Freitag, 27. November 2020
Startseite / Allgemein / Ibiza-Gate: Was wusste der reiche Ehemann der Maklerin?

Ibiza-Gate: Was wusste der reiche Ehemann der Maklerin?

Die Villa in Ibiza / Bildmontage: EU-Infothek

WER wollte rasche Aufklärung verhindern?

Seit einigen Tagen kennt auch die Öffentlichkeit das Foto des sogenannten Lockvogels aus der Ibiza Affäre mit weiteren neuen, spannenden Informationen und offenen Fragen.

EU-Infothek konnte in Erfahrung bringen, dass die Maklerin, I.M., angeblich von ihrem Ehemann „ersucht“ wurde, das von ihr vom Lockvogel und auch dem Detektiv aufgenommene, heimliche Video weder den Medien, auch nicht den Behörden, zu übermitteln.

Diese für den österreichischen Bürger schwer verständliche Entscheidung hatte zur Folge, dass ab Mitte Mai 2019, nach der berechtigten Empörung über die von HC Strache und Gudenus im sogenannten Ibiza-Videos getätigten Äußerungen eine aufwändige Suche der Behörden, also der Staatsanwaltschaft und der Soko Ibiza, aber auch der Medien, nach den Urhebern des Ibiza-Videos startete.

Während dieser aufwändigen Suche gab es also mitten in Herzen von Wien ein Ehepaar, welches der Republik Österreich diese aufregende, kostenintensive Suche nach den Urhebern des Ibiza-Videos wesentlich verkürzen hätte können.

Zur Erinnerung: Zum Start der investigativen Recherchen der EU-Infothek wussten weder Mag. Gudenus noch HC Strache, wer die Entstehung des Ibiza-Videos zu verantworten hat.

EU-Infothek enthüllte in kurzer Zeit den Wiener Rechtsanwalt R.M. und den sogenannten Detektiv als zentrale Personen und Verantwortliche des Ibiza-Videos. Der sogenannte Freund und Berater des Lockvogels war Gudenus und Strache nur als „Julian Thaler“ bekannt, wobei diese Person nirgendwo auffindbar war.

I.M., die Maklerin mit serbischen Wurzeln, und sehr wahrscheinlich auch ihr Ehemann, ein österreichischer Multimillionär aus der Immobilien / Time-Sharing Brache, wussten also seit Beginn der Ibiza Affäre, und auch bereits vorher, wer die handelnden Personen tatsächlich waren: Julian Thaler, war in Wahrheit der Detektiv J.H. (er wünscht sich durch seinen Rechtsanwalt, das alle Medien seinen Namen und sein Bild nicht veröffentlichen).

Dieser Julian Thaler war den Eheleuten persönlich bekannt und es gab sogar Emails von Julian Thaler an die Maklerin. Das nunmehr bekannt gewordene, von der Maklerin heimlich aufgenommene Video aus 2017 zeigt nicht nur den Lockvogel, sondern auch den Detektiv in aller Deutlichkeit.

Wären diese Informationen sofort nach Bekanntwerden des kriminellen Videos den Behörden übermittelt worden, hätten diese sehr rasch einen alten Bekannten der österreichischen Behörden eruiert, die E-Mail-Adresse hätte ebenfalls seine Identität geklärt.

Auch das Bild der sogenannten Oligarchin hätte bereits im Mai 2019 den Behörden geholfen, die beiden verantwortlichen Hauptdarsteller zu enttarnen und zum Verhör einzuladen.

Noch viel weiter gedacht: bereits im Jahr 2017 war die Straftat der Erstellung des illegalen Videos in Kreisen der Wiener Politik und bei einflussreichen Lobbyisten und auch möglicherweise bis heute bei in diesem Zusammenhang involvierten Organisationen bekannt. Eine proaktive Mitteilung der Maklerin I.M.- und auch ihres seit Frühjahr 2019 angetrauten Ehemanns, welchen sie schon seit mehreren Jahren kannte, hätte möglicherweise die Straftat der Veröffentlichung des Videos verhindert.

Vielmehr noch: der riesige Schaden, welcher der Republik Österreich, den Bürgern, der Demokratie nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa zugefügt wurde, hätte sehr wahrscheinlich verhindert werden können.

Wer ist der Ehemann von I.M., der Wiener Maklerin?

M.W. ist ein sehr erfolgreicher Unternehmer aus der Immobilien- und Time-Sharing Branche mit atemberaubend verzweigten Firmennetzwerk von den Virgin Islands über karibische Staaten, der Dominikanischen Republik, Liechtenstein und Dubai.

Geschäftliche Verbindung seiner Firma gibt es auch in die Ukraine. Sein 50 % Partner ist eine seit Jahrzehnten bekannte Immobilienlegende in Wien, welcher sich hier hohen Ansehens erfreut. Für diesen Wiener Immobilien-Tycoon arbeitete auch die Maklerin I.M. vor einigen Jahren.

Völlig unbemerkt von der Öffentlichkeit war es M.W., welcher vor einigen Jahren Paris Hilton nach Wien holte, vor wenigen Wochen mit in die zu seinem Firmenimperium gehörende Wiener Stadtbar sogar den Hollywood Star Steven Seagal einflog und ihn dort in seiner Bar als besten Freund darstellte. M.W. pflegt mit Privatjet zu reisen, zeitweise beschützen ihn ein Dutzend Bodyguards in Wien vor etwaigen Unannehmlichkeiten.

Einen ausführlichen Bericht über M.W. finden Sie auch auf EU-Infothek:

Die beachtenswerten Geschäfte des Markus Wischenbart (Ehemann der „Ibiza-Maklerin“) und seines Partners Günter Kerbler, EU-Infothek.com, 23.09.2019

EU-Infothek wird zeitnah einen weiteren großen Bericht über die Aktivitäten des M.W. bringen.

Die Frage nach dem Motiv der Verheimlichung ist entscheidend für die Beurteilung dieses für die österreichischen Bürger unerhörten Vorgangs des Verschweigens einer sehr bedeutenden Information.

Diese Frage des Motivs kann EU-Infothek derzeit nicht klären, die Maklerin selbst verweist darauf, dass sie einerseits von ihrem Ehemann dringlich ermahnt wurde, diese Informationen nicht an die Öffentlichkeit und die Behörden zu geben, andererseits stellt sich die Frage, weshalb Multimillionär M.W. dieses Geheimnis unbedingt bewahren wollte.

Es stellt sich die Frage, ob es tiefgreifende Gründe für dieses ungewöhnliche Stillschweigen der beiden Eheleute gibt.

Über Redaktion

Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Servus TV / Der Wegscheider: „Wozu Grundrechte?“

Wochenkommentar von Dr. Ferdinand Wegscheider / Servus TV vom 21. November 2020:

Ein Kommentar vorhanden

  1. Avatar

    text:“ der riesige Schaden, welcher der Republik Österreich, den Bürgern, der Demokratie nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa zugefügt wurde,“
    was meinen SIE damit? ich halte die message des Videos für einen Verrat am Bürger.SO denken die“ Politiker“ ,wenn sie sich unbeachtet wähnen.
    Eigentlich sollte man auch dankbar sein so etwas bestätigt zu bekommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.