Mittwoch, 17. Oktober 2018
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Der Machtkampf der Burschenschaften

Bild © Creative Commons Pixabay (Ausschnitt)

Heimlich, still und leise wird im Personalreservoir der FPÖ vehement um Posten und Einfluss gefightet.

Mit den blauen Mandataren, die auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene tätig sind, ist das so eine Sache: Manche verwirklichen sich nebenbei in einem Männergesangsverein, einer Jagdgesellschaft oder einem Weinbauverband. Andere machen sich wahlweise bei einem Kulturforum, einem Reitklub oder einem Eisschützenverein wichtig. Einige toben sich bei einem Kickboxverein, einem Sportschießverein  oder einem Ortsverschönerungsverein aus. Einer von ihnen betätigt sich als Vorstandsmitglied bei einem Sozialhilfeverband, ein  anderer  engagiert sich als Vizepräsident der Gesellschaft zur Förderung des Motorsports, und der Wiener Landtagsabgeordnete Karl Baron genießt es, Präsident des Ferrari Clubs Austria sein zu dürfen.

Alles durchaus akzeptable Nebentätigkeiten zur Ergänzung des harten politischen Alltags – und harmlos allemal. Jedenfalls bei weitem nicht so auffällig und suspekt wie die erklärte Leidenschaft jener FPÖ-Politiker, die einer der landauf landab nicht einmal hundert schlagenden Burschenschaft angehören, wie sich die durchwegs  deutsch-nationalen Studentenverbindungen hier zu Lande bezeichnen. Von der felsenfesten Überzeugung geprägt, dass die meisten Österreicher kulturell und abstammungsmäßig dem deutschen Volk angehören, bekennen sie sich zu diesem ganz und gar nicht feinen Netzwerk, zu dem auch so genannte Corps, Mittelschülerverbindungen sowie teilweise recht merkwürdige Sänger- und Landsmannschaften zählen (siehe Kasten „Das burschikose Netzwerk“).

Die blauen, in der Regel vorteilhafte Lebensfreundschaften suchenden  Brüder hüllen sich also gerne in seltsame Kostüme – ein Burschenschafter in „Vollwichs“ besteht aus Cerevis (= Mütze), Flaus (= Jacke), Schläger (= Degen), Buchsen (=Hose), Kanonen (= Stiefel) und dem Burschenschaftsband. Sie treffen einander regelmäßig in den „Buden“ (= Lokalen) der meist verdächtige Namen wie GERMANIA, ALEMANNIA oder TEUTONIA tragenden Vereinigungen, wo sie bei üppigem Einsatz von  Bier und Wein ihre Freundschaften stabilisieren, indem sie das ihnen wichtig erscheinende kulturelle Erbe hegen und pflegen, will heißen: andauernd Studentenlieder mit teilweise verblödeten Texten absingen. Es mag für Außenstehende auch schwer nachvollziehbar sein, warum sie gar so gerne gegeneinander fechten (Mutprobe!), um sich bei dieser „Mensur“ bezeichneten Prozedur häufig relativ mutwillig und rücksichtslos Kratzer (oder sogar tiefe Wunden) in den Gesichtern zuzufügen.

Ein typischer Aspekt ihrer Andersartigkeit ist natürlich sprachlicher Natur, wobei nicht nur ein Hang in die Vergangenheit konstatierbar ist, nein, sie drücken sich auch sonst bevorzugt auf Deutsch aus – mit folgender Konsequenz: Eine Homepage heißt für sie „Netzseite“, ein Email wird zu „E-Post“, und der Webmaster mutiert zu „Schriftwart“. Der Geist – oder Ungeist – dieser traditionellen Männerbünde, denen hier zu Lande erst in jüngerer Zeit sechs Pendants für einschlägig denkende Damen gegenüber stehen, wird von alles in allem  nur etwa 10.000 Burschenschaftern konserviert, die sich bevorzugt als „national-freiheitlich“ oder „deutsch-national“ definieren, damit man letztlich auf keine blöden Ideen kommt. Dass dieses Lager schon aufgrund der Tatsache, dass ihm Intellektuelle angehören, schon immer ein personelles Reservoir der Freiheitlichen Partei war, versteht sich von selbst – und seit kurzem sind Burschenschafter in Österreich offensichtlich groß im Kommen. Obzwar sie in unregelmäßigen Intervallen so unangenehm auffallen wie Udo Landbauer und seine singenden Kollegen bei der pennalen Burschenschaft GERMANIA zu Wr. Neustadt, wittern viele ihre Chance, näher an die Macht zu rücken.

Zurzeit üben folgende Vereinigungen auf die freiheitliche Partei den stärksten Einfluss aus:

Eine deutsch-nationale,  schlagende Schülerverbindung rangiert im internen Wettbewerb auf Rang Eins: Die Wiener pennale Burschenschaft VANDALIA genießt das Privileg, dass mit Heinz-Christian Strache einer aus ihrem Stall ganz oben angelangt ist. Neben dem FP-Obmann und Vizekanzler, der ab 1984 liebend gerne mit dem Säbel gekämpft und es sogar zum „Fechtwart“ gebracht hatte, ist auch der geschäftsführende Klubobmann Johann Gudenus („Wotan“) ein Vandale. Im Gegensatz zu Strache, der Zahntechniker war, trat er auch noch einer Studentenverbindung bei. Übrigens: Auch der Wiener FP-Landesparteisekretär Michael Stumpf zählt zu dieser ziemlich obskuren Clique, bei der seinerzeit der Hitlergruß auf der Bude angeblich selbstverständlich war.                            

Die Burschenschaft ALDANIA stellt in Wien den Vizebürgermeister (Dominik Nepp), zwei Stadträte (Maximilian Krauss und Eduard Schock) sowie  zum Drüberstreuen gleich fünf Landtagsabgeordnete. Zu den Aldanen, die sich als deutsch- und traditionsbewusst verstehen, aber keineswegs als rechtsextrem oder neonazistisch gelten wollen, zählen obendrein Klubobmann Johann Gudenus, der Wiener FP-Landesgeschäftsführer Andreas Guggenberger sowie Johann Herzog, Präsident der Freiheitlichen Akademie. Auch wenn vier Mitglieder dieser Burschenschaft im freiheitlichen Bundesparteivorstand sitzen, heißt es auf der Albania-Homepage: „Wir lehnen parteipolitische Betätigung innerhalb des Bundes ab“ – was für ein Hohn…

O  Die OLYMPIA, längst wegen ihrer Verbindungen zum Rechtsexremismus bekannt, ist als Mitglied in der Deutschen Burschenschaft (DB) und in der Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) ein ziemlich suspekter Sauf- und Fechtklub, der etwa den Strache-Vize Harald Stefan, den blauen Parlamentarier Martin Graf, den FP-Klubdirektor Norbert Nemeth sowie zwei Wiener Landtagsabgeordnete hervorgebracht hat. Früher war übrigens auch Norbert Burger ein Olympe.

Die als ultrakonservativ geltende TEUTONIA setzt sich für die „Förderung und Verbreitung des burschenschaftlichen Gedankenguts in einer zunehmend wertloseren Gesellschaft“ ein und sich möchte „den selbstzerstörerischen Auswüchsen der heutigen Gesellschaft entschlossen entgegenstellen“. Vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes dem rechtsextremen Spektrum zugeordnet – in den Neunzigern hatte sie als „Hochburg der militant-rechten Wiener Szene“ gegolten – , mischt die 1868 gegründete Burschenschaft noch immer in der hohen Politik mit – und zwar vor allem in Person des FP-Parlamentariers Reinhard Bösch. Auch der Pressesprecher des freiheitlichen Klubs, Hubert Erhart, und der frischgebackene ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzende Arnold Schiefer sind teutonische Bundesbrüder.

Die 1860 gegründete LIBERTAS – gängiger Wahlspruch: „Freiheit – Ehre – Vaterland“ (wobei Deutschland gemeint ist) – darf sich rühmen, dass FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz aus ihren Reihen stammt. In ihrem „Libertenhaus“ am Wiener Spittelberg, wo für Jungspunde – wie von fast allen anderen Burschenschaften auch – preisgünstige Studentenbuden zur Verfügung stehen, wird der „alte Herr“ Rosenkranz als hochrangiger Polit-Profi verehrt. In jüngster Zeit konnte Burschenschaft für ihren stellvertretenden Vorsitzenden, den Arzt Reinald Riedl, einen begehrten Uni-Rats-Job ergattern.

Das Corps ALEMANNIA WIEN zu Linz, das sich wie alle anderen „in fröhlichen Kneipen der Pflege studentischen Liedguts und dem verpflichtenden Mensurfechten“ widmet, stellt gleich zwei Mitglieder der oö. Landesregierung, nämlich LH-Stellvertreter Manfred Haimbuchner und Landesrat Günther Steinkellner. Ein dritter Corpsbruder, Uni-Professor Andreas Hauer, ist kürzlich  trotz weltanschaulicher Auffälligkeiten mit einem blauen Ticket Richter am Verfassungsgerichtshof geworden. Der Vierte im Bunde ist der EU–Parlamentarier Franz Obermayr. Der klassische Männerbund ist übrigens in den “Kösener Seniorenconventsverband“ eingebunden, dem mehr als hundert Corps in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit insgesamt rund 16000 Mitgliedern angehören.

O Die erst seit 2013 bestehende Akademische Mädelschaft IDUNA kann auf Anneliese Kitzmüller stolz sein, die es immerhin zur Dritten Nationalrats-Präsidentin geschafft hat. Gemäß dem Wahlspruch: „Einig, treu und wahr!“ wird in Linz, wie bei den Burschen, auf lebenslange Freundschaft gebaut, weiters wird bei den regelmäßigen Budenabenden „das deutsche Liedgut in seiner vielfältigen Weise“ hochgehalten und so oft wie möglich gemeinsam gefeiert, darunter Feste wie Sonnenwende, Erntedank oder Jul (Anm.: Wintersonnenwende).

Das Akademische Corps VANDALIA in Grazscheint sich ebenfalls als eine Art Personalreserve der Freiheitlichen zu verstehen: Zur Zeit kommen die beiden FP-Abgeordneten Wendelin Mölzer und Wolfgang Zanger sowie der blaue EU-Parlamentarier Georg Mayer aus dieser Ecke

O   Die NIBELUNGIA zu Wien, die sich „aktiv gegen Fehlentwicklungen unserer Zeit, wie Denkverbote, Tugendterrorismus und  Selbsthass auf die eigene Herkunft“  positionieren möchte,  darf in der Politik in Gestalt der beiden Nationalräte Christian Hafenecker und Hans-Jörg Jenewein mitmischen. Diese wollen, wie die meisten Korporierten, „als Patrioten im positivsten Sinn des Wortes (…) gegen die Kriminalisierung durch Linksextreme (…) und eindimensionales Schwarz-Weiß-Denken“ auftreten.

Die Burschenschaft OBERÖSTERREICHER GERMANEN in Wien – schon der Name verblüfft – hat beispielsweise Hannes Amesbauer und Philipp Schrangl  im Hohen Haus sitzen und konnte in jüngster Zeit gleich drei Erfolgserlebnisse verbuchen: Peter Franzmayr, bekannt geworden als Magistratsdirektor von Wels, übernahm den Aufsichtsratsvorsitz bei der Asfinag; das freiheitliche Urgestein Norbert Guterbauer durfte in das Kontrollgremium der ÖBB einziehen; schließlich wurde ihr Schützling Reinhard Kienberger, der an der TU München Physik lehrt und laut eigener Aussage „deutschnational, aber alles andere als rechtsextem“ ist, trotz massiver Widerstände zum Uni-Rat der TU Graz gekürt.

Alle wollen Jobs besetzen

Seit die FPÖ in der Regierung sitzt, sind die Burschenschaften offenbar auf den Geschmack gekommen, bei Jobvergaben mitzureden. Blaue Partei-Insider, die anonym bleiben wollen, berichten hinter vorgehaltener Hand, dass der Druck auf die Parteispitze beträchtlich geworden ist, weil offenbar jede Vereinigung dringend irgendwelche Posten zu besetzen verlangt – insbesondere jene, die bislang laut eigenem Dafürhalten zu kurz gekommen oder gar leer ausgegangen sind. Die in Linz ansässige ARMINIA CZERNOWITZ etwa, deren prominenteste Burschen Bundesrat Michael Raml und der Linzer Vizebürgermeister Detlev Wimmer sind,  hat zuletzt alle Hebeln in Bewegung gesetzt, um ihr durchaus umstrittenes Mitglied Alois Gruber, Autor der als rechtsextrem geltenden „Aula“, in das Aufsichtsgremium der Uni Graz reinzuboxen. Dass die oberösterreichischen Arminen  nicht nur fallweise Kontakte zu den Identitären pflegen, ist längst kein Geheimnis mehr.

Auch bei der Besetzung der ministeriellen Vorzimmer haben sich speziell die Burschenschaften in den Bundesländern lautstark in Szene setzen wollen: HC Strache etwa nahm mit Kabinettchef Roland Weinert einen Hoffnungsträger der SUEVIA INNSBRUCK auf, deren Obmann er ist;  Neo-Minister Norbert Hofer gab Arndt Praxmarer von ebendieser Bude eine Chance als Referent. Weiters war es für Hofer scheinbar Pflicht, seinen bisherigen Adlatus Herwig Götschober, den Vorsitzenden der bald darauf wegen eines angeblichen NS-Liederbuchs unter die medialen Räder geratenen BRUNA SUDETIA, als Social Media-Beauftragter in seinem Kabinett weiter zu beschäftigen. Dieser amtiert obendrein als Obmann der Mittelschüler-Verbindung FRANKO-CHERUSKER, die bislang ähnlich wie die Bruna  Sudetia personell noch nicht zum Zug gekommen ist.

Als einstmals stellvertretender Sprecher des Dachverbands Deutscher Burschenschaften  in der Bundesrepublik und Österreich gilt Götschober zumindest in seinen Kreisen als hohes Tier – ähnlich wie Volker Knestel, der nicht bloß der pennalen Burschenschaft NIBELUNGEN BREGENZ angehört, sondern auch in führender Funktion beim Österreichischen Pennäler-Ring (ÖPR), dem Dachverband der national-freiheitlichen Mittelschülerverbindungen, Bekanntheit erlangte. Er stieg nunmehr zum Kabinettschef von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein auf. Die Ressortchefin hat in einem Aufwaschen auch gleich Dominic Keuschnig aus dem parlamentarischen FPÖ-Klub engagiert, welcher der pennalen Burschenschaft TAURISKA zu Klagenfurt treu ergeben ist, auf deren Homepage vorrangig von rechtsextremen Websites wie unzensuriert.at und Info direkt die Rede ist. Für die Kärntner Taurisken-Schüler bekleidet Referent Keuschnig jedenfalls den ersten prestigeträchtigen Job.

Dass so gut wie alle FPÖ-Granden von ehrgeizigen Burschenschaftern umzingelt sind und damit beeinflusst werden, deren Weltbild immer wieder für Diskussionen sorgt(e), belegt nicht zuletzt die Personalpolitik von Innenminister Herbert Kickl: Er erkor den bisherigen Büroleiter Straches, Reinhard Teufel von der Innsbrucker BRIXIA, als Kabinettschef und engsten Mitarbeiter; außerdem entschied er sich für Alexander Höferl von der bisher nicht rasend einflussreichen Wiener Burschenschaft GOTHIA als Kommunikationschef. Wes Geistes Kind dieser ist, hat er hinlänglich als Schreiber des Webportals unzensuriert.at bewiesen, das laut Verfassungsschutz als „extrem fremdenfeindlich und teilweise antisemitisch“ eingestuft wurde.

Das Fazit: Die Rangelei um blaue Posten auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene wird die rund hundert schlagenden Burschenschaften, aber auch die Corps, die einschlägigen Sänger- und Landsmannschaften im Schatten  der FPÖ künftig animieren, wo immer sie eine Chance sehen mitzufighten. Immerhin  dürften in den kommenden Monaten noch zahlreiche Funktionen blau eingefärbt werden. Vieles deutet darauf hin, dass die FP-Bonzen keine andere Wahl haben, als künftig unter den korporierten Verbänden möglichst viele Posten aufzuteilen. Ob diese dergestalt ihr mieses Image korrigieren können oder bloß noch verschlimmern, wird sich hoffentlich relativ bald weisen…

 

Das burschikose Netzwerk

Die folgende EUI-Doku liefert einen exzellenten Überblick, wo Burschenschafter schon überall mitmischen.

 

BUNDESREGIERUNG

Die höchstrangigen Burschenschafter sind

Vizekanzler HC Strache                            Vandalia Wien

Minister Norbert Hofer                            Marko-Germania Pinkafeld

 

NATIONALRAT

Von den insgesamt 51 Freiheitlichen im Parlament sind  immerhin 19  Burschen- bzw. Mädelschafter:

3.NR.Präs. Anneliese Kitzmüller           Iduna Linz  /  Sigrid Wien

Klubobmann Johann Gudenus             Vandalia Wien,  Aldania Wien

Klubobmann Walter Rosenkranz          Libertas Wien

Hannes Amesbauer                                Oberösterreicher Germanen in Wien

Reinhard Bösch                                       Teutonia Wien

Hermann Brückl                                      Scardonia Schärding, Markomannia Eisenstadt

Martin Graf                                              Olympia Wien

Christian Hafenecker                              Nibelungia Wien

Roman Haider                                         Donauhort Aschach

Christian Höbart                                     Tauriska Baden

Hans-Jörg Jenewein                                 Nibelungia Wien

Gerhard Kaniak                                       Albia Wien

Axel Kassegger                                        Germania Graz

Wendelin Mölzer                                     Vandalia Graz

Werner Neubauer                                   Gothia Meran

Carmen Schimanek                                Sigrid Wien [Anm.: unbestätigt]

Philipp Schrangl                                      Oberösterreicher Germanen in Wien

Harald Stefan                                           Olympia Wien

Wolfgang Zanger                                      Vandalia Graz

 

FPÖ-PARLAMENTS-PERSONAL

Klubdirektor

Norbert Nemeth                                       Olympia Wien

Pressesprecher

Hubert Erhart                                            Teutonia Wien

 

BUNDESRAT

Von 16 blauen Bundesräten gehören nur zwei

einer schlagenden Burschenschaft an:

Michael Raml                                             Arminia Czernowitz zu Linz

Bernhard Rösch                                        Gothia Wien

 

EU-PARLAMENT

Von vier Mandaten sind immerhin zwei Burschenschafter:

Georg Mayer                                            Vandalia Graz

Franz Obermayr                                      Alemannia Wien zu Linz / Frankonia Brünn zu  Salzburg

 

MITARBEITER-STÄBE

In den Vorzimmern der blauen Regierungsmitglieder sitzen viele Burschenschafter an wichtigen Schalthebeln:

Kabinett Strache

Kabinettchef Roland Weinert                 Suevia Innsbruck

Kabinett Hofer

Gen-sekr. Andreas Reichhardt               Grenzlandsmannschaft Cimbria

Kabinettchef Rene Schimanek

Irmgard Fischer                                       früher Freya, jetzt Nike

Herwig Götschober                                 BrunaSudetia / Obmann Franko-Cherusker

Arndt Praxmarer                                     Suevia Innsbruck

Roland Esterer                                         Saxonia Wien,  Frankonia-Brünn Salzburg

Kabinett Kickl

Kabinettchef Reinhard Teufel                 Brixia Innsbruck

Alexander Höferl                                      Gothia Wien

Kabinett Hartinger

Kabinettchef Volker Knestel                    Nibelungen Bregenz /

stv. Vorsitzender des Österr. Pennäler-Rings (ÖPR)

Dominic Keuschnig                                   Tauriska Klagenfurt

Kabinett Kunasek

Michael Klug                                              Gothia zu Graz

Büro Kitzmüller

Pressesprecher

Konrad Belakowitsch,                         Silesia

Michael Siedler                                    Olympia Wien

Dimitrij Grieb                                       Moldavia Wien

 

LANDESREGIERUNGEN

Wien

Vizebürgermeister Dominik Nepp    Aldania

Stadtrat Maximilian Krauss               Aldania

Stadtrat Eduard Schock                     Aldania

Oberösterreich

LH-Stv. Manfred Haimbuchner        Alemannia Wien zu Linz

Landesrat Elmar Podgorschek         Cimbria Wien, Germania Ried

Landesrat Günther Steinkellner      Alemannia Wien zu Linz

 

LANDTAGSABGEORDNETE

Wien

2. LT-Präs. Veronika Matiasek                           Freya Wien

Stefan Berger                                                     Aldania

Armin Blind                                                        Aldania

Gerald Ebinger                                                   Aldania

Udo Guggenbichler                                           Albia Wien / Arminia Graz

Wolfgang Jung                                                   Tafelrunde Wiking Wr. Neustadt / Albia zu Bad Ischl

Dietbert Kowarik                                               Olympia Wien

Alexander Pawkowicz                                       Aldania

Rudolf Stark                                                       Aldania

Michael Stump                                                  Vandalia Wien

Alfred Wansch                                                   Olympia Wien

Niederösterreich

neuer Klubobmann

Martin  Huber                                                   Tafelrunde Agraria zu Wieselburg

Reinhard Teufel                                                Brixia Innsbruck

Oberösterreich

Adalbert Cramar                                               Hellas Wien

Steiermark

3 . LT-Präs. Gerhard Kurzmann                       Kameradschaft IV (keine Burschenschaft, sondern Veteranenorganisation)

Gerald Deutschmann                                       Marcho-Teutonia Graz

Salzburg

Andreas Schöppl                                              Landsmannschaft der Salzburger

Tirol

Markus Abzwerger                                           Skalden Innsbruck

Vorarlberg

Hubert Kinz                                                       Nibelungen Bregenz

Kärnten

Christian Leyroutz                                            Suevia Innsbruck

Burgenland

Klubobmann Géza Molnár                              Hansea zu Wien

 

FPÖ-VIZEBÜRGERMEISTER

Wien

Dominik Nepp                                                Aldania

Linz

Detlev Wimmer                                              Arminia Czernowitz

Graz

Mario Eustacchio                                           Stiria

 

VOLKSANWALTSCHAFT

Volksanwalt

Peter Fichtenbauer                                       Waldmark Gmünd

 

VERFASSUNGSGERICHTSHOF

Andreas Hauer                                              Alemannia Wien zu Linz

 

ÖSTERR. BUNDESBAHNEN

Aufsichtsrat

neuer AR.-Präs. Arnold Schiefer Teutonia Wien

Norbert Gugerbauer                                  Oberösterreicher Germanen in Wien

Andreas Reichhardt                                  Grenzlandsmannschaft Cimbria

 

ASFINAG

Aufsichtsrat

neuer AR.-Präs. Peter Franzmayr           Oberösterreicher Germanen in Wien

Andreas Reichhardt                                 Grenzlandsmannschaft Cimbria

 

UNI-RÄTE

Uni Wien

Reinald Riedl                                              Libertas Wien

TU Wien

Christof Sommitsch                                   Schacht Leoben

Meduni Wien

Reinhart Waneck                                        Wartburg

Uni Graz  

Alois Gruber                                               Arminia Czernowitz zu Linz

Uni  Linz

Michael Tissot                                            Oberösterreicher Germanen in Wien

TU Graz

Reinhard Kienberger                                Oberösterreicher Germanen in Wien

Montanuni

Hannes Hundegger                                   Leder in Leoben

Uni Klagenfurt

Bernd   Stöckl                                             Landsmannschaft Tyrol zu Innsbruck

Meduni Innsbruck

Gernot Wimmer                                         Germania zu Graz

 

_____________________________________________________________

 

FPÖ-FÜHRUNG

Obmann HC Strache                                 Vandalia Wien

Obmann-Stellvertreter

Norbert Hofer                                           Marko-Germania Pinkafeld

Manfred Haimbuchner                            Alemannia Wien zu Linz

Johann Gudenus                                       Vandalia Wien,  Aldania

Harald Stefan                                            Olympia Wien

 

FPÖ-BUNDESPARTEIVORSTAND

21 von 37 sind Burschenschafter – und zwar

Markus Abwerzger                                    Skalden Innsbruck

Reinhard Bösch                                         Teutonia Wien

Peter Fichtenbauer                                   Waldmark Gmünd

Johann Gudenus                                       Vandalia Wien / Aldania

Manfred Haimbuchner                            Alemannia Wien zu Linz

Johann Herzog                                          Aldania

Norbert Hofer                                           Marko-Germania Pinkafeld

Christian Höbart                                       Tauriska Baden

Anneliese Kitzmüller                                Iduna Linz

Helmut Kowarik                                        Aldania

Christian Leyroutz                                    Suevia Innsbruck

Géza Molnár                                             Hansea Wien

Dominik Nepp                                          Aldania

Werner Neubauer                                    Gothia Meran

Elmar Podgorschek                                 Cimbria Wien, Germania Ried

Walter Rosenkranz                                  Libertas Wien

Bernhard Rösch                                       Gothia Wien

Carmen Schimanek                                 Sigrid Wien [Anm.: unbestätigt]

Eduard Schock                                         Aldania

Harald Stefan                                           Olympia Wien

Heinz-Christian Strache                          Vandalia Wien

und bis vor kurzem auch

Udo Landbauer                                       Germania Wr. Neustadt

 

FP-LANDESPARTEIOBMÄNNER

Wien

HC Strache                                               Vandalia Wien

Niederösterreich

Walter Rosenkranz                                 Libertas Wien

Oberösterreich

Manfred Haimbuchner                          Alemannia Wien zu Linz

Salzburg

LPO-Stv. Volker Reifenberger                Frankonia-Brünn

Tirol

Markus Abzwerger                                 Skalden Innsbruck

Vorarlberg

Reinhard Bösch                                      Teutonia Wien

 

FP-LANDESPARTEISEKRETÄRE

Wien

Michael Stumpf                                        Vandalia Wien

Niederösterreich

Christian Hafenecker                              Nibelungia Wien

Salzburg

Andreas Hochwimmer                            Landsmannschaft der Salzburger zu Salzburg

 

FP-LANDESGESCHÄFTSFÜHRER

Wien

Andreas Guggenberger                           Aldania

 

FREIHEITLICHE AKADEMIE WIEN

Präsident Johann Herzog                        Aldania

Gschf. Maximilian Krauss                       Aldania

 

RING FREIHEITLICHER JUGEND

Bundesobmann

Maximilian Krauss                                    Aldania

gschf. Obmann Michael Raml                 Arminia Czernowitz Linz

RING FREIHEITLICHR STUDENTEN (RFS)

Bundesobmann

Lukas Fichtenschlager                              Leder in Leoben

Über MUZIK, Prof. Dr. Peter

MUZIK, Prof. Dr. Peter
EU-Infothek-Kolumne „EUrovisionen“ Prof. Dr. Peter Muzik ist langjähriger Wirtschaftspublizist („trend“, „WirtschaftsBlatt“, „Wiener Zeitung“) und Inhaber der auf Medienresonanzanalysen spezialisierten Agentur Public & Media.

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Ein Kommentar vorhanden

  1. Gut, daß es zuvor 60 Jahre lang keine zwei „Reichshälften“ in Österreich geben hat, nicht die Bohne von rot-schwarzem Proporz und Nepotismus, über den es sich mit gleichem Geifer vor dem Maul gelohnt hätte zu berichten.

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