Montag 20. Mai 2013, 05:52

Energie & Ressourcen

Kommission geht erste Schritte für Klima- und Energiepolitik bis 2030

EU-Kommissare Günther Oettinger und Connie Hedegaard
Die Europäische Kommission machte heute den ersten Schritt zur Aufstellung eines Rahmens für die EU-Klima- und Energiepolitik bis 2030. Sie nahm ein Grünbuch an, mit dem eine Konsultation der Öffentlichkeit zum Inhalt des Politikrahmens bis 2030 eingeleitet wurde. Außerdem veröffentlichte sie ein konsultative Mitteilung über die Zukunft der CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) in Europa, die eine Debatte über die Optionen anstoßen sollte, die bestehen, um die zeitige Entwicklung dieser Technologie sicherzustellen. Schließlich nahm die Kommission einen Bericht über die Fortschritte der Mitgliedstaaten bei der Erreichung ihrer Zielvorgaben bis 2020 auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien sowie Berichte über die Nachhaltigkeit der in der EU verbrauchten Biokraftstoffe und flüssigen Biobrennstoffe an. »

Der Energie-Mix der Zukunft: Erneuerbar, effizient und CO2-arm

Der Energie-Mix der Zukunft: Erneuerbar, effizient und CO2-arm
80 Prozent weniger Emissionen in Europa bis 2050: Um dieses Ziel zu erreichen, soll der Verbrauch umweltschädlicher Brennstoffe wie Kohle und Öl in der EU verringert werden. Gleichzeitig soll der Anteil erneuerbarer Energien steigen und Energie effizienter genutzt werden. Das beschlossen die EU-Abgeordneten in einem Entschließungsantrag zum Energie-Fahrplan 2050. »

Europa bleibt von Erdöl abhängig - EU-Abgeordnete diskutieren Auswege

Europa bleibt von Erdöl abhängig
Trotz jahrelanger Debatten über alternative Treibstoffe ist die Transportbranche in Europa noch immer zu rund 94 % auf Erdöl angewiesen. Ohne Starthilfen wird der Übergang zu Biodiesel, Erdgas oder Elektrizität aber nur sehr langsam gelingen. Ein Vorschlag der EU-Kommission wird am Dienstag (19. Februar) im Transportausschuss diskutiert. »

Energieeffizienz: Investitionsziele verfehlt

Dr. Harald Wögerbauer, österr. Mitglied des Präsidiums des Europäischen Rechnungshofs
Seit 2000 hat die EU annähernd 5 Milliarden Euro zur Kofinanzierung von Massnahmen für Energieeffizienz bereitgestellt. Wie bereits berichtet hat der Europäische Rechnungshof  geprüft, ob die im Rahmen der Kohäsionspolitik getätigten Investitionen kosteneffizient waren. Es gibt Schelte für die Kommission. »

Fracking: Insidertipps für Kommission

Fracking: Insidertipps für Kommission
Der steigende Energiebedarf Europas will gedeckt werden. In Verbindung mit der nur schwer überbrückbaren Importabhängigkeit am Energiesektor sind alternative Energiequellen eine willkommene Lösung. Ob jedoch gerade unkonventionelle Fördermethoden für fossile Brennstoffe eine sinnvolle Alternative bilden ist fraglich. »

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