Samstag, 25. September 2021
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Ibiza-Gate/Casino-Affäre: Missing Link, Teil 2: Beweis für geheime Information per Screenshot von tschechischem Mobiltelefon

Roulette / Bild © CC0 Creative Commons, Pixabay (Ausschnitt) / Das Ibiza-Video / Bildmontage: EU-Infothek / Quelle: Spiegel, SZ / Süddeutsche Zeitung

EU-Infothek berichtete ausführlich über „Teil 1 Missing Link“:

Durch penible Recherchen im Strafakt der „Casino-Affäre“ um die Bestellung von Mag. Peter Sidlo zum CASAG-Vorstand konnte nun ein entscheidendes Geheimnis gelüftet werden.

Im Sommer 2019 – also vor mehr als zwei Jahren – löste ein bösartiger, anonymer Brief bekanntlich bei der WKStA massive Ermittlungen, inklusive Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen von Mobiltelefonen etc., aus.

In diesen beschlagnahmten Unterlagen ist nunmehr ein verräterischer und wohl auch gerichtsfester Hinweis auf jenen Personenkreis dokumentiert, welcher anlässlich der streng geheimen, nur von wenigen leitenden Personen der CASAG-Gruppe geführten Sitzung des Personalausschusses der CASAG Zugang zu Gesprächsprotokollen und Gesprächsinhalten hatte.

Aus diesem namentlich bekannten engsten Kreis der Führungselite der CASAG stammt ein Screenshot, welcher von einem tschechischen Handy gemacht wurde:

tschechisches Wort: „prichozi“…(„eingehende…“)

Dieser vorgefundene Screenshot von einem tschechischen Mobiltelefon bedeutet, dass nun wohl erstmals ein Beweis vorliegt, dass vertrauliche Informationen jedenfalls von tschechischer Seite zumindest verteilt wurden und damit sehr wahrscheinlich auch in die anonyme Anzeige eingebarbeitet wurden.

Parallel dazu erhärtet sich der Verdacht, dass dieselben, unzulässigerweise erstellten Informationen, parallel auch einer bekannten Tageszeitungsjournalistin sowie einer politischen Partei zugespielt wurden.

Der Kreis jener Personen, welche geheime Informationen weitergegeben und auch in die anonyme Anzeige mit falschen Anschuldigungen vermengt haben, wird also immer kleiner und sichtbarer.

EU-Infothek wird weiter berichten.

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