Sonntag, 17. November 2019
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Energie ist eine der wichtigsten strategischen und geopolitischen Fragen für Europa

Im Kreis hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft sowie mit Vertretern europäischer Nachbarländer wurde bei dem zweitägigen Forum über europäische Energiepolitik debattiert. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf folgenden Themen.

[[image1]] – Wie reagiert Europa auf die Tatsache, dass in den USA Gas aufgrund der umfangreichen Förderung von Schiefergas nur ein Viertel des europäischen Gases kostet? Wie wirkt sich das auf die europäischen Klimaschutzziele aus?

– Wie können die Erneuerbaren Energien marktfähig und Investoren angelockt werden, ohne weiterhin Milliarden auf Jahrzehnte garantierte Einspeisetarife aufzuwenden?

– Wie schaffen wir Akzeptanz für den Ausbau der Netze, die den Ökostrom dorthin transportieren, wo er gebraucht wird?

– Wie erreichen wir mehr Energie- und Kosteneffizienz, um den Industriestandort Europa und damit Arbeitsplätze zu sichern. Der Innovation kommt dabei eine wichtige Rolle zu?

Die Notwendigkeit einer aktiven Energieaußenpolitik insbesondere in Bezug auf die Nachbarn der EU im Norden, Osten und Süden.

Grünbuch „Ein Rahmen für die Klima- und die Energiepolitik bis 2030“

Ein themenübergreifender Diskussionsgegenstand war das am 27. März 2013 von der EU-Kommission angenommene Grünbuch „Ein Rahmen für die Klima- und die Energiepolitik bis 2030“.

Neben dem amtierenden irischen Energieratsvorsitzenden Pat Rabbitte, dem EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn, Minister Mitterlehner, der litauische Energieminister Jaroslav Neverovic, der rumänische Wirtschaftsminister Constantin Nita und der Energieminister der Ukraine, Eduard Stavytskyi und Marokkos Energieminister Fouad Douiri an der Debatte in 4 Diskussionsforen teil. Ferner fanden sich hochrangige Vertreter der europäischen Energiewirtschafft sowie Vertreter internationaler und wissenschaftlicher Organisationen in Lech ein. Insgesamt zählte das Forum 73 Teilnehmer.

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