Sonntag, 22. September 2019
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Ibiza-Gate: Bezahlte RA Dr. Ramin Mirfakhrai das Ibiza-Video an seinen Helfer Julian Hessenthaler durch Wohnungsverkauf?

Wien / Bild © CC0 Creative Commons, Pixabay (Ausschnitt)

Dieses nachstehende E-Mail ist sicher nicht gefälscht, es wurde EU-Infothek zugespielt (Kleine, sachlich unbedeutende Kürzungen wurden vorgenommen).

Bereits zum Start der Ibiza-Gate-Enthüllungen – und auch im großen Interview mit Wolfgang Fellner auf „Oe24-TV“ – wurde darauf hingewiesen, dass die ursprüngliche Produktion eine „Geschäftsidee“ des RA Dr. Ramin Mirfakhrai und des Julian Hessenthaler – alias Julian Thaler – und seiner Freunde war.

Das Video wurde offensichtlich „auf eigene Rechnung und auf eigenes Risiko“ produziert, wobei die wahren Kosten – OHNE Personalaufwand, ausgenommen dem weiblichen Lockvogel – nicht viel mehr als 50.000 Euro gewesen sein dürften.

Die Gesamtkosten – INKLUSIVE des Mindesthonorars für Julian Hessenthaler und Helfer – dürften dann bei etwa 360.000 Euro gelegen sein.

Die politische Dimension des Ibiza-Videos entstand erst ab dem Zeitpunkt der Versuche des Anwaltes, das Video zwischen einer und fünf Millionen Euro (je nach Finanzstärke und Zielgruppe des Kunden) zu verkaufen.

Erst 2019 gelang dann der Verkauf in Berlin, sehen Sie dazu die Berichte von EU-Infothek.

Nachdem die erste Verkaufsversuchsrunde im Jahre 2017 fehlgeschlagen war, bei Hessenthaler auch die letzten Firmenverträge über seine Münchner Firma ausliefen, gab es Ebbe in der Kassa des Julian Hessenthaler.

Anfang 2018 wurde er ungeduldig und setzte offensichtlich Anwalt Dr. Ramin Mirfakhrai, den (vermutlichen) Auftraggeber des Ibiza-Videos, unter Druck und verlangte endlich BARES.

Dr. Ramin Mirfakhrai vertröstete seinen Helfer Julian Hessenthaler am 20. Feber 2018 mit dem baldigen Verkauf einer kleinen Wohnung in seinem palaisartigen Haus im 9. Wiener Bezirk.

Dieser Verkauf fand dann tatsächlich im März 2018 statt, Ramin A.-N. erwarb diese Wohnung.

Hessenthaler war somit kurzfristig zufriedengestellt.

Die Geschäftsverbindungen zwischen RA Dr. Mirfakhrai und Julian Hessenthaler waren nicht nur langjährig, sondern auch auf mehreren, sehr persönlichen und permanent aufwändigen Ebenen.

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3 Kommentare

  1. Avatar

    JA, aber wer hat RA Dr. Ramin Mirfakhrai engagiert ?? Denn, daß der das nur aus Jux und Tollerei veranstaltet hat, glaubt keiner, da gibt es andere Mittel und Wege, um der FPÖ zu schaden, sicher nicht so aufwendige und vor allem kostenintensive! Ich bin nach wie vor davon überzeugt, daß ein politisches Motiv die Ursache ist! Denn, es ist sehr befremdlich, wie langsam (oder vielleicht gar nicht) ist österr. Justiz da dahinter ist ! Ich habe das Gefühl, MAN will gar nicht aufklären ! Ist ja nur die FPÖ, nur der Strache ! Das nenne ich Demokratie und Rechtsstaat, wahrlich ! Was will die ÖVP noch, es ist wieder alles in schwarzer Hand und damit kann hurtig so wie bisher „verdeckt“ im Sinne der Partei gearbeitet werden ! Der Herr Kickl ist denen zu nahe gekommen, darum wurde er von Anfang an diskreditiert und schlußendlich aus seinem Amt entfernt ! Jetzt ist die alte Ordnung wieder hergestellt !! Schwarze Netzwerke müssen bestehen bleiben, so schaut’s aus im Staate Österreich !
    Natürlich, die Plattform „Weil’s um was geht“, gegründet 2017, sollte auch noch näher durchleuchtet werden ! Die Mitglieder dieser stellen einen äußerst „schmackhaften“ Mix dar !

    • Avatar

      Auch ich vermute, dass jemand oder auch mehrere nicht wirklich an Aufklärung interessiert sind! Das zeigt doch auch, dass Kickl um jeden Preis abgeschossen werden musste! Auch die Ermittlungen, was die Vorgänger von Kickl im Innenministerium betrifft, bzw. Justizministerium, laufen gar nicht an! Alles nur komisch, wer ein bisserl nachdenkt! Ich hoffe doch, dass Licht ins Dunkel kommt!

  2. Avatar

    Meine Vermutung ist, die Truppe um Wandl war nach dem Auftrag mit der Gleisfirma in der Klemme und wusste nicht was tun. Einer hofft sich über eine Selbstanzeige zu retten, die anderen vertrauen, dass die Sache sich so regelt. In Gesprächen mit Kontakten in der Szene, vielleicht dem Bernhard P., stellt sich heraus, dass die ÖVP sich eine Koalition mit der FPÖ vorstellen könnte, sich aber blanko nicht traut und man einigt sich, liefert uns was, dann regeln wir das andere. Nachdem das Video im Kasten war, wurde dann im Herbst 2017 (quit pro quo) mittels eines Gutachten von Bernhard P. die Anklage gegen die Truppe fallengelassen, damit waren sie aus dem Schneider, mit Ausnahme von Wandl, der die Nerven verloren hatte. Das erklärt auch, warum es nicht schon 2017 erschienenen war, schließlich wollte man regieren und warum sollte man der linken Seite helfen? Und vlt auch, dass die FPÖ in den Koalitionsverhandlungen zt richtig butterweich würde.

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