Samstag 18. Mai 2013, 11:38

Erweiterung

EU-Erweiterung

Albanien: Der Weg in die Zukunft

Edi Rama, Vorsitzender der sozialistischen Partei Albaniens, Vizepräsident der Sozialistischen Internationale
Die Krise Europas ist kein Grund, die Erweiterungspolitik auf Eis zu legen. Die Verhandlungen zwischen Albanien und der EU gehen bis 2003 zurück, die Mitgliedschaft ist beantragt. Wenn da nicht die Kopenhagener Kriterien wären, die umgesetzt werden müssen. Ob das in naher Zukunft realisierbar ist, bleibt abzuwarten. »

Gordan Bakota: „Kroatien ist Vorreiter des weiteren Erweiterungsprozesses“

Gordan Bakota,  Botschafter Kroatiens in Wien
Während die Europäische Union mit dem jüngsten Sorgenkind Zypern vollauf beschäftigt ist, nähert sich mit riesen Schritten der Betritt von Kroatien als 28. Mitgliedsland. Gordan Bakota,  Botschafter des südosteuropäischen Landes in Wien , erklärt im Gespräch mit der EU-Infothek, wie sich sein Land in der EU positionieren will. »

Lettland will den Euro – trotz Eurokrise

Der lettische Finanzminister Andris Vilks
Lettland ist eines der europäischen Länder, die gestärkt aus der internationalen Finanzkrise hervorgehen. Für manche noch überraschender: die Balten wollen der Euro-Zone im Januar 2014 beitreten. Der lettische Finanzminister Andris Vilks und Lettlands Zentralbank-Chef Ilmārs Rimšēvičs erläuterten Ende Februar die Pläne Lettlands im Wirtschaftsausschuss des Europaparlaments. »

Lettland auf Euro-Kurs

Ministerpräsident Valdis Dombrovskis steuert sein Land entschlossen in die Währungsunion
Ungeachtet aller Turbulenzen in der Eurozone, steuert der lettische Ministerpräsident Valdis Dombrovskis sein Land entschlossen in die Währungsunion. Anfang März will er bei der EU-Kommission in Brüssel einen Antrag auf Mitgliedschaft im Euroclub einreichen. Dombrovskis geht davon aus, dass die Kommission und die Europäische Zentralbank ihre Prüfung bis Juli abgeschlossen haben, so dass Lettland zum Jahresbeginn 2014 der Gemeinschaftswährung beitreten kann. »

Balkan-Staaten machen Fortschritte auf dem Weg nach Europa

Montenegro könnte der 29. EU-Staat werden
Reformen in Serbien, Kosovo und Montenegro haben die Balkan-Staaten einem EU-Beitritt näher gebracht, befanden EU-Abgeordnete während einer Debatte im Auswärtigen Ausschuss. Doch trotz der lobenden Worte forderten die Abgeordneten weitere Anstrengungen, unter anderem auch von der serbischen Europa-Ministerin Suzana Grubjesic. »

Österreich für Start von Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien

Staatssekretär Lopatka: Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien
"Die Zeit ist reif, dass die EU mit Mazedonien Beitrittsverhandlungen beginnt! Es wäre ein Fehler wenn die Annäherung eines Staates an die EU aufgrund eines Namensstreites blockiert wäre", so Staatssekretär Lopatka anlässlich der Verhandlungsrunde zum Thema EU-Erweiterung auf Ministerebene in Brüssel. »

EP: Erweiterungsprozess aufrecht erhalten, aber reformieren

Marie Eleni Koppa: "Anders als manche Staaten glauben machen wollen, ist die Erweiterung nicht abgeschlossen."
Erweiterungen sind die effektivste Form der EU-Außenpolitik, sagt die griechische EU-Abgeordnete Maria Eleni Koppa. Doch der Prozess ließe sich verbessern. In ihrem Bericht fordert die Sozialdemokratin, dass EU-Kandidaten sich zu mehr Integration und Gleichberechtigung von Mann und Frau bekennen müssen. »

Plenković: "Parlament macht Europa bürgerfreundlicher"

Andrej Plenković: "Kompromisse zwischen den verschiedenen politischen Gruppen aushandeln."
Kroatien ist eines der beliebtesten Urlaubsziele Europas. Durch den EU-Beitritt Kroatiens im Sommer 2013 wird es für Reisende noch einfacher, ihre Ferien in Kroatien zu verbringen. Um den Beitritt zu erleichtern, arbeiten 12 Abgeordnete des kroatischen Parlaments seit April 2012 im Europäischen Parlament als Beobachter. Andrej Plenković (EVP) ist der Vorsitzende der kroatischen Delegation im interparlamentarischen Ausschuss. »

Möglicher Kandidatenstatus für Albanien, Kritik an Türkei

EU-Erweiterung
Der jährliche Erweiterungsbericht der Kommission über neun EU-Beitrittskandidaten enthält kaum Überraschendes. Immerhin darf Albanien nach einer entsprechenden Empfehlung der Kommission auf die baldige Gewährung des offiziellen EU-Kandidatenstatus hoffen. Harsche Kritik gibt es aus Brüssel für die Türkei, einen Schuss vor den Bug für Kroatien. »

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