Mittwoch, 11. Dezember 2019
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Casino-Affäre: Wie eine Hetzjagd gegen ein österreichisches Unternehmen von Welt-Rang inszeniert wird

Bild © Novomatic AG | Casinos Austria © CC Wikimedia Ralf
Bild © Novomatic AG | Casinos Austria © CC Wikimedia Ralf Roletschek; Fotomontage EU-Infothek

Wenn man seit dem Auftauchen des Ibiza-Videos die Medien mitverfolgt, vom ORF angefangen, so hat man den Eindruck, als würde da geradezu eine Hetzjagd auf ein Unternehmen veranstaltet. Übrigens von Medien, die vor gar nicht so langer Zeit über Novomatic immer wieder als ein österreichisches Vorzeigeunternehmen berichtet haben.

Woran sich eigentlich nichts geändert hat. Novomatic ist unverändert ein österreichischer Leitbetrieb, ein Unternehmen, das auf seinem Gebiet zur Weltspitze zählt. Es wurde nur von zwei Ex-Politikern, die zu diesem Zeitpunkt ihre Sinne sprichwörtlich nicht beisammenhatten, im Zuge des Ibiza-Videos mit dem Satz „Novomatic zahlt alle“ ins Gerede gebracht. Ein Satz, der einfach so in den Raum gestellt wurde, ohne dass es dafür auch nur einen Beweis gibt. Seither muss sich Novomatic so gut wie täglich gefallen lassen, schief angesehen, in Misskredit gezogen zu werden.

Dass dieses Unternehmen international Ansehen genießt, auch für Österreichs Know-how und technologische Expertise draußen in der Welt steht, durch Jahrzehnte hindurch daran gehindert wurde, auch hierzulande sein Können zu zeigen und operativ zum Beispiel als Casino-Betreiber tätig zu werden, ist ein typisch österreichisches Schicksal.

So nebenbei wird die so bloß dahin geworfene Kritik am Unternehmen übrigens auch gleich zum Anlass genommen, um generell gegen das Glücksspiel zu wettern. Wobei geflissentlich übersehen wird, dass das Spiel nun einmal Teil der Gesellschaft ist. Und es darum geht, die Grenzen des Spielens zu erkennen, den Menschen, die Verantwortung bewusst zu machen, die beim Spiel – wie bei jeder Art von Tätigkeit im Leben – wahrzunehmen ist. Übrigens gerade auf dem Gebiet des Spielerschutzes ist Novomatic ein Vorreiter.

Die Kirche im Dorf lassen

Im Zuge der ungeprüften Verbreitung von Un- und Halbwahrheiten wird in diesen Tagen sehr oft das Sprichwort in den Mund genommen, man möge doch die Kirche im Dorf lassen. Dieses Zitat darf vor allem Novomatic für sich in Anspruch nehmen. Und da gilt es schon auch einen Blick auf die Geschichte zu werfen.

Vor bald 40 Jahren wurde die Novomatic als eine kleine „Quetsch’n“ aus der Taufe gehoben. Man importierte Glücksspielgeräte aus dem Ausland, um sie hier auf dem österreichischen Markt aufstellen zu können. Alsbald erkannte der Gründer der Firma, Johann F. Graf, dass man diese Geräte auch hierzulande selbst produzieren könnte. Und das auch noch besser. Und so entstand aus der kleinen Quetsch’n innerhalb von knapp vier Jahrzehnten eine Firma, die auf höchstem technologischen Standard Spielmaschinen produziert, längst auch im Internetbereich sich eine führende Rolle geschaffen hat, weltweit 25.000 Mitarbeiter, davon allein 3.300 in Österreich beschäftigt. Und zudem zu den größten Steuerzahlern zählt.      

Novomatic ist es über die Jahre gelungen, auch auf ausländischen Märkten Lizenzen für Spielsalons zu erwerben und damit auch operativ tätig zu werden. Nur dort, wo man daheim war, in Österreich, war man rein auf die Herstellung und den Verkauf von Geräten beschränkt. Die Möglichkeit, sein weltweit gefragtes Know-how durch den Erwerb einer Casinolizenz auch hierzulande öffentlich unter Beweis zu stellen, blieb Novomatic lange Zeit hier verschlossen. Mehr noch, es wurde dagegen intrigiert.

CASAG-Führung setzte auf Verhinderungstaktik statt Wettbewerb

Den Riegel hatten die Politik und die Casinos Austria, die früher einen maßgeblichen Einfluss auf die Regierung ausübten, vorgeschoben. Die CASAG beharrte mit allerlei Begründungen auf ihrer Monopolstellung, wehrte sich vor allem gegen den Wettbewerb. Das ging so weit, dass für ganz Österreich die Aufstellung von 4000 Videoautomaten wiederum exklusiv der CASAG zugeschanzt wurde.

Schlussendlich konnte man sich dem internationalen Trend nicht mehr widersetzen und es kam zu einer Ausschreibung von drei zusätzlichen Spielcasino-Lizenzen. Für zwei Standorte erhielt die Novomatic, die ein ausgefeiltes Konzept vorgelegt hatte, den Zuschlag. An dieser Entscheidung führte objektiverweise kein Weg vorüber. Nicht so aus der Sicht der damaligen CASAG-Führung. Sie ging nämlich bei diesem Ausschreibungsverfahren leer aus und erhob daher Einspruch gegen die Entscheidung. Und das war 2014 der Fall. Seither herrscht Funkstille.

Bedingt durch den Verkauf von Anteilen diverser Gesellschafter an der CASAG, nur der Anteil der Republik in der Höhe von 33,24 Prozent blieb in den Staatshänden, durfte Novomatic schlussendlich einen Anteil von 17,19 Prozent erwerben. Im Zuge der „Verkaufspolitik“ ging schließlich noch ein Anteil von 38,29 Prozent an die tschechische Sazka-Gruppe. Seither herrscht dicke Luft im Aufsichtsrat, herrschen Zwietracht in der CASAG-Lotterien-Gruppe, belehrt Sazka in Interviews die Republik, wie sie sich zu verhalten hat (zuletzt im Standard), präsentieren sich die Tschechen so, als hätten sie die Mehrheit im Monopol-Glücksspielbetrieb.

Dieses Gehabe der tschechischen Eigentümer und Manager geht so weit und infiltriert die veröffentlichte Meinung, dass sogar der ORF, in der Sendung REPORT, am 26. 11. 2019 völlig unrichtig vom „CASAG-Mehrheitseigentümer Sazka“ sprach.

Unterm Schlussstrich steht jedenfalls, dass ein österreichisches, weltweit tätiges Herzeigeunternehmen über Jahre hindurch, keine Chance bekam, auch am Heimmarkt seine Professionalität am Casino-Sektor unter Beweis zu stellen. Jetzt aber die Zielscheibe von Unterstelllungen geworden ist. Und dabei auch noch allein gelassen wird. Alle jene, die sich bis herauf in die jüngste Vergangenheit gerne bei Betriebsbesuchen in der Konzernzentrale sehen ließen, sich beeindruckt von der Leistungskraft zeigten, schweigen jetzt.

Illegale Anbieter von nicht konzessionierten, unkontrolliert eingesetzten Glücksspielautomaten und illegale Online-Glücksspielanbieter werden von der NOVOMATIC-Gruppe mit hohem Aufwand bekämpft.

Die CASAG-Lotterien-Gruppe bezahlt unfassbar hohe Gagen für ihre Vorstände, investiert aber nicht in den Kampf gegen illegales Online-Glücksspiel. Das Resultat dieser unfassbaren Untätigkeit: www.win2day.at, als einziger, exklusiver Anbieter gesetzlich genehmigter und geregelter Online-Glücksspiele, hat in den letzten 14 Jahren den auch in Österreich permanent wachsenden Markt für Online-Glücksspiele der ILLEGALEN Konkurrenz überlassen.

In Zahlen: win2day hat ca. 650.000 registrierte Spieler, die nicht konzessionierten Anbieter bald eine MILLION illegal spielender Österreicher, welche noch dazu ohne Spielerschutz diesem Raubzug der illegalen Online-Glücksspielanbieter ausgeliefert sind. Die vorwiegend über Malta und Steueroasen anbietenden illegalen Online-Glücksspielbetreiber zahlen fast keine Steuern und Abgaben in Österreich, der Republik entgehen jährlich ca. 100-200 Millionen Euro.

Bei der CASAG war für diese, den österreichischen Glücksspielmarkt, den österreichischen Steuerzahler, aber auch die CASAG-Lotterien-Gruppe selbst, massiv schädigende Enthaltsamkeit jahrelang Dietmar Hoscher zuständig.

DAS sind die wahren Probleme im österreichischen Glücksspielmarkt.

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