Donnerstag, 9. Juli 2020
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Finnlands Premierminister Katainen im Europaparlament

Ein stärkeres und faires Europa forderte der finnische Premierminister Jyrki Katainen in seiner Rede vor dem Plenum in Straßburg. Nach der Begrüßung durch den Präsident des Europaparlaments Martin Schulz sprach Katainen über die EU-Integration, Extremismus und die Finanzkrise.

[[image1]]Zu viele Europäer – besonders Jugendliche- seien arbeitslos, sagte der finnische Premierminister Jyrki Katainen. Er selbst könne das Gefühl der jungen Generation gut nachvollziehen, da er selbst als junger Mensch 1990 eine Finanzkrise in Finnland erlebte.

Integration und Extremismus

„Wir müssen die gemeinsamen europäischen Werte respektieren und uns an die Regeln halten, die wir zusammen aufgestellt haben“, sagte Katainen den EU-Abgeordneten. Wichtig sei es nun, die Balance zwischen Solidarität und Verantwortung zu finden.

Katainen verurteilte den zunehmenden Extremismus in Teilen Europas: „Wir sollten nicht zulassen, dass nationalistische und populistische Stimmen die europäische Debatte dominieren.“

Mit Menschenverstand die Wirtschaft stärken

„Wenn wir uns alle an die Regeln halten, werden unsere Wirtschaftssysteme stabiler. Das ist nicht Wirtschaftstheorie, sondern gesunder Menschenverstand“, sagte Katainen.

Der französische Fraktionsvorsitzende der EPV Joseph Daul begrüßte die Aussagen des finnischen Premierministers. Hannes Swoboda, der österreichische Fraktionsvorsitzende der S&D, betonte, dass gerechte Integration auch Kooperation zwischen dem Norden und Süden bedeutet.

Katainen ist seit Sommer 2011 Premierminister von Finnland.
 

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