Sonntag, 20. Oktober 2019
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Karas will Aufnahme der EU in den Arktischen Rat

Für eine Aufnahme der EU als permanenter Beobachter in den Arktischen Rat hat sich der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Othmar Karas, heute im norwegischen Harstad ausgesprochen.

[[image1]]“Die EU ist der größte Beitragszahler für Arktisforschung. Für die Klima-, Rohstoff- und Umweltpolitik der EU hat die Arktis strategische Bedeutung. Deshalb wollen wir mitarbeiten“, so Karas. Bei der Parlamentarier-Konferenz der Barentssee-Anrainerstaaten (Barents Euro-Arctic Region) im Norden Norwegens vertritt Karas heute und morgen das Europäische Parlament.

„Die Arktis war stark von den Auseinandersetzungen des kalten Krieges betroffen. Heute ist sie ein gutes Modell für funktionierende regionale Kooperation geworden“, erklärte Karas. Zur Eröffnung der Parlamentarier-Konferenz sprach Karas über die Stärkung der politischen Kooperation in der Barentssee-Region. Die Konferenz ist ein wichtiges Forum im Vorfeld des Arktischen Rats. Die Entscheidung über die Aufnahme der EU in den Arktischen Rat soll Mitte Mai dieses Jahres beim Ministertreffen des Rats im nordschwedischen Kiruna fallen. Mitglieder des arktischen Rats sind Dänemark, Finnland, Island, Kanada, Norwegen, Russland, Schweden und die USA.
 

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