Sonntag, 3. März 2024
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Kommentare

Den globalen Luxus-Geschmack gibt es nicht

Die Luxus-Branche boomt. Das zeigt aktuell die weltweit führende Uhren- und Schmuckmesse Baselworld. Doch die anspruchsvollen Kunden in den USA, Europa und Asien haben zum Teil ganz unterschiedliche Vorlieben. Viele Marken, die in China reüssieren, gelten vor allem im deutschen Sprachraum, wo man es eher dezenter mag, als etwas angestaubt. Worauf muss sich die erfolgsverwöhnte Edel-Branche einstellen?

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Die Union der Könige

Die Königin der Niederlande hat einfach genug: Am 30. April wird Beatrix nach 33jähriger Amtszeit zugunsten ihres  Sohnes Willem-Alexander abdanken und sich mit 75 in den Ruhestand zurückziehen. Das royale Revirement ist ein idealer Anlass, um die Rolle der europäischen Monarchen - etwa innerhalb der Europäischen Union - zu thematisieren.

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Haben Europas Bürger zu viel oder zu wenig Macht?

Immer öfter stößt in Europa das wirklich oder vermeintlich Notwendige mit einem anderen ehernen Grundprinzip zusammen: mit dem demokratischen. Immer öfter stößt man als Folge auf die Forderung, die Demokratie substanziell einzuschränken. Die Machthaber wollen nicht durch die Bürger gestört werden, weil diese nicht so viel Einsicht hätten wie die Politiker.

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EU-USA: Freihandelsabkommen oder Freihandelszone?

Journalisten haben es heutzutage schwer. Sie müssten Polyhistoren sein, um ihre Tätigkeit korrekt verrichten zu können. Die eigenständige journalistische Aufbereitung von Fachtexten wird immer komplizierter und selbst dann, wenn sie vorgegebene Agenturmeldungen übernehmen, sind sie nicht immer in der Lage, die darin enthaltenen Fehler und Ungenauigkeiten zu erkennen. Dieser Umstand soll nachstehend am simplen Beispiel der synonymen Verwendung der beiden Termini Freihandelsabkommen und Freihandelszone veranschaulicht werden.

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Vermögensungleichheit: Mieten macht arm

Österreichs Mainstream beklagt das Auseinanderklaffen einer Kluft bei den Vermögen. Dabei ist dies nicht einer (gerne propagierten) steigenden gesellschaftlichen Ungerechtigkeit geschuldet, sondern Österreichs Tradition als Mietergesellschaft. Denn Mieten macht arm. Und es verwundert, dass es vor allem der Mainstream selber ist, der die Schaffung von Immobilienvermögen verzögert.

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Der neue Boom am Bosporus

München, Wien, Istanbul: Dies sind die drei Hotspots unter den europäischen Immobilienmärkten. Die Metropole am Bosporus zieht immer mehr internationale Investoren an. Aber auch Warschau, Berlin, Hamburg und Frankfurt bleiben interessante Standorte. Unterdessen verlagert sich die Preisdynamik auch in die mittelgroßen Städte.

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Dekadenz im Namen der Vollendung

Die Europäische Union steckt in Erklärungsnöten. Sie muss angesichts des Desasters eines Offshore-Zentrums namens Zypern, den Kontoinhabern - ob Inländern oder Ausländern – erklären, warum mehr als 50% ihrer Einlagen verloren sind. Sie muss den Bürgern der Europäischen Währungsunion zu vermitteln versuchen, warum Zypern für die Stabilität des Eurowährungsgebiets im Ganzen unerlässlich ist und sie muss den unterschiedlichen deutschen Banken erklären, warum eine zentralisierte Bankenunion mit der Bankenaufsicht innerhalb der EZB das kollusive Zusammenwirken von Staaten und Banken bei der Staatsfinanzierung beenden würde.

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Frankreich und der Fiskalpakt: Die ewige Ausnahme

Angesichts eines massiven Vertrauensverfalls für den französischen Staatspräsidenten, sah sich François Hollande veranlasst, sich den Fragen kritischer Journalisten zu stellen. Erstmals fand dieser Dialog, der bei seinen Vorgängern als ein artiges Fragespiel organisiert wurde, nicht im Élysée-Palast, sondern in einem Fernsehsender statt.

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Das Bankgeheimnis ist bald passé

Nicht bloß das Thema Ausländer wird im heurigen Wahlkampf eine zentrale Rolle spielen - auch die hohen Wohnkosten, die so genannte Reichensteuer, die Abschaffung des Bankgeheimnisses oder die  Begrenzung von Spitzengagen in der Wirtschaft werden Gegenstand  brutaler rhetorischer Hick-hack-Aktionen aller Wahlkämpfer sein.

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