmehr über den Tellerrand ihres heimischen Arbeitsmarktes hinaus blicken und sich europaweit bewerben können, sondern befördert auch die Mobilität im Binnenmarkt. Im Binnenmarkt der EU ist noch immer nicht die erwünschte Mobilität freizügigkeitsbegünstigter Arbeitnehmer bzw. selbständiger Dienstleistungserbringer erreicht. Das für die nächsten sieben Jahre ambitioniert konzipierte Programm ERASMUS+ könnte – neben seiner unmittelbaren Zweckbestimmung der Erhöhung der Studentenmobilität – à la longue helfen, diesen Umstand zumindest teilweise zu verbessern.


[1] www.oecd.org/edu/highereducationandadultlearning/highereducationto2030vol1demography.htm

[2] Europäische Hochschulbildung in der Welt, KOM(2013) 499 endg. vom 11. Juli 2013, S. 3.

[3] Inspiriert wurde der Programmname durch Desiderius Erasmus von Rotterdam (1466-1536), ein Philosoph, Theologe und Humanist, der zu Zeiten der Reformation auf der Suche nach neuen Erkenntnissen in verschiedenen Ländern Europas lebte und arbeitete.

[4] Vgl. Erasmus 2011/2012: Was steckt hinter den Zahlen?, MEMO/13/647, vom 8. Juli 2013.

[5] Vgl. Zahl der Erasmus-Studierenden: 3-Millionen-Marke geknackt, IP/13/657, vom 8. Juli 2013.

[6] Beschluss 87/327/EWG des Rates vom 15. Juni 1987, ABl. 1987, L 166, S. 20 ff.

[7] Erwägungsgrund Nr. 13 des Beschluss 87/327/EWG (Fußnote 6).

[8] Entschließung des Rates und der im Rat vereinigten Minister für das Bildungswesen, vom 9. Februar 1976, ABl. 1976, C 38, S. 1 ff.

[9] Anhang zum Beschluss 87/327/EWG (Fußnote 6).

[10] Beschluss Nr. 1720/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. November, ABl. 2006, L 327, S. 45 ff.; geändert durch den Beschluss Nr. 1357/2008/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008, ABl. 2008, L 350, S. 56 f.

[11] In den ersten drei Jahren der Anwendung des „Programms für lebenslanges Lernen“ flossen knapp 3 Milliarden Euro in die Finanzierung transnationaler Aus- und Weiterbildungsprogramme in 31 europäischen Ländern; Bericht der Kommission „Zwischenevaluierung des Programms für lebenslanges Lernen“, KOM(2011) 413 endg. vom 7. Juli 2011, S. 2.

[12] Vgl. dazu den auf die Art. 165 und 166 AEUV gestützten Vorschlag der Kommission für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung eines EU-Programms „ERASMUS FÜR ALLE“ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, KOM(2011) 788 endg. vom 23. November 2011; vgl. dazu auch ERASMUS FÜR ALLE: Das EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, KOM(2011) 787 endg. vom 23. November 2011.

[13] „Europa muss in Bildung und Jugend investieren“, in: Europäische Persönlichkeiten fordern EU-Staats- und Regierungschefs zur Unterstützung von Erasmus auf, IP/12/1192, vom 9. November 2012, Anhang.

[14] Vgl. Erasmus 2011/2012: Was steckt hinter den Zahlen? (Fußnote 4), S. 1; siehe auch Zahl der Erasmus-Studierenden: 3-Millionen-Marke geknackt (Fußnote 5), Anhänge 2 und 3.

[15] Vgl. Die beliebtesten Länder der europäischen Studenten, vom 8. Juli 2013; WELTonline; http://www.welt.de/politik/ausland/article117825894/Die-belibtesten-Laender-der-eu…

[16] Erasmus 2011/2012: Was steckt hinter den Zahlen? (Fußnote 4), S. 2.

[17] Vgl. Hillebrand, R. Österreich an vierter Stelle, Salzburger Nachrichten vom 13. Juli 2013, S. 48.

[18] Vgl. Hacker-Walton, P. Erasmus-Rekord: 250.000 Studenten pro Jahr, Kurier vom 13. Juli 2013, S. 22.

 

Über HUMMER, em. o. Univ.-Prof. DDDr. Waldemar

HUMMER, em. o. Univ.-Prof. DDDr. Waldemar
EU-Infothek-Kolumne „Europarecht“ em. o. Univ.-Prof. DDDr. Waldemar Hummer promovierte 1964 zum Dr. der Rechte; Habilitation 1977; 1967-1974 Abschluss zweier weiterer Studien, Rechtsberater der Argentinischen Botschaft in Wien. 1984 bis zur Emeritierung 2010 Lehrstuhlinhaber, Ordentlicher Universitätsprofessor für Völkerrecht und Europarecht an der Universität Innsbruck. 2005ff Leiter des Forschungsschwerpunktes „Europäische Integration" an der Universität Innsbruck. Zahlreiche Buchpublikationen, zuletzt: Politikwissenschaft in Österreich unter besonderer Berücksichtigung der Europapolitik. Institutionelle und materielle Rahmenbedingungen. Innsbruck, StudienVerlag, 2015.

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