Samstag, 7. Dezember 2019
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EU-weite Anti-Terror-Übung

Für den Ernstfall vorbereitet sein – unter diesem Motto findet die bisher größte Anti-Terrorismusübung auf EU-Ebene statt.

[[image1]]In insgesamt neun EU-Staaten werden heute und morgen Terrorattacken simuliert. Koordiniert wird die Übung von der Europäischen Kommission gemeinsam mit der deutschen Spezialeinheit GSG9, die derzeit die Präsidentschaft des EU-weiten ATLAS-Netzwerks von Anti-Terror-Spezialeinheiten innehat.

EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström: „Der Kampf gegen den Terrorismus ist eine der wichtigsten Herausforderungen für unsere innere Sicherheit. Terrorismus kennt keine Grenzen und die Wahrung der öffentlichen Sicherheit ist eine komplexe Herausforderung, die eine Koordinierung unserer Bemühungen verlangt. Ich glaube, dass die Zusammenarbeit zwischen den Polizeibehörden in Europa jetzt notwendiger denn je ist und ich begrüße die Übung des Atlas- Netzwerkes.“

„Gemeinsame Herausforderung“ simuliert Terroranschläge

Die Übung mit dem Titel „Gemeinsame Herausforderung“ simuliert Terroranschlägen in neun verschiedenen EU-Mitgliedstaaten (Österreich, Belgien, Irland, Italien, Lettland, Slowakei, Spanien, Schweden, Rumänien) in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens. Darunter fallen Angriffe auf Kraftwerke, Schulen und mehrere Verkehrsträger wie Busse und Züge. Die „Gemeinsame Herausforderung“ ist die bisher größte Übung dieser Art und soll dabei helfen, die gemeinsame Krisenreaktion zu verbessern.

Die Simulation wird von dem sogenannten ATLAS-Verbund durchgeführt, ein EU-weites Netz von Anti-Terror-Spezialeinheiten, das seit 2008 von der Kommission finanziert wird. ATLAS verbessert die Zusammenarbeit zwischen Spezialeinheiten in der EU und unterstützt ihre Funktionsweise in Krisensituationen (z. B. bei einem Terroranschlag oder einer Geiselnahme), wenn ein Mitgliedstaat Hilfe benötigt.
 

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