Donnerstag 23. Mai 2013, 14:49

EU-Backstage & Personalia


Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion

EU-Infothek bringt eine Serie von Kurzportraits der wichtigsten Entscheidungsträger in der Europäischen Kommission. Präsident, Vizepräsidenten und Kommissare stehen im Mittelpunkt dieser Portraitserie.

Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion
Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion
Bild: EC
Kristalina Iwanowa Georgiewa, geboren am 13. August 1953 in Sofia unterrichtete nach dem Studium der politischen Ökonomie und der Soziologie und einer Promotion in Wirtschaftswissenschaften an der Universität für National- und Weltwirtschaft Sofia und übernahm Lehraufträge an der Yale University, der Harvard University sowie der London School of Economics. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt lag dabei auf der Umweltwirtschaft. 1993 wechselte sie zur Weltbank, wo sie ebenfalls für umweltökonomische Themen zuständig war. Von 2008 bis 2010 war sie deren Vizepräsidentin. Kristalina Georgieva ist verheiratet und hat 1 Kind.

Im Sommer 2009 trat sie im bulgarischen Parlamentswahlkampf für die konservative Partei GERB auf und galt als mögliche Kandidatin für das Amt des Ministerpräsidenten, das aber stattdessen an Bojko Borissow ging.

Im Jänner 2010 wurde sie für das Amt des Kommissars für humanitäre Hilfe in der Europäischen Kommission vorgeschlagen. Zuvor hatte die ursprüngliche bulgarische Kandidatin, Rumjana Schelewa, ihren Amtsverzicht angekündigt, nachdem bei ihrer Anhörung im Europäischen Parlament heftige Kritik wegen angeblich falscher Angaben über ihre Nebeneinkünfte geäußert worden war. So ging das Amt der EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenschutz in der Kommission Barroso II an Kristalina Georgieva.

 


 




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