Dienstag, 26. Mai 2020
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André J. Raatzsch „Ein Interview mit mir selbst“

Der „internationale-Ungarn-Deutsch-Boyash-Roma-Outsider-Art-Künstler“ André J. Raatzsch sitzt am Flughafen im Warteraum des Roma-Image Transit und spricht mit sich selbst über nationale Markierung internationaler Kunst.

[[image1]]Welche Rolle spielt die ethnische Identität in Ihrer künstlerischen Arbeit?

Wenn man in unserer Gegenwart als sogenannter „internationaler Künstler“ tätig ist und sich selbst so bezeichnet, muss man sich immer wieder ausweisen, woher man kommt, was man macht, ähnlich wie bei der Passkontrolle am Flughafen, wo der Reisepass gezeigt werden muss, um das Land überhaupt betreten zu können. Interessanterweise zählen Flughäfen zu den wenigen Orten, wo ich nicht über meine Roma-Herkunft befragt werde, vielleicht nur, weil im Pass unter Nationalität: Deutsch steht. Natürlich habe ich verschiedene Strategien in meiner langjährigen künstlerischen Praxis entwickelt, um diese „Reise“ so zu gestalten, dass ich die Möglichkeit finde, mich als Ungarn-Rom zu emanzipieren, dabei brauche ich aber die Unterstützung und Anerkennung meiner Kollegen. Ich stelle mir das so vor, als ob wir in einem Saal voller Menschen einen Walzer zusammen tanzen würden. Wenn die Harmonie der Tanzschritte funktioniert, plaudert man dabei über Themen wie z.B. „Welche Vorstellung von der Zukunft haben die Roma in den verschiedenen Ländern“ und ob diese Vorstellungen mit den EU-Ländern in Übereinstimmung gebracht werden können?“. Aber wenn die Harmonie nicht funktioniert und man sich gegenseitig auf die Füße tritt, warten beide Seiten ungeduldig auf das Ende des Tanzes. Und ja, es macht keinen Unterschied, ob ein Rom oder Romnija, Sinti, Sintica, ein deutscher Mann oder eine deutsche Frau den Walzer tanzen. Wichtiger ist vielmehr, wie wir miteinander tanzen.

Wie sehen Sie das Verhältnis Ihrer künstlerischen Arbeit zur „Mehrheitskultur“ bzw. zur Kultur der Nicht-Roma und Nicht-Sinti?

Meine früheren künstlerischen Arbeiten, die ich in Ausstellungsräumen der „Mainstreamkultur“ präsentierte, wirkten – banal gesagt – wie „lost in Translation“. In den „Hybridräumen“, wo die lokale Roma-Kultur und die mittel-osteuropäische Hauptstadtkultur Budapests zusammentrafen, und klare Vorstellungen und Erwartungen an die „zeitgenössische Roma-Kunst“ ausformuliert wurden, waren mir die Türen verschlossen. Zu Galerien, wo die Arbeiten von „Roma-Künstlern“ gezeigt wurden, fand ich keinen Zugang, da ich mich nicht genug als Aktivist verstand, um über „die Roma“ künstlerisch zu arbeiten. Mir fiel es von Beginn an schwer, mich ausschließlich als Roma-Künstler zu positionieren. Einmal wurde ich als Künstler der Outsider-Art bezeichnet. Nach allen diesen Beispielen stelle ich mich humorvoll und ironisch als „Internationaler-Ungarn-Deutsch-Boyash-Roma-Outsider-Art-Künstler“ vor.

Möchten Sie mit Ihrer ethnischen Identität wahrgenommen werden, oder „nur“ mit Ihrer Arbeit? Welche Rolle spielt der Antiziganismus, Antiromaismus in Ihrer künstlerischen Arbeit?

Stellen Sie sich vor, dass ich, André J. Raatzsch, in der Transithalle des Flughafens sitze und auf meinen Flug warte. Da kommen die Mitreisenden. Vergessen Sie nicht: Für die bin ich selbst auch nur ein weiterer Mitreisender! Alle sitzen wir zusammen in einem Warteraum. Es steht nirgendwo, dass hier Roma und Nicht-Roma warten, es gibt keine Titel wie z.B. „The Roma Image Transit“ und gerade deswegen bin ich wahrscheinlich der Einzige im Transit, der über seine ethnische Identität nachdenkt. Die Wahrnehmung der eigenen ethnischen, religiösen und auch sexuellen Identität kann nicht gelöst werden vom Kontext, in dem man sich befindet und der einen darüber nachdenken lässt. Als ich noch ein kleines Kind war, haben wir in meiner Familie nicht über unsere ethnische Herkunft geredet. Das wurde immer nur durch verschiedene Institutionen und Personen von außen negativ oder positiv angesprochen. Wenn man mit der eigenen ethnischen Identität immer wieder konfrontiert wird und in seinem Alltag von institutionellem Rassismus (Mobbing in der Schule und am Arbeitsplatz, Stigmatisierung und Ausgrenzung in der Öffentlichkeit, etc.) betroffen ist, dann kann selbst der „neutrale“ Transitraum, in dem ich sitze, von einer ruhigen Wartezone zu einem Ort werden, an dem ich nur noch in Ruhe gelassen werden möchte. Somit ist meine künstlerische Tätigkeit unter verschiedenen Aspekten zu betrachten. Meine ethnische Identität, aber auch das Bewusstsein, Teil einer europäischen Hybridkultur zu sein, wo ich durch meine kreative Arbeit Anerkennung erlangen möchte, stehen dabei im Vordergrund. Und besonders bei dem Anlegen eines Bildarchivs über die Geschichtsschreibung der Roma aus Ungarn muss ich in erster Linie eine gute Arbeit leisten.

Wollen Sie mit Ihrer künstlerischen Arbeit Teil einer nationalen Kultur werden, oder sehen Sie sich eher einer die nationalen Grenzen überwindenden Kunst und Kultur zugehörig? Welche Rolle spielt in Ihrer künstlerischen Arbeit die Staatsangehörigkeit und nationale Zugehörigkeit?

Das an etwas „Teilhaben“ wird gerade in ganz Europa neu belebt. Was bedeutet z.B. die deutsche Kultur für die Roma aus Ungarn? Was bekommt eine deutsche Familie vermittelt, die sich eine „Roma-Ausstellung“ ansieht? Gibt es überhaupt temporäre Ausstellungen, Kulturräume, Museen, die die Roma-Kultur vermitteln, oder einen Ort für eine „reale Roma-Emanzipation“ durch Sprache, zeitgenössische Kunst, Literatur und einem Bildungsprogramm? Teilhaben und Teil sein ist für mich dasselbe. Natürlich wünsche ich mir, dass die Romane, Novellen und Sachbücher von Schriftsteller_innen mit Roma-Vorfahren, auf Deutsch, spanisch und englisch gelesen werden können. Dann könnte endlich wahrgenommen werden, dass „die Roma“ nicht nur über das eigene Elend berichten können, sondern ein Bild von Europa zeigen und ein ebenso hohes Niveau erreicht haben wie alle anderen Intellektuellen. Wer möchte nicht ein gutes Buch lesen, egal welche ethnische Identität der Autor hat? Das wird aber erst möglich sein, wenn sich der politische Status der Roma ändert und sie als Bürger der jeweiligen Länder anerkannt werden und damit auch ihre Heimat in Europa finden, die sie lieben und beleben können.
 

André Jenö Raatzsch
André Jenö Raatzsch ist Künstler und lebt in Berlin/Deutschland und Budapest/Ungarn. Derzeit ist er im letzten Jahr eines Doktoranden-programms an der Ungarischen Hochschule für Bildende Künste und im Kontext des transdisziplinären Forschungsthemas „The Roma Image Studio“ tätig. Das Roma Image Studio ist eine künstlerische und kritische Plattform, welche die Repräsentation der europäischen Roma mit der Re- und Dekonstruktion der Roma-Identität, unter Berücksichtigung von Fotografie, Foto-Archiven und dem dazugehörigen fotografischen Diskurs, miteinander verbindet. Das Statement entstand in Vorbeitung zur Konferenz „CASINO So sar khana thaj khaj Dikhas? // Was sehen wir, je nachdem wohin wir schauen?“ am 6.4.2013, 10 – 17 Uhr in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. und zur Ausstellung „THE ROMA IMAGE STUDIO“ in der Galerie Saalbau, 20.04. – 02.06.2013 in Berlin.

Beide Veranstaltungen sind Teil der europäischen Kulturinitiative „ROMANISTAN. Crossing Spaces in Europe“ – www.romanistan-berlin.de

THE ROMA IMAGE STUDIO

Künstler_innen: Gábor Áfrány |Diana Arce | Herlambang Bayu Aji | Judit M. Horváth | András Kállai |Henrik Kállai |Nihad Nino Pušija | György Stalter |Norbert Tihanics

Beiträge von: Péter Szuhay – Ethnografisches Museum, Budapest | The Hulton Getty Picture Collection |gettyimages international | Moritz Pankok – Galerie Kai Dikhas, Berlin | Magnum Photos |Open Society Archives, Budapest

Kuratiert von André J. Raatzsch in Zusammenarbeit mit Lith Bahlmann und Emese Benkö

„In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich seit 2007, nach der Teilnahme am Ersten Roma Pavillon der Biennale in Venedig, mit der Problematik der Roma-Darstellungen der Gegenwart. Dazu präsentiere ich zeitgenössische Fotografie und fotografische Archive sowie Skulpturen in performativen künstlerischen Kontexten, die nicht zu der gängigen romantisierenden und exotisierenden Ausstellungspraxis gehören. Ich bin der Meinung, dass die Kunst von und über Angehörige der europäischen Minderheit der Roma nur durch die bewusste Wahrnehmung und kritische Hinterfragung der Rezipient_innen und Kunstschaffenden selbst in Europa ankommen kann. Heutzutage müssen die unterschiedlichen Bilder gleichzeitig miteinander existieren, und nur die Rezipient_innen können entscheiden, ob sie der Wirklichkeit entsprechen oder nicht, und dies zu entscheiden, ist die größte Verantwortung der Bürger und Bürgerinnen.“
(André J. Raatzsch)

Die kritisch-künstlerische Plattform THE ROMA IMAGE STUDIO, die im Rahmen der europäischen Kulturinitiative „ROMANISTAN. Crossing Spaces in Europe“ stattfindet, versammelt wegweisende künstlerische Positionen, um den gängigen Repräsentationsregimen der Fotografie und der medialen Bildproduktion über die europäischen Roma zu widersprechen. Anhand ikonografischer Bilder aus internationalen Foto-Archiven und -Sammlungen, privaten Fotoalben und künstlerischen Fotografien eröffnet die Ausstellung den überfälligen inter- und transdisziplinären Diskurs über die De- und Re-Konstruktion des historischen und sozialen Gedächtnisses über die europäischen Roma.

Begleitet wird die Ausstellung von einer internationalen Künstler_innenwerkstatt, Film- und Literaturabenden, Künstler_innengesprächen und verschiedenen Workshops zum Thema.

Das Programm im Einzelnen

Gefördert durch
Bezirksamt Neukölln von Berlin, Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur. Mit Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds Berlin und des Programms Kultur der Europäischen Union.

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André J. Raatzsch „Interview With Myself“

Artist Antonella D'Ascenzi at the "Romanistan" Festival in Barcelona „International Hungarian-German-Boyasch-Roma Outsider Art artist“ André J. Raatzsch is sitting in the Roma Image Transit lounge at the airport, talking to himself about how nationalist international art is.

What role does ethnic identity play in your artwork?

These days, people who call themselves „international artists“ and work in that field are always asked to provide proof of their status. You constantly have to prove where you’re from and explain what you’re doing. It’s like being at a passport inspection in theairport, where you have to show your passport before you’re allowed to enter the country. It’s interesting that airports are one of the only places where nobody asks me about my Roma background. Maybe it’s only because the nationality that appears in my passport is „German.“ Through my artistic practice I have been able to develop various strategies for organizing my „travel“ so that I can emancipate myself as a Hungarian Rom. I have found that this is only possible with my colleagues’ support and appreciation. I like to think of it as if we were dancing the waltz together, in a room full of people. When there is a certain harmony in the dance steps, we have time to chat about things like „how do Roma living in different countries imagine the future“ and „do you think these ideas would go together with the EU member states?“. However, if there is disharmony and everyone’s toes are being stepped on, both parties eagerly wait for the dance to end. And no, it doesn’t really make any difference if it is a Rom or Romnija, Sinti, Sintica, a German man or a German woman who are dancing the waltz together. What matters ishowthey dance.

How do you see your artwork in relation to „majority culture,“ that is, non-Roma and non-Sinti culture?

My earlier works, which were shown in „mainstream culture“ spaces,  always appeared somewhat “lost in translation“—to put it tritely.I was not allowed into any of the „hybrid spaces,“where local Roma culture convergedwith the culture of the Central and Eastern European capital Budapest and there were clear ideas and expectations about „contemporary Roma art.“ And I couldn’t get into galleries that exhibited works by „Roma artists“ either, because I didn’t feel that I was enoughof an activist to make my artwork about „the Roma.“ From the onset, I found it very difficult to be reduced to being a Roma artist. I was once described as an artist who does Outsider Art. Because of all these experiences, I now humorously and ironically introduce myself as an „international Hungarian-German-Boyash-Roma Outsider Art artist.“

Do you want people to view you within the context of your ethnic identity or „only“ your work? What role do antigypsyism and antiromanism play in your artwork?

Imagine that I, André J. Raatzsch, am in the transit lounge waiting for my flight at the airport. In come fellow travelers. Don’t forget: for them, I am just another fellow traveler. There’s no indication anywhere that Roma and non-Roma are waiting here,there’s no sign saying anything like „The Roma Image Transit,“ which is probably why I am the only person in transit thinking about my ethnic identity. It’s impossible to separate the awareness of your own ethnic, religious or even sexual identity from the context that you are in and that makes you think about it in the first place. When I was a little kid, nobody in my family spoke about our ethnic background. It was something that other people and institutions spoke about, in both positive and negative ways. So, for someone who is constantly faced with their own ethnic identity and subjected to institutional racism in daily life (mobbing at school and work, stigmatization and exclusion from public spaces, etc.), even so-called „neutral“ spaces—like the transit lounge I’m sitting in now—no longer seem like a quiet waiting room, but also become a space where I just want to be left alone. So, you could say that my work as an artist must be viewed from different aspects. The main aspects, however, are my ethnic identity and awareness about being part of a European hybrid culture, within which I seek recognition through my creative work. And if I am setting out to create an archive of images that tells the history of Roma in Hungary, my work has to be especially meticulous.

Do you want to be counted as part of the national culture through your artwork, or do you consider yourself as belonging to concepts of art and culture that transcend national boundaries? What role do citizenship and nationality play in your artwork?

There is now a revival in Europe of the concept of „having a part in something.“ What does German culture mean for Roma from Hungary, for example? What is conveyed to a German family that visits a „Roma exhibition„? Are there any temporary exhibitions, cultural spaces or museums that provide education about Roma culture? Is there any place for „real Roma emancipation“ through language, contemporary art, literature or education programs? For me, having a part in something and being a part of something are not the same thing.  Of course I would be happy if novels, short stories and non-fiction books written by Roma descendents could be read in German, Spanish or English. This would show people that „the Roma“ are capable of writing about things other than their own  suffering, and that their thoughts about Europe are just as highly refined as the ruminations of any other intellectuals. Who doesn’t want to read a good book, regardless of the author’s ethnic identity? But thiscan only become reality when the political status’ of Roma change, when they are finally recognized as citizens in the countries they live in, so that they can call Europe home, a place they too can love and enliven.

André Jenö RaatzschAndré Jenö Raatszch is an artist based in Berlin, Germany and Budapest, Hungary. He is currently a PhD candidate at the Hungarian Academy of Fine Arts and is working on a transdisciplinary research project called „The Roma Image Studio.“ The Roma Image Studio is a platform for art and critique that focuses on the representation of European Roma and the re- and deconstruction of Roma identity by taking a look at photography, photo archives and the existing photographic discourse surrounding this material. This statement was written in preparation for the conference „CASINO So sar khana thaj khaj Dikhas? // What do we see depending where we look?“ which took place on 6 April 2013 (10 a.m. – 5 p.m.) at the Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V., and for the exhibition THE ROMA IMAGE STUDIO at Galerie Saalbau 20 April – 2 June 2013 in Berlin.

Both of these events are part of the program of the European cultural initiative „ROMANISTAN. Crossing Spaces in Europe“ – www.romanistan-berlin.de

THE ROMA IMAGE STUDIO

Artists: Gábor Áfrány // Diana Arce // Herlambang Bayo Aji // Judit M. Horváth // András Kàllai // Henrik Kàllai // Nihad Nino Pusija // György STalter // Norbert Tihanics
Contributors: Péter Szuhay — Ethnographic Museum Budapest // The Hulton Getty Picture Collection // gettyimages international // Moritz Pankok — Galerie Kai Dikhas, Berlin // Magnum Photos // Open Society Archives Budapest

Curator: André J. Raatzsch in collaboration with Lith Bahlmann and Emese Benkö

„Since my participation in the Roma Pavilion at the Venice Biennale in 2007, my artwork has dealt with the problems of contemporary representations of Roma. I work with contemporary photography, photographic archives and sculptures within performative artistic contexts that do not correspond to the common romanticizing and exoticizing  premises most exhibition practice is based on. I think that art by and about members of the European Roma minority will only catch on in Europe when there is an awareness and a critical assessment, from both the viewers and the artists themselves. These days, diverse and conflicting images have to exist side by side, and the viewers are the only ones who can decide if they reflect reality or not.Making this call is the citizens’ greatest responsibility.“
(André J. Raatzsch)

THE ROMA IMAGE STUDIO, a platform for art and critique, is part of the European cultural initiative ROMANISTAN–Crossing Spaces in Europe, and aims to bring together groundbreaking artistic positions that contradict the regimes of representation that govern images of Roma both in the media and photography. Iconographic images from international photo archives and collections, private photo albums and art photographs this exhibition initiate a long overdue inter- and transdisciplinary discourse about the de- and reconstruction of the historical and social memory surrounding European Roma.

The accompanying program includes an international workshop for artists, film and literature evenings, artist talks and several workshops on the topic.

The full program.

The project has been supported in part by: Bezirksamt Neukölln Berlin, Abteilung Bildung, Schule, Kultur und Sport, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kultur; the Hauptstadtkulturfonds Berlin; and by the EU Cultural Program.

 

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