Montag, 30. März 2020
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EU-USA-Handel und andere Handelsabkommen im Zentrum des Treffens der EU-Handelsminister

Richard Bruton, irischer Minister für Arbeitsplätze, Unternehmen und Innovation wird heute den Vorsitz über das Informelle Treffen des Rates “Handel“ führen; im Zentrum des Treffens stehen bedeutende internationale Handelsabkommen, bei denen es sich um Prioritäten des irischen EU-Ratsvorsitzes handelt.

[[image1]]Die Handelsminister aus allen EU-Mitgliedsstaaten und der EU-Kommissar für Handel Karel De Gucht werden an dem Treffen teilnehmen. Auf der Tagesordnung stehen Gespräche über Schlüsselbereiche des internationalen Handels, unter anderem das Thema Welthandelsorganisation (WTO) und die Transatlantische Handelspartnerschaft zwischen der EU und den USA.

Ein hochrangiger Beamter der US-amerikanischen Regierung wird ebenso bei dem Treffen vertreten sein. Dies ist das erste Mal, dass ein Vertreter der US-Regierung mit Ministern der EU-Mitgliedsstaaten bei einem Treffen des EU-Rates “Handel“ das Thema Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA diskutieren wird.

Potenzielle Transatlantische Handelspartnerschaft mit den USA

Minister Bruton: “Ich hoffe, dass dieses Informelle Treffen des EU-Rates für Handel die bereits errreichten enormen Fortschritte im Bereich internationaler Handel im Rahmen des irischen EU-Ratsvorsitzes weiter voranbringen wird. Ein Schlüssel dazu ist die potenzielle Transatlantische Handelspartnerschaft der EU mit den USA. Fortschritte in diesem Bereich zu erzielen ist eine der Schlüsselprioriäten des irischen EU-Ratsvorsitzes.“

Bezüglich anderer Handelsabkommen äußerte sich Minister Bruton wie folgt: “Während ein Freihandelsabkommen mit den USA höchste Priorität hat, handelt es sich dabei nur um eines der Abkommen, dem ich als Vorsitzender des EU-Rates “Handel“ meine Aufmerksamkeit schenke. Der Abschluss neuer Handelsabkommen mit Kanada und langfristig gesehen mit Japan beherbergt ein enormes Potenzial für die EU und Irland. Wir vergrößern ebenso die Reichweite neuer Handelsabkommen der EU mit asiatischen Schlüsselmärkten, in denen Handelsgespräche mit schnell wachsenden Volkswirtschaften wie Vietnam, Thailand und Malaysia abgehalten werden.“

Der irische EU-Ratsvorsitz begrüßte kürzlich die Aufnahme der Verhandlungen über ein neues Handelsabkommen zwischen der EU und Japan.

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