Sonntag, 17. November 2019
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Europäischer Tag der Straßenverkehrssicherheit: im Stadtverkehr sollen weniger Fußgänger zu Tode kommen

Der Europäische Tag der Straßenverkehrssicherheit am 6. Mai ist der Beitrag der Kommission zu der von den Vereinten Nationen initiierten Internationalen Woche der Sicherheit im Straßenverkehr (United Nations Global Road Safety Week), deren diesjähriges Thema die Sicherheit der Fußgänger im Straßenverkehr ist.

[[image1]]Siim Kallas, Vizepräsident der Kommission und verantwortlich für Verkehrsfragen, eröffnete die Konferenz zum Europäischen Tag der Straßenverkehrssicherheit. Im Anschluss daran fanden in Brüssel eine öffentliche Demonstration von Verkehrssicherheitstechnologien und ein „Long short walk” zur Unterstützung der Straßenverkehrssicherheit statt.

Vizepräsident Kallas erklärte: „Im internationalen Vergleich ist die Straßenverkehrssicherheit in der EU ausgezeichnet. Jeder Verkehrstote ist jedoch einer zuviel. Im Stadtverkehr sind Fußgänger und Radfahrer den größten Risiken ausgesetzt, und dieses Risiko dürfte in unseren wachsenden Städten mit ständig zunehmendem Verkehrsaufkommen eher größer als kleiner werden. Deshalb müssen wir dieses Thema anlässlich des Europäischen Tages der Straßenverkehrssicherheit und der Internationalen Woche der UN für Sicherheit im Straßenverkehr vorausschauend angehen.“

Hälfte aller Straßenverkehrstoten in Stadtgebieten sind Fußgänger oder Radfahrer

Von den 30.000 Menschen, die jährlich auf Europas Straßen zu Tode kommen (28.000 im Jahr 2012), sind durchschnittlich 21 % Fußgänger, 7 % Fahrradfahrer und 18 % Motorrad- und Mopedfahrer. 70 % der tödlichen Fußgängerunfälle ereignen sich in Stadtgebieten. Es gibt Anlass zur Sorge, denn in den vergangenen 10 Jahren ist die Anzahl der bei Verkehrsunfällen zu Tode gekommenen Fußgänger nicht in gleichem Maße gesunken wie die Gesamtzahl der Verkehrstoten. Fast die Hälfte aller Straßenverkehrstoten in Stadtgebieten sind Fußgänger oder Radfahrer.

Gefährdet sind Fußgänger und Radfahrer in der Stadt aufgrund des Fehlens getrennter Fahrspuren bzw. Gehwege, der hohen Geschwindigkeit der Fahrzeuge und des gefährlichen Verhaltens von Straßenverkehrsteilnehmern. Alle Verkehrsteilnehmer tragen hier Verantwortung: Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer müssen durch verantwortungsvolles und rücksichtsvolles Verhalten zur Straßenverkehrssicherheit beitragen.

Die Kommission arbeitet derzeit an mehreren spezifischen Maßnahmen für die Sicherheit gefährdeter Verkehrsteilnehmer und die Straßenverkehrssicherheit in Städten generell.

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