Sonntag, 17. November 2019
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Einigung zum Schutz vor grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren

Die koordinierte Beschaffung von Impfstoffen in der EU ist zentrales Element der Einigung, die lebensrettende Maßnahmen im Bereich der grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren ermöglichen wird.

[[image1]]Die EU-Mitgliedsstaaten werden sich künftig auf Pandemien besser vorbereiten können und ihre BürgerInnen vor diesen und anderen möglichen Umweltkatastrophen besser schützen. Sie dient der besseren Vorbereitung auf Krisenfälle und Reaktionsplanung, verbesserten den Zugang der Mitgliedsstaaten zu Impfstoffen und wird auch eine verbesserte Kommunikation über Risiken und Krisen gegenüber der Öffentlichkeit und dem Gesundheitssektor führen.

Zentrales Element der Einigung ist die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die koordinierte Beschaffung von Impfstoffen in der EU. Gleichberechtigter Zugang und faire Preise für alle – was besonders von kleineren Mitgliedsstaaten begrüßt wird, die bisher bei Pandemien die überhöhten Preise für Impfstoffe nicht mehr aufbringen konnten.

Schneller auf Notfälle reagieren

Die EU wird nun auch in der Lage sein, die Produktion von Impfstoffen im Pandemie-Fall selbst veranlassen zu können und damit schneller auf Notfälle reagieren können.

Der irische Gesundheitsminister Dr. James Reille begrüßte die Einigung: “Dies ist eine wichtige Entwicklung zum Wohle der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger der EU. Pandemien halten sich nicht an Staatsgrenzen. Und wir wissen auch, dass eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied. Die Entscheidung der Mitgliedsstaaten stellt sicher, dass diese sich zusammenschließen und gemeinsam Vorsorge treffen und aktiv werden bei zukünftigen Fällen der Gefährdung der öffentlichen Gesundheit.“
 

Bild: Thomas Siepmann/www.pixelio.de

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