Dienstag, 12. November 2019
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Ibiza-Connection: Die unfassbare, einzigartige, ganze Geschichte

Die Villa in Ibiza / Bildmontage: EU-Infothek

EU-Infothek hat erstmals am 20.5.2019 berichtet. Wenige Tage später enthüllte EU-Infothek als erstes Medium die Drahtzieher, nämlich den Wiener Anwalt Ramin Mirfakhrai und Detektiv Julian Hessenthaler.

Aufgrund des nach den Enthüllungen entstandenen medialen Drucks hat sich einer der ehemaligen Partner, welcher in der Anfangsphase der Produktion des Videos bei diesem teils tätig war, bei OE24TV gemeldet und bestätigt, dass die Berichte auf EU-Infothek, insbesondere die Enthüllung der Mittäter, des Anwaltes und des Detektivs, richtig sind.

Die große Medienresonanz in Österreich und in Deutschland brachte EU-Infothek täglich mehrere tausend Zuschriften, darunter sehr viele interessante Hinweise.

Wie bereits am 24.5.2019 berichtet, hat sich bei EU-Infothek ein Insider gemeldet und die Bekanntgabe weiterer Details versprochen.

Noch während das ZDF-Team bei EU-Infothek zum Interview war und gerade die Kamera einpackte, hat sich eine der wichtigsten Personen der Ibiza Affäre aufgrund unserer Anfrage bei EU-Infothek telefonisch gemeldet.

Es kam dann zu einem – nachträglich eher heiteren – erstmaligen, telefonischen Kontakt und Dialog:

Der Produzenten-Insider: „Was wollen Sie von mir?“

EU-Infothek: „Glaubwürdige Information, dass Sie sich gestern in München mit einem wichtigen Vertreter eines der größten Medienhäuser Deutschlands, welches auch ein Nachrichtenmagazin herausgibt, getroffen haben. Sie forderten 300.000 Euro für weitere Informationen.“

Antwort des Insiders: „Richtig.“

Das war der Beginn einer wunderbaren Informationskette.

Die offensichtlich ehrliche Reaktion mündete in einem mehrstündigen, persönlichen Gespräch in der Nähe der deutschen Grenze mit den zwei wichtigsten Personen aus dem inneren Kreis der Sicherheitsleute, welche an der Produktion und am Verkauf des Videos maßgeblich beteiligt waren.

Hier lesen Sie die ganze Geschichte, wie sie die Insider glaubwürdig darstellen:

Bis etwa zum Jahre 2014/15 arbeiteten mehr als ein Dutzend Sicherheitsleute aus Österreich, Deutschland und dem Balkan mit einer gemeinsamen Firma sehr erfolgreich mit internationalen, namhaften Konzernen zusammen. Die Sicherheitsleute lösten Probleme in Zusammenhang mit Zigarettenschmuggel, Korruption bei Auftragsvergaben, etc. und waren dann aber auch in einen großen Skandal in Zusammenhang mit einem weltweit tätigen oberösterreichischen Industrieunternehmen, wo es um Betriebsspionage ging, verwickelt.

Nach Auffliegen des Skandals wurden dem Sicherheitsunternehmen alle Aufträge der namhaften Konzerne entzogen, nach Millionenumsätzen und Einnahmen drohte dann die Pleite.

Einer dieser Partner der Sicherheitsfirma, Herr Sascha Wandl, hat sich Ende Juni 2019 vor dem Kreisgericht Krems wegen Verleumdung u.a. zu verantworten. Zeuge in diesem Verfahren ist der nunmehr bekannte Detektiv Julian Hessenthaler. In dem großen Strafverfahren in Österreich wurden alle Anklagepunkte gegen den Industriebetrieb und alle anderen Beteiligten eingestellt.

Sascha Wandl hat als einziger die Nerven verloren und in einer 15-seitigen Lebensbeichte / Selbstanzeige durch RA Mag. Sebastian Lesigang alle Beteiligten und deren Tätigkeit den Behörden „bekannt“ gemacht und sich damit „Freunde fürs Leben“ geschaffen.

Das Geschäftsmodell

Die harte Kerntruppe der erfahrenen Sicherheitssöldner kam dann in den Jahren 2015/16/17 zu dem Schluss, gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Ramin Mirfakhrai im Sicherheitsgeschäft ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln und umzusetzen: Zuerst wird das Problem einer politischen Partei oder eines Konzerns angesprochen, dann wird auf Eigenregie die „Lösung“ produziert. Das fertige „Produkt“ wird dann der politischen Gruppierung oder Partei oder dem Konzern zum Kauf angeboten.

2017 kamen mehrere glückliche Umstände für die Umsetzung dieser Geschäftsidee der vier Sicherheitsmusketiere zusammen: Ein sehr nahe an H.C. Strache arbeitender Sichermann fühlte sich genötigt, aus eigenen Stücken laufend Rechtsanwalt Ramin Mirfakhrai über die Gepflogenheiten, Äußerungen, Vorlieben, Schwächen und Kontakte seines hochrangigen politischen Chefs zu informieren. Bis ins kleineste Detail erfuhr der Anwalt, ohne dass er dafür bezahlen musste, so ziemlich alles über H.C. Strache und seine nächste Umgebung. Täglich 24 Stunden Tagesreport inklusive.

Der zweite „glücklich machende“ Umstand war, dass Strache-Intimus und Freund Mag. Johann Gudenus (Jus-Absolvent der Moskauer Diplomaten Universität, aus adeliger Abstammung) einen Waldbesitz mit Eigenjagd im Krems Tal, ca. 20 km nördlich von Krems, erbte.

Eine attraktive, serbisch stämmige Immobilienmaklerin, welche die Familie Gudenus seit Jahren persönlich kannte, sprach diesen an, ob er ihr den Auftrag zum Verkauf der Latifundien übertragen würde. EU-Infothek berichtete darüber.

Beim Wiener Anwalt entstand ein Informationsknotenpunkt: 24 Stunden Report über H.C. Strache, persönlicher Kontakt zu Gudenus durch Grundstückverkauf.

Der Anwalt und seine Freunde aus der Sicherheitsbranche nutzten die Informationen und Kontaktgeschäfte: Rasch war die Idee geboren, der FPÖ mit den taufrischen Informationen des H.C. Strache (damals Parteiobmann und Abgeordneter, nicht Vizekanzler) in ein allgemein verständliches Dokument / Video zu gießen.

Der Geschäftsplan wurde – wie EU-Infothek bereits ausführlich berichtete – umgesetzt.

Ein aktuell auftauchendes Gerücht, wonach Mag. Johann Gudenus von der angeblichen russischen Oligarchen-Nichte 200.000 Euro als Anzahlung für das Grundstücksgeschäft erhalten hätte, ist schlichtweg ein Gerücht und entspricht nicht den Tatsachen.

Hilfreiche Geheimdienstkontakte

Die Produktion des Videos war für die Sicherheitsprofis relativ leicht und schnell umzusetzen: Ihre professionellen Kontakte aus der laufenden Arbeit zu Geheimdiensten in Österreich und Deutschland ermöglichten es, in Ibiza ein für derartige Lauschangriffe vorbereitetes und komplett verkabeltes, verwanztes Haus zu finden. Aus dem österreichischen Geheimdienst kam die Information über diese einfache und rasche Möglichkeit, den Lauschangriff umzusetzen.

Die Finca in Ibiza war bereits von Geheimdiensten und Finanzpolizei verschiedener Länder des Öfteren für Lauschangriffe, sei es für Geldwäsche, Rauschgifthändler, Observationen, Finanzdelikte etc. von den Behörden eingesetzt worden.

Die österreichischen Sicherheitsleute fanden also ein fertig präpariertes Haus vor und mussten nur kleine Adaptierungen vornehmen. Zur perfekten Vorbereitung der geheimen „Aktion Ibiza“ zählte auch die Auswahl von Themen, Personen und Firmen, welche in Ibiza angesprochen werden sollten.

Wie sind die Informationen verwertbar?

Das wichtigste bei dieser Themenauswahl: Es musste sich um Firmen, Personen oder politische Akteure handeln, welche interessiert und bereit sind, für Informationen viel Geld auszugeben oder viel Geld dafür zu bezahlen, dass diese Informationen nicht in der Öffentlichkeit erscheinen.

Die Firma der Sicherheitsleute hatte vor 2017 auch mehrmals für STRABAG in verschiedenen Ländern gearbeitet, so ihre eigenen Angaben. Sie wussten natürlich, dass die STRABAG besonders vom defacto Auftragsmonopol der österreichischen Republik, hier vertreten durch das Verkehrsministerium und deren 100%-ige Tochterfirmen ASFINAG und ÖBB, abhängt.

Es war den Initiatoren des Video-Geschäftsmodelles klar, dass Aussagen des H.C. Strache, dass es in Hinkunft bei einer Machtübernahme durch die FPÖ zu weniger oder gar keinen Aufträgen käme, eine untragbare Situation darstellen würde. Die STRABAG, ein erfolgreicher europäischer Konzern – 26,4 % gehören der Haselsteiner Gruppe, 25,9 % dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska, 14,3 % der UNIQA Gruppe, 13,2 % der Raiffeisen Gruppe, 6,7 % sind firmeneigener Aktienbesitz und 13,5 % Streubesitz – könnte einen Auftragsausfall der Republik Österreich sehr schwer verkraften.

Das Nennen weiterer Firmen und Personen aus dem Forbes Register der Milliardäre war die logische Fortführung dieser konsequent aufgebauten Fragestellung.

Einsatz von Alkohol und anderen Substanzen

Neben viel Alkohol, Red Bull, etc. gab es auch die bekannte Substanz, welche Österreicher den Politikern nicht verzeihen, wenn diese konsumiert wird, ganz im Gegensatz zum Alkoholgenuss, welcher sogar das Image einiger Politiker in der Vergangenheit steigen ließ.

Bei dieser Substanz – so wurde EU-Infothek von den Sicherheitsleuten, welche mit derartigen Themen oft befasst sind, erklärt – gibt es unzählige Qualitätsunterschiede: von light bis pur. Im normalen Verkauf ist die gestreckte „Version light bis mittel“ im Umlauf und die Körper, Gehirne und die Psyche der nutzenden Personen ist derartig mindere Qualität gewohnt. Die Sicherheitsleute wussten: Eine hochwertige Qualität, pur, schafft eine ungezähmte Euphorie-Stimmung, Größenwahn, Superman und Batman in einer Person. Ganz gezielt und bewusst wurde diese Substanz den Gästen in der Ibiza-Villa kostenlos gereicht. Das Resultat ist im Video ersichtlich.

Video war auch in politischen Kreisen schon lange bekannt

Als das für die Sicherheitsleute gelungene Werk „Sieben Stunden Aufzeichnungen“ fertig war, wurde es in Wien – noch 2017 – zeitnah dem Chef der STRABAG und Vertretern der im Parlament vertretenen Parteien, hier insbesondere den Parteioberen und Werbespezialisten, gezeigt und angeboten: Mit von den Urhebern genannten ca. 380.000 Euro Produktionskosten sollten zwischen 1,5 und 2 Mio. Euro als Kaufpreis für das gesamte Video hereingespielt werden.

2017 haben somit in Österreich politische Kreise, elitäre Kreise um den Wiener Anwalt Ramin Mirfakhrai und zumindest der STRABAG-Konzern von dem Video gewusst und den Kauf in aller Deutlichkeit abgelehnt. Weder der Konzern noch die politischen Parteien wollten sich mit diesem Video in die Gefahr einer verwerflichen Aktion begeben, schon gar nicht wollte jemand dafür bezahlen.

Motive und stilles Abwarten des richtigen Zeitpunkts

Was allerdings 2017 der Lohn für die Arbeit war: Schulterklopfen und Genugtuung, zumal einer der Urheber des Videos aus einem unserer befreundeten Balkan-Nachbarländer stammt und sich durch die FPÖ und Herrn Strache nicht genügend respektvoll behandelt sah.

Für ihn war die Produktion des Videos nicht nur eine Frage der hohen Verdienste, sondern auch eine Frage der Genugtuung.

Auch in Deutschland war man 2017 nicht erfolgreich.

Mit großer Wahrscheinlichkeit wussten – aufgrund der immer wiederkehrenden Kontakte zwischen Sicherheitsfirmen und Geheimdiensten – namhafte Geheimdienstleute von diesem Video, möglicherweise hatten sie vom Produktionsort in Ibiza (zumal das Haus sehr bekannt war) bereits eine vollständige Kopie.

Die schulterklopfenden Kenner des Videos empfahlen den Produzenten, es erst einmal einzubunkern, vielleicht braucht man es zu einem späteren Zeitpunkt.

Dieser Zeitpunkt kam im März / April 2019.

Ein neuer Anlauf zum Verkauf des Videos

Die vier Informationshändler mit eigener Content-Produktion waren sich einig: Jetzt ist der entscheidende Zeitpunkt, die EU-Wahl bringt die große Chance, einen oder mehrere Käufer zu finden. Den österreichischen Vertrieb übernahm Rechtsanwalt Ramin Mirfakhrai. Er scheute sich nicht, höchstpersönlich namhaften Medien in Österreich das Video anzubieten und hohe Summen zu verlangen. Doch er scheiterte in Österreich abermals.

Mehrere Kenner des Videos aus Wien empfahlen dann dringend, den deutschen Markt zu bearbeiten. Der Detektiv Julian Hessenthaler hatte beruflich Kontakt zu mehreren Rechtsanwälten, einer Münchner Kanzlei (Name der Redaktion bekannt) und auch zu einer Rechtsanwaltskanzlei in Berlin, eine in ganz Deutschland sehr bekannte Anwaltskanzlei, welche auch oftmals mit medienrechtlichen Prozessen zu tun hatte.

Schauplatz Berlin

Eine Berliner Kanzlei (Name der Redaktion bekannt / aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Landesgericht Berlin vom 28.5.2019 wurde EU-Infothek die Nennung untersagt) war der mögliche Vertreter des Herrn Julian Hessenthaler. Die Informanten behaupten nun glaubwürdig, dass Julian Hessenthaler diese Kanzlei ersucht hat, ihn beim Verkauf des Videos an Medien in Deutschland oder an politische Gruppierungen oder Parteien zu unterstützen.

Bereits zu Beginn des Jahres 2019 wurden diese Maßnahmen von Julian Hessenthaler eingeleitet, aber erst etwa zwei Monate vor der EU-Wahl kam rasch Bewegung in die Angelegenheit.

Die Anwälte berichteten, einen Interessenten zu haben, es handelt sich um einen Verein, welcher bereit ist, das Video zu kaufen, wenn Medienfachleute es für interessant finden.

Es kam dann in Berlin zu einer Vorführung des gesamten 7-stündigen Videos mit der Preisvorstellung um die 1,5 bis 2 Mio. Euro.

Die Vertreter des Vereins waren nicht bereit, die hohe Summe zu bezahlen, wollten aber das Video unbedingt kaufen. Julian Hessenthaler und der Verein einigten sich dann auf 600.000 Euro.

Julian Hessenthaler wollte jedoch dafür nicht das ganze Video, sondern nur sieben ausgewählte Sequenzen freigeben. Diese sieben ausgewählten Teile aus dem Gesamtvideo durften der Verein und die Medien selbst aussuchen und diese wurden dann an den Verein übergeben. Das Gesamtvideo halten die Produzenten unter Verschluss und behaupten, dass niemand – jedenfalls nach ihrem Wissensstand – das gesamte Video zur Verfügung hat. Den Bereich der Geheimdienste und andere Kopierer, welche beim Haus in Ibiza Zugang zu den Videoanlagen hatten, können sie natürlich nicht in ihre Erklärung zu 100 % einschließen.

Das Zentrum für „Politische Schönheit“

Nun wurde ein 18-seitiger Vertrag in der Berliner Kanzlei aufgesetzt und von den Vertretern des Vereins und Julian Hessenthaler für sein Unternehmen unterfertigt. Bei diesem Verein handelt es sich um das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS).

Gestern gegen 17.00 Uhr wurde EU-Infothek ausdrücklich noch von den Informanten bestätigt, dass es sich tatsächlich um diesen Verein handelt. Nun gab es Probleme mit der Zahlungsabwicklung. Die Beteiligten wollten eine möglichst steuerschonende Abwicklung, andererseits offiziell über die eingehenden Gelder verfügen. Zuerst wurde vom Verein eine Lösung über den Ankauf eines alten, aber billigen Gemäldes diskutiert. Das Gemälde sollte dann von einem Gutachter auf 600.000 Euro aufgewertet werden und dieser Kaufpreis sollte an die Verkäufer des Videos fließen.

Nachdem man keinen Gutachter fand, der diese Bestätigung ausstellte, kam man auf die Idee, in Krügerrand-Goldmünzen zu bezahlen. Der Goldschatz wurde tatsächlich übergeben, wobei, wie sich in der Praxis herausstellte, die Umwandlung in Bargeld für die glücklichen Schatzsucher gar nicht so einfach war.

Das politische Interesse, vertreten durch den Verein, kam sehr wahrscheinlich durch einen Anstoß aus Wiener politischen Kreisen, das Video in Deutschland zu vertreiben. Die mediale Verwertung zum bestmöglichen Zeitpunkt vor der EU-Wahl war aus aktueller Sicht und auch aus der Sicht der Informanten eine gesamtheitlich sehr erfolgreiche Aktion.

Der aktuelle Stand und strafrechtliche Konsequenzen

Es wurde EU-Infothek angeboten, dass ein Exklusivinterview mit dem Chef der Sicherheitsfirma in München, Herrn Julian Hessenthaler, zeitnah geführt werden könnte. Wir werden sehen.

Die Rechtsanwälte der Videoproduzenten und der wichtigsten Beeinflusser von Wählern sind der Auffassung, so meinen die Insider, dass dies strafrechtlich, mögliche kleinere Datenschutzdelikte ausgenommen, bisher nicht relevant sei.

Wie die Informanten EU-Infothek gegenüber glaubwürdig erklärten und auch durch vorhandene SMS darstellen konnten, gibt es aktuell mehrere andrängende Interessenten, welche aktuell 2 bis 3 Mio. Euro bezahlen wollen.

Die Besitzer des Videos haben der Entschluss gefasst, sich mit derartigen Produktionen nicht mehr zu befassen und wollen alles daransetzen, dass sie in ihren angestammten Bereich mit namhaften Industriekunden zurückkehren. Sie erklärten, dass sie das Video unter keinen Umständen und für kein Geld verkaufen, zumal ihre Anwälte auch darauf hingewiesen haben, dass ein Verkauf des gesamten Videos strafrechtlich sehr wohl bedeutend werden könnte.

Sie haben die Absicht, das Video für alle Zeiten zu vernichten.

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Heute, am 27.5.2019, sind vormittags weitere, brisante Informationen bei EU-Infothek.com eingelangt.

Fortsetzung der Ibiza-Story in einigen Tagen, wir recherchieren weiter!

Zentrum für politische Schönheit

Im deutschen Vereinsregister findet sich kein Eintrag. Es handelt sich um eine Aktivisten-Gruppe von KünstlerInnen rund um Philipp Ruch, Stefan Pelzer und Cesy Leonard. Laut Impressum ist das Zentrum für Politische Schönheit ein „Projekt“ von Dr. Philipp Rauch.

Der 1981 in Dresden geborene Gründer des Zentrums ist Philosoph und Aktionskünstler und studierte bei Herfried Münker und Hartmut Böhme politische Philosophie. Promotion in politischer Ideengeschichte: „Ehre und Rache. Eine Gefühlsgeschichte des antiken Rechts.“

Philipp Ruch in einem ZEIT-Interview: „Wir sind nur das „Sturmgeschütz des Humanismus“. Wir treten an gegen Amnesty International und Pro Asyl, weil wir den Kampf um Menschenrechte kompromissloser führen wollen. Weil wir glauben, dass er nicht mit Hashtags, Lichterketten und Online-Petitionen, sondern nur mit Fiktion und Fantasie zu gewinnen ist.“

„Ruch schreckt mit hyperrealistischen Aktionen die Politik auf. Es sind die Mittel des Theaters, mit denen er das politische Berlin erst vorführt und dann zum Handeln zwingt. Für seine ,Handreichung‘ reicht ihm ein Theatersaal nicht aus: Ruchs Bühne ist ganz Berlin und die Politik inszeniert er gleich dazu. Der gesellschaftliche Konflikt soll nicht nur detonieren, Ruch experimentiert auch mit dessen Lösung.“ Die Welt

Die Gruppe finanziert sich durch Spenden. Mit 100 Euro Jahresbeitrag kann man zum „Komplizen“ werden.

 

 

 

 

 

 

In Zusammenhang mit dem Ibiza-Video werden erste Verdachtsmomente gegen das Zentrum für politische Schönheit von dem Journalisten Daniel Laufer auf Twitter publik gemacht.

Der Twitter Account „Kurzschluss14“ soll kurz vor Veröffentlichung des Videos installiert worden sein. Das Zentrum für Politische Schönheit war offenbar der erste Follower des Accounts.

 

 

 

 

 

 

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12 Kommentare

  1. Avatar

    Eine sehr gute Zusammenfassung, großes Kompliment!
    Irgendwie fehlt mir noch die Geschichte und ein Foto des „Lockvogels“ für Strache, der bosnischen Studentin, die ja auch eine ganz wichtige Rolle in Ibiza spielen und die passenden Fragen stellen musste, die wir leider in dem Video nicht hören. Wer hat hier übersetzt?. Kann Hessenthaler eigentlich russisch oder musste Gudenus alles übersetzen?

  2. Avatar

    Hm, aber irgendetwas kann da nicht stimmen. Der Spiegel behauptet doch m.W., dass sie das vollständige Video kennen und besitzen. Sind die nun durch das ZPS daran gekommen und wenn ja, warum haben / kennen sie das ganze Video, wenn nur Sequenzen gekauft wurden?

    • Avatar
      Redaktion EU-Infothek

      Nach unseren Informationen: „Kennen“ schon, besitzen aber nur Sequenzen.

      • Avatar

        Laut „Spiegel“ vom 19ten Mai:


        Frage: Warum hat der SPIEGEL nur kurze Ausschnitte veröffentlicht?

        Antwort: SPIEGEL und „Süddeutsche Zeitung“ haben aus dem mehr als sechsstündigen Material einige der Passagen öffentlich gemacht, die politische Bedeutung haben und damit von hohem öffentlichem Interesse sind. Private Plaudereien, die von den versteckten Kameras festgehalten wurden, gehören nicht in die Öffentlichkeit.

        spiegel.de/politik/ausland/heinz-christian-strache-warum-der-spiegel-das-video-jetzt-veroeffentlich-hat-a-1268180.html

        Gleichlautend hat sich (wenn ich mich recht entsinne) die „Süddeutsche“ geäußert, als sie von vielen Gigabytes auf wiederum mehreren USB-Sticks berichtete, die nach Hinweisen in einem Hotelzimmer gefunden wurden.

  3. Avatar

    Das waren wohl bislang nur die Handlanger bzw. Bauernopfer …
    Was ist mit dem BVT, welche Rolle spielte die ÖVP (besonders Wolfgang Sobotka) ???
    Im Übrigen: Danke für die seriöse bisherige Arbeit, weiter so!!!!

  4. Avatar

    Diese Leute gehören vor Gericht gestellt

  5. Avatar

    Das ganze ist so schräg (möglicherweise kriminell), dass der Hinweis, das ganze Video vernichten zu wollen, eher der Vernichtung von Beweismaterial gleich kommt. Vielleicht hat Strache ja an (mehreren?) anderen Stellen darauf hingewiesen, dass Staatsaufträge nur im Rahmen der Gesetze abgegeben werden können. Vielleicht hat man deshalb nicht nur mit Alkohol nachgeholfen. Sollten solche Stellen vorhanden sein, dann vernichtet man mit dem Video eben diese Stellen, die die verkauften Sequenzen entwerten würden.

  6. Avatar

    Die Produzenten haben schon Teile verkauft, die Verkündungen über das Vernichten und um kein Geld verkaufen zu wollen, sollen wohl nur preistreibend wirken. Möglicherweise wird man über andere Kanäle geschäftlich tätig.

  7. Avatar

    Diese Informationsplattform habe ich über Vera Lengsfeld gefunden. Dabei bin ich u.a. wieder auf Andreas Unterberger aufmerksam geworden. Endlich wieder echte Informationen, wo ich mich nicht Absatz für Absatz fragen muss, was mir wieder untergejubelt wird wie in den deutschen Medien.
    Westfernsehen im Jahr 2019 !!

  8. Avatar

    Wer hat das alles finanziert ist die spannende Frage und welche Kräfte manipulieren die Politik und das Weltgeschehen 😉

  9. Avatar

    Meines Erachtens läuft das Ganze anders:
    Daß das Video 2017 gegen die FPÖ gerichtet war, die deutliche Stimmenzuwächse erwarten konnte, ist sicher. Vielleicht entstand es tatsächlich im Auftrag von Kurz, der bei der Wahl-Schlammschlacht kräftig mittat.
    Wieso aber erschien es 2019 grade rechtzeitig vor der EU-Wahl?
    In der gesamten EU ist ein deutlicher Meinungstrend der Bürger in Richtung Heimatbewußtsein, Patriotismus und Abkehr von den miesen, die Staaten knebelnden EU-Methoden erkennbar. Die EU-Wahl drohte daher zum Desaster zu werden.
    Wer hat von der Veröffentlichung des Videos am meisten profitiert? Ja, die EU !!!
    Wurde Kurz gezwungen, das Video grade jetzt zu veröffentlichen? Via Deutschland, was bequemer war.
    Wer hat die ungeheure Summe von 700.000 Kügerrand bezahlt? Das sind fast 2 Tonnen reines Gold! Doch kein einziges Medium! Aber Brüssel konnte das sehr wohl bezahlen. Noch dazu über eine Bank in Liechtenstein !!!
    Da Kurz vorige Woche die Schweiz besucht hat, worüber das Schweizer TV berichtete, hat er im letzten Augenblick seinen Adlatus ausgetauscht (der die Festplatten zum Schreddern brachte). Liechtenstein hat Schweizer Fernsehen – und alle Bankangestellten hätten gewußt, WER das viele Gold bekommen hat.

    Und nun mußte das gesamte Beweismaterial vernichtet werden. Alle 5 Festplatten wurden geschreddert. Aber nicht nur einmal, sondern dreimal, sodaß sie nur mehr als Brösel vorhanden sind und NIE MEHR rekonstruiert werden können!
    Sache erledigt. Es wird ganz bestimmt kein brauchbares Untersuchungsergebnis herauskommen.

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