Montag, 23. September 2019
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Affäre ÖVP Mails: Spur zu kriminellen 2-Millonen-Euro Deal

Sebastian Kurz / Die Veränderung hat begonnen. (c) Jakob Glaser via flickr (Ausschnitt)

Wie die Kronenzeitung aktuell berichtet, lässt die ÖVP durch IT-Experten prüfen, ob die Daten aus ihrem Server in den letzten Monaten „abgesaugt“ wurden.

In diesem Zusammenhang verweist EU-Infothek auf die ersten Hinweise auf Mails von ÖVP Server (Siehe: http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-geheimnisvolle-nebenschauplaetze/ und http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-oevp-mails-schnelle-justiz-macht-zwei-hausdurchsuchungen/)

Jener Informant, welcher EU-Infothek über das Mail-Thema der ÖVP berichtete, ist für EU-Infothek seit geraumer Zeit nicht mehr erreichbar.

In persönlichen Gesprächen wies er immer wieder darauf hin, dass er einen Helfer für die von ihm behauptete Aktion gegen den Verein zur Modernisierung der Ukraine hatte. Der Helfer ist bis heute EU-Infothek nicht bekannt. Der Informant hat auch immer wieder darauf hingewiesen, dass er oftmals in Israel war und dort spezielle Ausbildungen für das Absaugen von Daten aus WLAN Verbindungen erhalten hat.

Unabhängig von diesem Informanten entwickelte sich eine Gruppe finanzkräftiger Personen, welchen über verschiedene Kanäle Emails der ÖVP, der SPÖ, das bekannte etwa 7-stündige Ibiza-Video und sieben bis acht kürzere Videos um den Betrag von 2 Millionen Euro angeboten wurde.

EU-Infothek erhielt in den letzten Wochen immer wieder Hinweise auf derartige Verkaufs- bzw. Ankaufsgespräche.

Einige der Ankaufsinteressierten – darunter ein nicht besonders gut beleumundeter Finanzmakler aus Wien und andere „Investoren“ – haben sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Die Verkäufer bedienen sich mehrerer Mittelsmänner.  Vor einigen Tagen wurde dann – so eine verlässliche Information aus diesem genannten Kreis zu EU-Infothek – ein „Paket“ von Emails und Unterlagen jeweils aus den ÖVP und SPÖ Servern inklusive dieser 8 Video angeboten. Die Geldübergabe sollte in der Schweiz erfolgen.

Aus Sicht von EU-Infothek handelt es sich auch hier, wie beim Ibiza-Video um die Initiative von kriminellen Geschäftemachern, angeheizt durch die jeweiligen politischen Akteure.

Bereits beim Auftauchen der ersten Emails, über welche EU-Infothek berichtete, hat der Informant und mehrere Personen, welche ebenfalls von den Emails bereits wussten, darauf gedrängt, diese „Aktion“ gegen die ÖVP zwei bis drei Wochen vor der Wahl zu starten.

EU-Infothek wird in Kürze darüber mehr berichten.

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2 Kommentare

  1. Avatar

    Habe gerade gelesen, dass am 10.09. Zentrum für Politische Schönheit in Wien die Gebrüder Moped trifft

    Cesy Leonard

    organisiert von Bildungsverein offene Gesellschaft Akademie von Jetzt – Liste Pilz

  2. Avatar

    ….welchen über verschiedene Kanäle Emails der ÖVP, der SPÖ, das bekannte etwa 7-stündige Ibiza-Video und sieben bis acht kürzere Videos um den Betrag von 2 Millionen Euro angeboten wurde…
    Was das für Videos sein werden? Alles nur Strache??
    Lächerlich die derzeit beste linke Presse – Ausrede der Putin war es! Warum sollte Putin rechtsgerichtete Parteien schaden!
    Eigentlich müssten alle Parteien nun Aufklärung während des Wahlkampfes verlangen!

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