Mittwoch, 20. Februar 2019
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MANGOTT, ao. Univ.-Prof. Dr. Gerhard

MANGOTT, ao. Univ.-Prof. Dr. Gerhard
ao. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Mangott, Jahrgang 1966, österreichischer Politikwissenschaftler, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Innsbruck mit dem Schwerpunkt Osteuropa- und Russland. Zahlreiche Publikationen, zuletzt: "Der russische Phönix. Das Erbe aus der Asche". Kremayr und Scheriau, Wien 2009. www.gerhard-mangott.at

Abendfrost. Die Krise in den Beziehungen zwischen Russland und den USA

Obama will Moskau und Vladimir Putin meiden. Die Absage seines Treffens mit Vladimir Putin war erwartet worden. Die Entscheidung der russischen Führung, dem früheren NSA-Mitarbeiter Snowden vorübergehendes Asyl zu gewähren, war der Anlass dafür, die Ursache aber war sie nicht. Die bilateralen Beziehungen sind auf zahlreichen Feldern seit Monaten zerrüttet.

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Leere Rohre. Das Scheitern von Nabucco und seine Folgen

Nabucco ist also tot. Ich sagte es seit langem. Die TAP hat sich letztlich aus drei Gründen durchgesetzt: Zuerst ist die norwegische Statoil – ein führendes Mitglied des Gaskonsortiums Shah Deniz – am TAP-Projekt beteiligt. Sodann sind die Investitionskosten für die kürzere TAP-Leitung niedriger. Nachdem sich die führenden Betreiber des Gaskonsortiums in die Leitungsprojekte einkaufen werden, sind damit auch die Kosten für das SD-Konsortium niedriger. Das TAP-Projekt gelangt somit früher in die Gewinnzone. Zum Dritten hat TAP sein ursprüngliches, wenig attraktives, Konzept in den letzten 18 Monaten deutlich verbessert.

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