Michel Barnier, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen
EU-Infothek bringt eine Serie von Kurzportraits der wichtigsten Entscheidungsträger in der Europäischen Kommission. Präsident, Vizepräsidenten und Kommissare stehen im Mittelpunkt dieser Portraitserie.

Bild: EC
Seine politische Karriere begann sehr rasch, bereits ab 1973 arbeitete er im Stab verschiedener Minister und wurde bereits mit 22 Jahren Abgeordneter im Departementsrat von Savoie und war von 1982 bis 1999 dessen Präsident. In dieser Funktion war er zusammen mit Jean-Claude Killy Präsident des Organisationskomitees für die Olympischen Winterspiele 1992 in Albertville.
Bereits 1978 zog er in die Nationalversammlung ein und wurde dadurch jüngster Abgeordneter. 1993 bis 1995 war Barnier Umweltminister, danach Außenminister. In dieser Funktion war er entscheidend an der Verhandlungen zum Vertrag von Amsterdam beteiligt.
1999 wurde er von Frankreich für die Europäische Kommission nominiert und übernahm unter Romano Prodi das Ressort für Regionalpolitik und institutionelle Reformen.
Nach Frankreich kehrte er 2004 zurück und übernahm das Außenministerium für ein Jahr, wurde aber bei der neuen Kabinettsbildung nicht mehr berücksichtigt. Es folgten einige Jahre in der Privatwirtschaft und als politischer Berater, ehe ihn 2007 Präsident Sarkozy als Minister für Landwirtschaft und Fischerei erneut in die Regierung holte. Als Listenführer der Ile-de-France zog er 2009 ins Europäische Parlament ein.
Im November 2009 gab Kommissionspräsident Barroso die Nominierung Barniers zum EU Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen bekannt; diese Amt trat Barnier im Februar 2010 an erhielt damit in der Finanz- und Wirtschaftskrise ein Schlüsselressort, in dem unter anderem die Zuständigkeiten für die Aufsicht über Finanzdienstleister sowie den Abbau von Markthindernissen angesiedelt sind.


















~Walter
Wasserregulierun in der EU
Eine Frechheit ersten Ranges Wasserverkauf wirtschaftlich, industriell als Ware international zum SPIELBALL von wenigen Magnaten machen zu lassen.
Getreidehandel zum Beispiel in Hand von einigen US - Magnaten mit bekannter Herkunft und so weiter.
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