Montag, 23. April 2018
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Universität Hohenheim (BRD): Friedrich Stickler hielt Vortrag über Leistungen von spieler-info.at

Bild © Österreichische Lotterien GmbH / Uni Hohenheim

Anlässlich eines insbesondere von den Spitzen der Glücksspielbranche viel beachteten Symposiums hielt DI Friedrich Stickler (ehem. Vorstand der Österreichischen Lotterien) einen sehr beachteten, ausführlichen Vortrag über den erfolgreichen Kampf gegen illegales Glücksspiel, am Beispiel von „spieler-info.at“ in Österreich.

Nachdem die Europäische Union 2017 erklärte, sich aus dem Thema „Online-Glücksspiel“ zurückzuziehen und alle diesbezüglichen Entscheidungen und Gesetze den Mitgliedsstaaten zu überlassen, nachdem ein strenges Urteil des deutschen Bundesgerichtshofes den illegalen Online-Glücksspiel Angeboten zivil- und strafrechtliche ENGE Grenzen gesetzt hat, ist die NEUGESTALTUNG des Glücksspielgesetzes in Deutschland ein wichtiges, großes Thema.

Damit steht auch der Kampf gegen illegales Glücksspiel, sowohl stationär als auch online, im FOKUS der Glücksspielbranche und des Gesetzgebers.

Der Europäische Gerichtshof hat in zahlreichen Urteilen, so wie auch die obersten Gerichte in Österreich, klipp und klar festgestellt:

Das Glücksspielmonopol und die Vergabe von Konzessionen, damit die „Aushebelung“ der Binnenmarktfreiheit, kann und darf ausschließlich aus Gründen des nachvollziehbaren, beweisbaren, anhaltenden Kampfes zugunsten des SPIELER-Schutzes, hier insbesondere den Kampf gegen Betrug und Geldwäsche durch illegales Glücksspielangebot, erfolgen.

Die „monetäre Argumentation“ höherer Steuereinnahmen oder Glücksspielabgaben darf NICHT zentrales Thema für die Aussetzung des freien Binnenmarktes – auch in Bezug auf Glücksspielangebote – sein.

Der nachweislich BESTE Spielerschutz fundiert auf der Verhinderung und Entfernung von illegalem Glücksspielangebot – sei es online oder stationär.

Der Zugang zu diesen Angeboten verleitet zu Betrug, Geldwäsche und SPIELSUCHT, zumal die Spielprogramme keinerlei behördlicher Kontrolle unterliegen und auch Zutrittskontrollen und Jugendschutz bei illegalen Angeboten nicht gegeben sind.

Der durch seine jahrzehntelange, internationale  Erfahrung als Vorstand der Österreichischen Lotterien geschätzte DI Friedrich Stickler präsentierte in seinem Vortrag auf der UNI Hohenheim das erfolgreiche österreichische Modell des Spielerschutzes durch fundierten rechtlichen Kampf gegen illegales Glücksspiel.

Lesen Sie bitte im Anhang den Vortrag von DI Friedrich Stickler auf der UNI Hohenheim.

Anhang:

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