Sonntag, 29. November 2020
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Zugang zur Grundbildung für alle Kinder bis 2030

Die Europäische Kommission wird ihr Engagement für eine gerechtere und bessere Bildung im Rahmen der entwicklungspolitischen Agenda für die Zeit nach 2015 verstärken und die finanzielle Unterstützung fortsetzen.

[[image1]]EU-Kommissar Andris Piebalgs gab bekannt, dass mindestens 20 % des Hilfebudgets für den Zeitraum 2014-2020 für den Bereich menschliche Entwicklung und soziale Inklusion, in dem Bildung eine Hauptkomponente ist, vorgesehen sind. Für die Bildung werden insgesamt 2,5 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt, sie wird damit als entwicklungspolitische Priorität der EU für die Zeit nach 2015 bestätigt. Mindestens 1,5 Mrd. EUR werden in das künftige Programm „Erasmus für alle“ fließen (ein akademisches Austauschprogramm zwischen Hochschulen in der EU und in Übersee, dank dessen bereits zahlreiche Studierende ihr Studium durch einen Auslandsstudienaufenthalt bereichern konnten).

Erwerb grundlegender Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten

Piebalgs bekräftigt, dass die Kommission sich dafür einsetzen wird, bis 2030 jedem Kind ungeachtet seiner jeweiligen Lebensumstände den Abschluss einer grundlegenden Schulbildung und den Erwerb grundlegender Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten zu ermöglichen. „Ich kann nicht hinnehmen, dass heute noch 61 Millionen Kinder keinen Zugang zu einer grundlegenden Schulbildung haben. Als ehemaliger Lehrer und Bildungsminister liegt mir das Recht jeden Kindes – wo auch immer es lebt – auf eine gute Bildung ganz besonders am Herzen. Deswegen ist es mir eine große Freude, ankündigen zu dürfen, dass wir in den nächsten sieben Jahren umfassende Unterstützung für die Bildung bereitstellen werden. Indem wir Unterstützung für Schüler auch über die Primarschule hinaus leisten, bieten wir ihnen eine Chance, nach dem Schulbesuch ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihre Lebensbedingungen zu verbessern,“ so Kommissar Piebalgs.

 

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