Mittwoch, 28. Januar 2026
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Online-Glücksspiel und Schadenersatz: EuGH stärkt Rechte von Spielern

EUGH
© CC 2.0 Cédric Puisney/Wikimedia (Ausschnitt)

Der Europäische Gerichtshof hat in seiner neuesten Entscheidung (Rechtssache C-77/24) klargestellt, dass bei deliktischen Schadenersatzklagen gegen die Geschäftsführer eines ausländischen Online-Glücksspielanbieters ohne gültige Lizenz grundsätzlich das Recht des Wohnsitzlandes des Spielers gilt. Maßgeblich ist dabei der Ort, an dem der Schaden – also der Verlust durch Teilnahme am illegalen Glücksspiel – eingetreten ist.

Für betroffene Spieler in der EU eröffnet diese Interpretation der Rom-II-Verordnung bessere Möglichkeiten, ihre Ansprüche gegen unlizenzierte Betreiber durchzusetzen und auch direkt gegen deren Geschäftsführer vorzugehen, selbst wenn diese im Ausland sitzen.

Lesen Sie HIER die Pressemittelung vom Gerichtshof der Europäischen Union

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