Samstag, 30. Mai 2020
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Ibiza-Gate: Offener Brief an die „Enthüller“ der Süddeutschen Zeitung (SZ)

Das Ibiza-Video / Bildmontage: EU-Infothek / Quelle: Spiegel, SZ / Süddeutsche Zeitung

In den letzten Tagen hat die Süddeutsche Zeitung in forschen Texten, welche mit Suggestivfragen und unwahren Behauptungen gespickt sind, ihre offensichtlich dringend notwendig gewordene Weißwasch-Story zugunsten ihrer angeblichen Enthüllungen, insbesondere aber für ihren Schützling, den angeblichen Detektiv, eingeleitet.

Die Enthüllungs-Stars der SZ, Bastian Obermayer und Frederik Obermaier, wurden in den vergangenen Monaten mit Auszeichnungen und Ehrungen für ihre Großtat, Österreich, nein, ganz Europa, eigentlich die ganze Welt, vor der schrecklichen Regierungskoalition ÖVP/FPÖ durch die Veröffentlichung des sehr bekannten Ibiza-Videos gerettet zu haben, geehrt.

Bei allem Verständnis für die Beweihräucherung aus diesem geschlossenen Kreis der ideologisch gleichgeschalteten Personen, Medien und Organisationen über eine angebliche Enthüllung, welche bei genauem Hinschauen nichts anderes als die Weiterreichung einer von der organisierten Kriminalität produzierten und teuer verkauften Video-Botschaft war, dürfen die Fakten nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Es ist sehr verständlich, dass die beiden Herren nun über einen medialen Befreiungsschlag nachdenken und diesen auch planen, umzusetzen, insbesondere aufgrund eines sehr profunden, sachlich nüchternen und korrekten Artikels in der Welt am Sonntag, vom 10.05.2020. Eines der wichtigsten und anerkanntesten Leitmedien der Bundesrepublik Deutschland. Die Leitung der investigativen Abteilung von „Die Welt“ recherchierte monatelang intensiv an mehreren Orten, dadurch kam es dann zu dem für die SZ und ihre Vorzeige-Enthüller nicht gerade schmeichelhaften Bericht.

Harsche Anfragen der SZ-Redaktion an österreichische Anwälte und Journalisten

Die aktuell von den SZ-Enthüllern versandten Mailanfragen lesen sich teilweise wie Vorwürfe von Obrigkeiten, welche sich anmaßen,

Enthüller und Henker in einer Person zu sein. Wie schmallippig die Enthüller sehr rasch werden können, zeigte ein Interview am 12.05.2020 in der ZIB2, welches Armin Wolf führte. Auf die sinngemäße Frage von Armin Wolf, ob der Ibiza-Lockvogel, welcher ein 300 Millionen Euro Vermögen vortäuschte, ebenfalls aus ideologischen Gründen bei der fiesen Tat zur Vortäuschung echten Kaufinteresses mitgewirkt hat, kam nur eine sehr zaghafte Antwort des sonst so selbstsicher auftretenden Journalisten.

Ganz besonders ans Herz gewachsen ist den beiden Herren die EU-Infothek.com, insbesondere auch deren Herausgeber Prof. Gert Schmidt, welche aus Sicht der SZ die ganze, schöne, edle Story von der ideologisch unbedingt notwendigen Großtat zur Rettung der politischen Landschaft in Österreich zerstört haben.

Die in den letzten 12 Monaten sehr aufwändigen, intensiven Recherchen von EU-Infothek haben folgende, entscheidende Ermittlungsergebnisse gebracht, angeregt und indirekt somit eingeleitet:

  • Die Enthüllung des vorgeblichen „Detektives Thaler“ mit mehreren weiteren Alias-Namen
  • Die Enthüllung des Wiener Rechtsanwaltes als zentrale Person in Zusammenhang mit der Ibiza-Affäre
  • Die Öffnung der wichtigen Informationsschiene zu jenen Salzburger Informanten aus der Sicherheits-Szene, welche im Frühjahr 2019 und auch im Sommer 2019 täglich mehrmals direkten Kontakt mit dem sogenannten Detektiv hatten.
  • Die Öffnung der Informationsquelle zur „rechten Hand“ des Detektivs, welcher sich zum Zeitpunkt der Recherchen in U-Haft befand und dessen Identität den Behörden bis zur Aufdeckung durch EU-Infothek nicht bekannt war.
  • Die Recherchen betreffend die ehemalige Wiener Freundin und Helferin des Detektivs, welche wenige Stunden nach einer Hausdurchsuchung – stattgefunden im November 2019 in Wien – ohne Aussage vor dem BKA und entgegen der Verladung nach Los Angeles abdampfte.
  • Die beiden umfangreichen Strafanzeigen der EU-Infothek vom 19.10.2019, in welcher die wesentlichsten Punkte der darauffolgenden Ermittlungen, bis zum heutigen Tage – mit detaillierten Hinweisen genannt wurden (die Strafanzeigen verfasste RA DDr. Schimanko in Wien. Diese Strafanzeigen stellen wir der SZ zur Verfügung, dürfen diese hier auf EU-Infothek nicht veröffentlichen, weil in den Strafanzeigen sehr viele detaillierte Informationen und persönliche Daten handelnder Personen enthalten sind).
  • Hinweise auf die weiteren Aktivitäten des Detektivs, insbesondere Besitz des Equipments für eine Hanf-Anlage, seine Aufenthaltsorte, seine Vorhaben und auch die ihn von Zeugen vorgeworfenen Delikte in Zusammenhang mit Drogen etc.
  • Verdacht auf weitere Erpressungsversuche in Zusammenhang mit zwei Salzburger Auskunfteien
  • Hinweise auf mögliche weitere Opfer des Detektivs in Zusammenhang mit Suchaktionen in Auskunftsbüros und Kontaktaufnahmen durch seinen Helfer, wobei eines dieser Opfer aus persönlichen Gründen über die Zusammenarbeit mit dem Detektiv schweigt.
  • Enthüllungen über den Ehemann und dessen internationale Milliardengeschäfte der in die Ibiza-Affäre verwickelten Wiener Maklerin mit darauffolgender Beschlagnahme eines bis dahin geheim gehaltenes Video, auf dem der Lockvogel ersichtlich ist.

Die Herren Obermayer & Obermaier, und damit die Süddeutsche Zeitung, nehmen in ihren aktuellen E-Mails unkorrekter Weise einige Passagen ohne Gesamtzusammenhang aus dem Ibiza-Akt, um daraus nicht nur falsche Schlüsse zu ziehen, sondern auch EU-Infothek und Prof. Gert Schmidt als Hort der unwahren Enthüllungen darzustellen.

Dazu einige Details über die bemerkenswerten Rechercheaktivitäten der SZ

Einer der seit Monaten in U-Haft befindlichen Bekannten des Detektivs hat auch, gemeinsam mit seinem damaligen Kollegen aus der Zeit der Sicherheitsfirma des Sascha Wandl, Informationen an EU-Infothek geliefert.

Diese Spezialisten sind seit mehr als einem Jahrzehnt umfangreich in der Geschäftssparte „Sicherheit – Recherchen – Kooperation mit dem BMI und BKA – Verkauf dieser Informationen an die jeweiligen Auftraggeber, auch BMI und BKA“ befasst.

Deren Verständnis von einer Informationsweitergabe beruht auf dem Grundsatz, dass Informationen ein oftmals selbst aufwändig erzeugtes Gut sind, welches nicht gratis oder kostenlos weitergegeben wird. Das haben sie im Umgang mit dem BMI und des BKA und anderen staatlichen Stellen so gelernt und praktiziert. Aus diesem Selbstverständnis heraus gab es Gespräche der beiden Salzburger Sicherheitsleute mit deutschen Medien, insbesondere mit einem bekannten Wochenmagazin, welches Informationen zum Thema Ibiza und Detektiv um 300.000 Euro von den beiden kaufen sollte.

Als EU-Infothek davon Kenntnis erlangte, wurden die beiden durch mühselige Recherchen entdeckt und mit ihnen Kontakt aufgenommen. Eine Bezahlung in der Größenordnung von 300.000 Euro für Ibiza-Informationen konnte in mehrstündigen Verhandlungen auf einen Bruchteil dieser Kosten reduziert werden.

Für EU-Infothek war im Sommer 2019 der damals aktuelle, permanente Kontakt mit dem auf Reisen befindlichen Detektiv für die weiteren Enthüllungen sehr wichtig. Die beiden Sicherheitsspezialisten haben EU-Infothek wertvolle und absolut wichtige und richtige Hinweise auf das Innenleben der kriminellen Organisation gegeben.

Jede der Informationen wurde von EU-Infothek ausführlich auf Plausibilität geprüft, auch wurden die üblichen notwendigen Gegenchecks, soweit es die jeweilige Situation zuließ, getätigt.

Das BKA hat aufgrund der von EU-Infothek eingebrachten Strafanzeige vom 19.10.2019 und bereits vorher dem BKA avisierten Details aus dieser Strafanzeige sehr wichtige Ermittlungsstränge eröffnet, auf die hier im Detail nicht eingegangen werden kann.

Im Ibiza-Akt schlagen sich die Ergebnisse der Strafanzeige der EU-Infothek als wegweisende Fakten zum Thema der Entstehung des Ibiza-Videos und dessen Verwertung und der nachfolgenden Ereignisse im Umkreis der kriminellen Organisation nieder.

Rückblickend auf die vergangenen 12 Monate Ermittlungen und Recherchen sind die Ergebnisse und Folgen der Strafanzeige klar ersichtlich und beweisen die Richtigkeit aller Berichte von EU-Infothek.

Für Interessierte, auch für die SZ, und die beiden Herren Journalisten: Bitte öffnen Sie die Seite EU-Infothek.com, gehen Sie in das Suchfeld und tippen Sie IBIZA ein. Sie werden daraufhin chronologisch alles Enthüllungsthemen der EU-Infothek nachlesen können und auch feststellen, dass sämtliche Berichte sind in der Praxis als wahr und zuverlässig erwiesen haben.

Selbstverständlich gab es im Zuge der 12-monatigen Recherchen und aufgrund der Strafanzeige der EU-Infothek gegen den Detektiv und andere immer wieder Momente und Themen, wo die Richtigkeit von Berichten und Informationen der EU-Infothek angezweifelt wurde: daraus einige Beispiele.

Ein Beispiel, an dem sich nunmehr die SZ zu reiben versucht, welches wir wie all diese Beispiele zwischenzeitlich, auch im Akt ersichtlich, aufgeklärt haben: Aufgrund der Strafanzeige vom 19.10.2019 und der daraufhin erfolgten Telefonabhörungen gab es auch die Verhaftungen in Salzburg und die Einvernahme des Detektiv-Helfers, welcher damals in U-Haft saß.

Es liegt auf er Hand, dass Personen, welche sich plötzlich als Beschuldigte in einer prekären Einvernahme Situation wiederfinden, Aussagen machen, die nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen, um sich selbst zu schützen.

Dies steht den Beschuldigten zu.

Derartige Aussagen ändern nichts am echten Sachverhalt. Einer der beliebtesten Vorwürfe an EU-Infothek ist das Thema Hanf-Plantage, wie es die SZ Journalisten nennen. Die Fakten sind ausführlich in der Strafanzeige vom 19.10.2019 und auch in Berichten von EU-Infothek zu finden.

In Kurzform: Der Detektiv hat das Equipment zur Erstellung einer Hanf-Anlage von einem seiner Schuldner in Zahlung genommen und in Salzburg eingelagert. Die Informationen gelangten zu EU-Infothek, es wurde auch dem BKA mitgeteilt, dass diese Hanf-Anlage per 31.8.2019 aus der Lagerhalle entfernt und verbracht werden soll.

Die Zeit drängte. Das Equipment der Hanf-Anlage – keinesfalls war die Rede von einer Hanf-Anlage, die in Betrieb ist, sondern nur vom Equipment – musste also bis 31.8. besichtigt und beschlagnahmt werden.

Aus Gründen, deren Ursache sich EU-Infothek entzieht, ist diese Zeit verstrichen, eine Nachschau des BKA fand viel später statt, natürlich gab es dann kein Equipment mehr, welches in der Halle gelagert war.

Die EU-Infothek übermittelten Berichte und Fotos entsprachen den Tatsachen, allerdings hat der Informant zur Erklärung, wie das Equipment aussieht, wenn es aufgebaut ist, eigenmächtig ein Foto aus einer alten Zeitung aus Baden-Württemberg beigefügt, um das Verständnis für die Funktion einer fertigen Anlage zu schaffen. Dass das Foto nur zur Veranschaulichung beigefügt war, wurde vom Informanten der EU-Infothek damals nicht bekannt gegeben. Aus diesem kleinen Irrtum wurden ein „Elefant“ mit der unrichtigen Schlussfolgerung, dass es das Equipment gar nicht gegeben hätte, sondern eine Erfindung der Informanten und somit eine Falschberichterstattung der EU-Infothek wäre. Diese Fakten wurden von EU-Infothek ausführlich dem BKA geschildert und darüber auch auf EU-Infothek berichtet. Noch viel mehr: Das BKA hat in der kurzen Phase angenommen, dass diese Informationen betreffend der Hanf-Anlage falsch waren und auch Teile der Gelder, welche die Informanten erhalten haben, auf betrügerischen Weise herausgelockt worden wären.

Zeitlich etwas später, nach dieser Diskussion über das Vorhandensein der Hanf-Anlage, tauchten dann schriftliche Protokolle zwischen der Freundin und Helferin des Detektivs und dem Informanten aus Salzburg (derzeit in U-Haft) auf. In diesen Protokollen schildert die Helferin des Detektivs ausführlich die notwendige Vorgangsweise zur raschen und zeitgerechten Entfernung der Hanf-Anlage aus dem Lager vor dem 31.8.2019 und wirft dem Salzburger Informanten vor, mit welchem sie fast schon befreundet war, Informationen an EU-Infothek weitergegeben zu haben. Diese zeitlich später vorliegende – nachträgliche Bestätigung des Vorhandenseins der Hanf Anlage wurde bei einer ausführlichen Hausdurchsuchung dieser Dame im November 2019 gefunden, gemeinsam mit anderen wichtigen Unterlagen.

Auch andere Zeugen bestätigen das Vorhandensein des Equipments zur Herstellung einer Hanf- Anlage.

Soweit die unrichtige Darstellung, dass das Equipment für die Hanf-Anlage eine Fata Morgana gewesen sei, woraus auch damals – sehr kurz und nicht lange aufrecht zu erhalten – von einem BKA Beamten der unrichtige Schluss gezogen wurde, das „alle“ Informationen von dem Salzburger Informanten stammen und großteils gefakt seien. Auch das ist eine Art von Fata Morgana, welche auf Unwissenheit zurückzuführen ist.

Im Zuge der Recherchen stieß EU-Infothek auch als erste auf den inhaftierten Helfer des Detektivs, welcher fast zwei Jahre die Reisen des Detektivs begleitete, für ihn als Bote und Helfer in allen Lebenslagen und seinen Unterschlupf, das Penthouse in Wien Donaustadt kannte und beschrieb und auch wertvolle Hinweise über seinen Salzburger Patenonkel an EU-Infothek weitergab.

Die genaue Beschreibung des geheimen Unterschlupfs des Detektivs inklusive dort vorhandenem PC mit allem Inhalten, wie das gesamte Ibiza Video, wurde ebenfalls in der Strafanzeige genannt.

Bedauerlicherweise wurde die Hausdurchsuchung bei dem EU-Infothek bereits im Oktober 2019 bekannt gegebenen geheimen Versteck des Detektivs erst nach mehreren Wochen durchgeführt, wobei die skurrile Situation entstanden ist, dass der Portier den BKA Beamten erzählte, dass vor einigen Tagen eine junge Frau einen PC und andere Dinge aus der durchsuchten Wohnung des Detektivs fortgetragen hat.

Die rechte Hand des Detektivs übermittelte auch seinem Salzburger Patenonkel seine Facebook Datei mit mehreren hundert Frauen mit dem Hinweis, dass sich auf der Liste auch jene junge Dame finden lässt, von welcher er in Salzburg laufend Informationen gegen Cash-Bezahlung über vermögende und berühmte österreichische Personen bezogen hat. Diese Information wurden ebenfalls den BKA übermittelt, mit dem Hinweis, dass in dieser Facebook-Datei möglicherweise auch der Lockvogel zu finden sei.

Dazu gab es eine ganze Serie von WhatsApp Protokollen aus dem entsprechenden Zeitraum, welche EU-Infothek vorliegen und auch dem BKA bekannt gegeben wurden. Diese WhatsApp Texte zwischen dem Detektiv und seinem Helfer beziehen sich auf die zwischenzeitlich von mehreren Zeugen bestätigte Untat, eine Lebensgefährtin des Freundes des Detektivs (dieser Freund ist ebenfalls aus der Wandl Zeit in diesem Kreis aktiv und hatte auch Kontakt mit einer Hanf-Anlage) in eine verfängliche Situation zu bringen, um das Sorgerecht für das zweijährige außereheliche Kind zu erhalten.

Details dazu finden sich in einer separaten Anzeige, von RA DDr. Schimanko ebenfalls am 19.10.2019 erstellt. Dieser Vorfall ist zwischenzeitlich gerichtsanhängig, es gibt Anklagen und es gibt Geständnisse der beiden ausführenden Täter, und es gibt ein dem Gericht vorliegendes Geständnis des Freundes vom Detektiv, dass er den Detektiv mit dieser Video-Falle beauftragt hat.

Auch dieses Thema beweist die absolute Richtigkeit aller Berichte von EU-Infothek und die unrichtig gezogenen Schlüsse der Münchner.

Die de facto Erpressung der ehemaligen Lebensgefährtin aus dem Kreis des Detektivs ist somit aktenkundig bewiesen. Ein weiterer Fall mit einem damals vermögenden Österreicher ist mangels dessen Kooperation (Angst?) noch nicht abgeschlossen.

Die Informanten aus Salzburg übergaben EU-Infothek auch einen Personalausweis, mit Hinweis, dass dieser wahrscheinlich aus einer Fälscherwerkstatt stammt, mit der der Detektiv zusammenarbeitet und die Dame möglicherweise der Lockvogel sei, dieser wurde prompt von EU-Infothek an das BKA übergeben. Es stellte sich heraus, dass es sich nicht um den Lockvogel handelt, dass bei dem Detektiv und seinem Salzburger Bekannten verschiedene Ausweise gefunden wurden ist zwischenzeitlich gerichtsbekannt.

Es gibt auch das offene Verfahren bezüglich eines gefälschten slowenischen Führerscheins in Zusammenhang mit dem Detektiv.

Das Münchner Duo spricht auch von einem gefälschten Pass, „der allerdings echt war“, wir wissen nicht was hier gemeint ist. Sollten die Herren Obermayer & Obermaier den Pass des angeblich lettischen Lockvogels meinen, so wäre es sehr verwunderlich, wenn Sie wüssten, dass dieser damals vom Lockvogel in der Kanzlei des Wiener Anwaltes vorgezeigte Pass echt wäre. Fall sie über derartige Informationen verfügen, sollten sie diese dringend dem BKA mitteilen.

Das Münchner Duo weist dann auch noch auf ein angebliches Verfahren wegen Betruges gegen die Salzburger Informanten hin. Aus Sicht der EU-Infothek hat ein derartiges Verfahren keine Berechtigung und wird auch nicht weiterverfolgt, Details sollte die SZ hier tunlichst beim zuständigen Staatsanwalt erfragen.

Die von Obermayer & Obermaier getätigte, schlussendliche „Enthüllung“, dass zur EU-Infothek auch eine Detektei als Schwesterfirma gehöre, ist richtig.

Es ist zu befürchten, und eigentlich erwartet es EU-Infothek, dass die Herrn Obermayer & Obermaier sich weiterhin an Fake News klammern, um die Zerbröselung ihres Images zu verhindern, weil es immer deutlicher ersichtlich wird, dass sie mit kriminellen Personen eng zusammengearbeitet haben und sich aus Sicht von EU-Infothek dazu missbrauchen ließen, die kriminellen, gewinnsüchtigen Absichten der Video-Erzeuger erfolgreich umzusetzen. Es kam den Erzeugern des Ibiza-Videos immer auf hohe Gewinne an, das bestätigen mehrere der Staatsanwaltschaft Wien vorliegende Zeugenaussagen sehr glaubwürdiger Personen.

Die Mähr von der ideologischen, reinen Wohltat zugunsten der Bevölkerung glauben wirklich nur ganz wenige.

In diesem Zusammenhang, abschließend muss noch die Frage gestellt werden: Wer bezahlt jene eifrige Berliner Anwaltskanzlei, welche in linken politischen Kreisen sehr populär ist, für die dutzenden, oftmals zig-Seiten umfassenden Schriftsätze an die österreichischen Behörden, an die deutschen und österreichischen Medien, wer bezahlt die zahlreichen Klagen, die diese Kanzlei namens des Detektivs einbringt. Vielleicht handelt es sich um eine Susi-sorglos-Vereinbarung zwischen dem Video-Lieferanten und jenen Medien, welche das Video in Teilen veröffentlicht haben.

Ziemlich sicher und abschließend: „Fortsetzung folgt“

Mit freundlichen Grüßen nach München,

Prof. Gert Schmidt
EU-Infothek.com

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