
Illegales Glücksspiel: Die dubiose wirtschaftliche Vergangenheit des Mannes, der das Pilnacek-Tonband veröffentlichte und demnächst im U-Ausschuss geladen ist. Finanzstrafverfahren über zweistelligen Millionenbetrag?
Auftritte in TV-Talkshows, Zeitungsinterviews – Christian Mattura, bislang Unternehmer in einem Business, das eher das Licht der Öffentlichkeit scheut, genoss die plötzliche Berühmtheit ganz offensichtlich. Er hatte an einem lauschigen Juliabend 2023 beim Nobelitaliener „Il Cavalluccio“ in der Wiener City heimlich den einst mächtigsten Justizbeamten des Landes, Christian Pilnacek, mit seinem Handy aufgenommen und das Tape nach dessen Tod veröffentlicht.
Am 11. März ist Mattura als Zeuge im Pilnacek-U-Ausschuss geladen. Der Mann, der vorgab, aus Motiven der Polit-Hygiene gehandelt zu haben (Pilnacek belastete die ÖVP), hat selbst eine ziemlich unsaubere wirtschaftliche Karriere hinter sich.
Aus seiner Vergangenheit in der illegalen Glücksspiel-Szene dürfte der 40-Jährige, der in jungen Jahren als BZÖ-Obmann seines Heimatbezirks Wels eine Polit-Karriere versuchte, schon länger Beschuldigter als Beitragstäter in einem großen Finanzstrafverfahren sein. Er hatte dies im Vorjahr gegenüber einem Medienunternehmer (Name der Redaktion bekannt) bei einem Treffen im Innenstadt-Lokal „Vino“ bestätigt und von einer Größenordnung zwischen 14 und 16 Millionen Euro gesprochen.
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Quelle:
- Der talentierte Herr Mattura, www.kurier.at, 06.03.2026
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