Donnerstag, 22. Oktober 2020
Startseite / Allgemein / Ibiza-Gate: Die „internen“ Chat-Protokolle des „Detektivs“

Ibiza-Gate: Die „internen“ Chat-Protokolle des „Detektivs“

Bild © CC0 Creative Commons, Pixabay (Ausschnitt)

ÖSTERREICH und EU-Infothek haben die geheimen Handy-Chats des Detektivs H. und eines mutmaßlichen Komplizen im Ibiza-Video-Krimi.

„Überleg wie BKA (Anm.: das Bundeskriminalamt) ruhig zu stellen ist“, tippte der untergetauchte und per Haftbefehl gesuchte Hauptverdächtige H. am 4. Juni 2019 um 21.56 Uhr via Instant-Messaging-Dienst Threema in sein Handy.

Sein mutmaßlicher Komplize im Video-Krimi K. schrieb sofort um 21.57 Uhr zurück: „Mache ich.“ Der gebürtige Bosnier K. sitzt seit November des Vorjahres in Untersuchungshaft. Bei der Hausdurchsuchung während der Festnahme des Arbeitslosen in Salzburg wurden in seinem Haus eine abgesägte Schrotflinte, ein Unterhebel-Repetierer („Winchester“), 139 Schuss Munition, Sparbücher und Kuverts mit 113.000 Euro sowie auch Kokain sichergestellt.

Der Detektiv dachte wohl, dass die Kommunikation mit seinem Bekannten K. „safe“ sei: Immerhin verspricht Threema eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Spezialisten der Soko Ibiza des Bundeskriminalamts haben allerdings dennoch einen stundenlangen Chat-Verlauf sichergestellt …

Quelle:

Über Redaktion

Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Ibiza U-Ausschuss: Die von Peter Barthold verratenen Freunde aus Medien und Politik

EU-INFOTHEK berichtete über den U-Ausschuss und dessen „Auskunftsperson“ KR Peter Barthold. Ibiza-U-Ausschuss am 29. September …

Ein Kommentar vorhanden

  1. Avatar

    Schon bemerkenswert, wenn zwei kriminelle „Ausländer“ versuchen das österreichische BKA ruhig zu stellen!! Mit der Antwort: „Mache ich“ enthüllt das Duo praktisch, dass es einen Maulwurf/Komplizen, oder was auch immer, im BKA gibt! Sonst müsste die Antwort lauten: „Wie soll ich das anstellen?“, oder so ähnlich.
    EU-Infothek Leser wissen seit Anbeginn, dass hier etwas gewaltig stinkt! Die Leser der „Guten“ und sogenannten „Qualitätsmedien“ konnten in dieser Causa das „FPÖ-Trauma“ niemals ablegen und droschen derer – bis in den hintersten Winkel ihrer Gehirne eingewachsenen – Hasstiraden gegen die beiden EX-FPÖ-Politiker in den Äther. Man hatte stets den Eindruck, als würde es ihnen – den Guten, Gescheiten und Gerechten – die höchste, von menschlichen Wesen empfindbare, Freude bereiten dem „scheinbar unbesiegbaren“ Feind eins auszuwischen und ihn endlich politisch zu vernichten! Die Tatsache, dass beide Protagonisten auch über ein Privatleben verfügen und erst kurz vor der Veröffentlichung des Videos Vater wurden, bzw. in Begriff waren zu werden, störte die höchsten Kreise der Eliten nicht im geringsten, im Gegenteil, sie ergötzten sich allesamt dutzende Male an deren privatem Leid und politischem Scheitern…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.