
Mit Hochspannung wird die Vergabe der zwölf heimischen Glücksspiel-Lizenzen Mitte 2026 erwartet. Wird das Monopol der teilstaatlichen Casinos-Gruppe aufgeweicht – oder bleibt es aufrecht? Dafür soll sich der SPÖ-Budget- und Finanzsprecher Kai Jan Krainer einsetzen.
Wie der Kurier in seiner heutigen Ausgabe berichtet, wird Kai Jan Krainer von politischen Gegnern – insbesondere der ÖVP – kritisiert, weil er sich im Kabinett für den Erhalt des staatlichen Monopols der teilstaatlichen Casinos-Gruppe (Casag) stark gemacht haben soll. Diese Gruppe, an der der tschechische Konzern Allwyn mehrheitlich beteiligt ist, würde durch den aktuellen Entwurf für Glücksspielgesetzgebung begünstigt: 12 Casinos und das Online-Monopol sollen weitgehend in der bisherigen Struktur bleiben.
Kritikpunkte sind, dass Krainer damit einem Anbieter hilft, dessen Gewinne überwiegend einem ausländischen Eigentümer zugutekommen, und dass ursprünglich geplante wettbewerbsfreundlichere Regelungen verändert worden seien.
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Quelle:
- Glücksspiel: SPÖ-Politiker als Monopol-Lobbyist?, kurier.at, 12.01.2026
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