Samstag, 28. März 2020
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Ibiza-Gate: Lächerliche 200.000 Euro teure Bespitzelungsaktion der Verschwörungstheoretiker

Das Ibiza-Video / Bildmontage: EU-Infothek / Quelle: Spiegel, SZ / Süddeutsche Zeitung

Clevere Trittbrettfahrer nutzten die für jeden Österreicher gratis zugängigen Enthüllungen der EU-Infothek über die Ibiza-Affäre – von der Enttarnung des sogenannten „Detektivs“ bis zur Enttarnung des Wiener Rechtsanwaltes und zahlreicher anderer Enthüllungsberichte für ihr eigenes, lukratives Geschäftsmodell: Offenbar haben windige, findige „Berater“ H.C. Strache eingeredet, dass er Opfer einer großangelegten Verschwörung geworden sei, welche die Groß-Parteien Österreichs, gemeinsam mit mehreren Geheimdiensten aus aller Welt gegen den schrecklich wichtigen Parteichef H.C. Strache eingeleitet haben.

Auf Basis der EU-Infothek-Enthüllungen, jedoch garniert mit Fantasievorstellungen und von EU-Infothek längst als ausrecherchiert und als unrichtig dargestellten Verschwörungstheorien, schafften es „Berater“ gemeinsam mit einer Wiener Detektei einen lukrativen Auftrag über mehr als 200.000 Euro an Land zu ziehen: Da wurden sinnlos Observationen durchgeführt, Berichte verfasst, deren einzige, wahre Berichtsteile eine Kopie der Recherchen der EU-Infothek waren.

Diese „geheime Truppe“ versorgte offenbar H.C. Strache – WEN NOCH? – mit „brandaktuellen“ Pseudo-Informationen.

Die „Berater“ um H.C. Strache, und offenbar er selbst, wollten und wollen – bis heute – nicht an die banale Wahrheit glauben, dass ein kokaindurchtränktes Grüppchen Krimineller es zustande brachte, ein wahrlich naives Führungsduo der FPÖ zu Fall zu bringen. Sie wollen nicht verstehen, dass diese „Videoproduktion“ erst zu einem späteren Zeitpunkt – 2019 – sein politisch-wirtschaftliches Eigenleben durch Befriedigung einer großen wirtschaftspolitischen Interessenslage erhielt und DANN erst die wahre politische Kraft entfaltete.

Die „Berater“ des H.C. haben nur jene Informationen „nachgewassert“ und durch Fantasieschöpfungen ergänzt, welche längst bekannt waren.

Die wahre offene Frage: WER hat für das Video 2019 BEZAHLT wurde auch von diesen Möchtegernenthüllern nicht einmal gestellt.

EU-Infothek.com hat ALLE Recherchen und Berichte ab Mai 2019 auf EIGENE Kosten, EIGENE Initiative – OHNE Einflüsterungen von H.C. Strache und seiner „Berater“, oder der FPÖ, umgesetzt.

EU-Infothek-Leser wissen das.

P.S.: Die Omnia-Detektei GmbH arbeitet fast ausschließlich für Spieler-Info.at und EU-Infothek.com. Es gab im Sommer 2019 einen einzigen kleinen Auftrag von der FPÖ im Wert von 2.700€ plus USt. Die FPÖ wollte wissen, welche Zahlungsströme es zu einem zwischenzeitlich bekannten Chauffeur des H.C. Strache und der bosnischen Firma des Chauffeurs gegeben hat.

Es handelt sich um die Detektei: PRM GmbH, Mariahilferstraße 89a, 1060 Wien, Sperr Markus.

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