Donnerstag, 9. Juli 2020
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Diese Frau ist der „Lockvogel“ aus dem Ibiza-Video: die angebliche „Alyona MAKAROV“

Das Ibiza-Video / Bildmontage: EU-Infothek / Quelle: Spiegel, SZ / Süddeutsche Zeitung

Es ist eine wahrlich schwere, mediale Geburt: nach fast neun Monaten intensiver Suche durch Staatsanwalt, Behörden und Medien in ganz Europa zeigt www.eu-infothek.com die ersten Farbfotos jener attraktiven jungen Frau, welche maßgeblich am Sturz des damaligen Vizekanzlers der Republik Österreich, H.C. Strache, und auch am Sturz des Klubchefs der FPÖ, Mag. Johann Gudenus, beteiligt war.

Foto: EU-Infothek

„Alyona Makarov“, so ihr falscher Name, hat es gemeinsam mit „Alexander Surkov“ (siehe Visitkarte), alias Julian Thaler, alias weiterer zwei bisher bekannten Fake-Namen, und dem Wiener, scheinbar „unantastbaren“, Rechtsanwalt mit persischen Wurzeln, welcher sein Foto und seinen Namen nicht in den Medien sehen will, aber weiterhin seine Rechtsanwaltskanzlei führt, geschafft, 2019 die damalige, mit etwa 55 Prozent Wähleranteil demokratisch gefestigte österreichische Regierung, zu stürzen.

Visitkarte: „Alexander Surkov“ / Foto: EU-Infothek

Die Urheber des „Ibiza-Videos“ und deren Helfer haben alles, wirklich alles darangesetzt, die Identität und das Aussehen des weiblichen „Lockvogels“ zu verschleiern und zu verheimlichen.

Foto: EU-Infothek

Auch jene medialen Boten, die das „Ibiza-Video“ der entsetzten Öffentlichkeit zugängig gemacht haben, unterstützen bis heute die völlige Anonymität dieser jungen Frau.

Foto: EU-Infothek

„Alyona Makarov“, die vorgebliche 300 Millionen Euro schwere, angebliche Nichte eines bekannten, echten, russischen Oligarchen schaltete mit Hilfe Ihres Aussehens – Zitat H.C. Strache bzw. Johann Gudenus: „ist die scharf…“, mit schlanker Figur und auffällig großen Brüsten ausgestattet (so die Aussagen mehrerer Personen, die die angebliche Alyona persönlich gesehen haben), vor allem aber mit der Aussicht, ihr die angeblich vom „Onkel Oligarchen Makarov“ überlassenen 300 Millionen Euro provisionsoptimierend ausgeben zu können, jedes logische und vorsichtige Denken der beiden Ibiza-Hauptdarsteller der österreichischen Politik vollständig aus.

Foto: EU-Infothek

Die Drahtzieher des Ibiza-Videos und des damit zusammenhängenden politischen Dramas machten sich jede Mühe „Alyona Makarov“ zu trainieren: Sie konnte – fließend in Englisch und Russisch – über Land- und Forstwirtschaft parlieren, die richtigen Fragen dazu stellen, sich ganz gezielt über und für die geplanten Investitionen in „Wasserressourcen“, „österreichische Medien“, Baufirmen und Glücksspiel parlieren.

Mit geziemter Arroganz – immerhin 300 Millionen Euro schwer – freundlichem Abstand zu „Maklern“, fordernd zu möglichen Geschäftspartnern, auch russische Gepflogenheiten des gemeinsamen, kontaktfördernden Umtrunkes ansprechend, schuf sie ein glaubhaftes Bild der ernsthaften Investorin, welche die beiden Politiker schon bald in ihren „Freundeskreis“ aufnehmen könnten.

Sie war wirklich gut gebrieft, mit dem richtigen „Wording“ ausgestattet, setzte ihre fraulichen Argumente gezielt ein und kam echt glaubwürdig – zumindest bei den angesprochenen Zielpersonen – rüber.

Die Vorbereitungsarbeiten für dieses schauspielerische Training haben, so wie heute bekannt, etwa ein Jahr gedauert. Bereits 2016 wurde die attraktive Dame von ihrem Flug aus Riga nach Wien in Wien-Schwechat per Chauffeur – im Auftrage des Julian Thaler, alias Julian Haller alias Alexander Surkov – abgeholt.

Mindestens einmal reisten die beiden gemeinsam auch nach Moskau.

Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, dass dieses DUO „Julian Thaler“ und „Alyona Makarov“ – unter anderen Namen – eine ganze Serie Ibiza-ähnlicher „Produktionen“ umgesetzt hat!

Auch ihr hervorragendes „Merkmal“, der große Busen, ist in der heutigen Zeit, das wissen alle TV-Zuschauer, rasch auch wieder zu entfernen, je nach Notwendigkeit und je nach Vorlieben der Zielpersonen einsetzbar.

In Bad Gastein, in den Appartement des Wiener Anwaltes im dortigen „Europa-Hotel“, wurden dann die letzten Trainingsstunden verbracht, auch, sehr wahrscheinlich, mit dem, zwischenzeitlich ausgezeichneten, Duo der Süddeutschen Zeitung verhandelt.

Die Drahtzieher von „Ibiza-Gate“ dachten an alles, auch an Handy-Verbot, an Foto-Verbot, es wurde im Frühjahr 2017 im Wiener noblen „Sofitel“ eine Suite für die Hauptdarstellerin und, kurzzeitig auch für ein persönliches Gespräch mit ihren Opfern, gebucht und vom Wiener Anwalt und Verantwortlichen für das Ibiza-Video bar bezahlt.

Nur ihren Blick haben die raffinierten Hintermänner nie gesenkt: Sonst hätten Sie bemerkt, dass das perfekte Aussehen des „Lockvogels“ eine Schwachstelle hatte, wie das berühmte Blatt auf Siegfrieds Schulter: auf die Pediküre wurde vergessen.

Frau Gudenus machte im Sommer 2017 die für alle Anwesenden überraschende Entdeckung, direkt in der Finka auf Ibiza: „Die hat ganz schmutzige, ungepflegte Zehennägel“ das war die erste, wahrnehmbare Warnung vor der gravierenden Video-Falle.

Besondere Bedeutung wird auch noch die Wahl des Namens des russischen Oligarchen Makarov haben. Es ist nicht anzunehmen, dass die Wahl dieses Namens reiner Zufall ist.

Die verflochtenen Gründe, weshalb ausgerechnet dieser im Westen nicht so bekannte russische Oligarch, und nicht etwa ein hier viel bekannterer Name, ausgewählt wurde, ist noch zu hinterfragen und könnte durchaus eine eigene Geschichte werden. Immerhin hatten und haben „Julian Thaler“, also der angebliche Detektiv, welcher, so zahlreiche Aussagen, in der internationalen, organisierten Kriminalität verankert ist, der russisch sprechende Lockvogel, aber auch die beiden Politiker immer wieder Kontakte nach Russland und in angrenzende Länder. Vielleicht wollte jemand aus dem Kreis der Video-Täter mit der Auswahl DIESES Oligarchen-Namens einen „Wink“ geben.

Die Veröffentlichung der Fotos des Ibiza-Gate-Lockvogels ist nach Meinung namhafter österreichischer und deutscher Rechtsanwälte und von EU-Infothek unter Hinweis auf das gesetzlich verankerte Recht und die Pflicht von Medien, wichtige, besonders öffentlichkeitswirksame Ereignisse und für die Öffentlichkeit wichtige Personen auch darzustellen, notwendig.

Das sogenannte „Ibiza“ Video hat – zweifelsfrei – monatelang die wohl größtmögliche Öffentlichkeit verursacht und präsentiert. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, die „Hauptdarsteller“, die Verantwortlichen, die Hintermänner zu kennen.

Wie immer auch die veröffentlichte Meinung über die Inhalte des „Ibiza-Videos“ sich darstellen, die Hintergründe, die Verantwortlichen, für derartige kriminelle Vorgangsweisen müssen in unserer Demokratie der Öffentlichkeit bekannt gemacht und auch strafrechtlich verfolgt werden. Mit derartigen Methoden darf nicht ohne Konsequenzen für die Produzenten undemokratischer, verbotener Methoden Politik gemacht werden.

Und wie geht es mit dem Lockvogel „Alyona“ weiter: Die große Hoffnung liegt auf den Medien, welche mit Hilfe ihrer Millionen Leser und TV-Zuseher helfen, sehr bald die Identität dieser Dame gegenüber den sehr erfolgreich im Hintergrund ermittelnden Behörden, also der Wiener Staatsanwaltschaft und deren „SOKO Tape“ beim Wiener Bundeskriminalamt, bekannt zu geben.

Sobald der „Lockvogel“ umfassend bei den Wiener Behörden ausgesagt und ziemlich sicher einen wesentlichen Teil zur Klärung des Geheimnisses um die noch immer unbekannten „Finanziers“ und „Anstifter“ für das „Ibiza-Video-Projekt“ beigetragen hat, ist es durchaus möglich, dass sie eine wunderbare Karriere in TV-Talkshows und durch Interviews mit großen Medien, als Model oder in einem anderen Geschäftszweig startet.

Je schneller sie sich meldet desto rascher kann ihr zukünftiger Erfolg kommen.

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3 Kommentare

  1. Avatar

    Der Wink auf die 9mm Pistole Makarow als eigene Geschichte? Möglich.
    Dreckige Zehennägel -ein weiterer Wink? Warum sollte jemand, der auf Ibiza Urlaub macht und einen „wichtigen“ Geschäftstermin hat, noch dazu eine gepflegte Frau ist, auf die Pediküre vergessen? Antwort: sie bräuchte gar nicht darauf vergessen, weil, warum um alles in der Welt sollte so eine Frau, ein Lockvogel, eine vermeintliche Oligarchennichte, 300 Millionen schwer, eine hübsche, gepflegte junge Frau, dreckige Zehennägel haben? Antwort: Sie müsste sich die Zehennägel mit Absicht dreckig gemacht haben, und absichtlich auf die Pediküre vergessen haben. Das muss man sich mal in der Praxis vorstellen, d.h. wie kommt man überhaupt zu dreckigen Zehennägeln? Würde ich jetzt in der Minute meine Sachen packen und nach Ibiza fliegen, ich würde mit sauberen Zehennägeln aus dem Flieger steigen, selbst wenn ich während der Reise Sandalen trüge. Dann würde ich mit dem Taxi ins Hotel fahren, mich duschen, umziehen und mich anschließend zum Geschäftstermin begeben. Will heißen, wie kommt Frau Makarova (meines Wissens die Frau/Tochter von Makarov in slawischen Ländern) zu den dreckigen Zehennägeln? War das ein Wink ihrerseits? Was wollte sie damit ausdrücken? Hilfe? Ist Frau Makarova noch am Leben? Wurde sie mit einer Makarow liquidiert? Der Besichtigungstermin im Wald war vermutlich doch mit Schuhen und Monate zuvor. Und wenn schon Strache/Gudenus nicht darauf reagierten, so müsste doch dem J.Thaler der Schreck in die Knochen gefahren sein…wenn sein Täubchen so einen Fehler begeht!

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    Ganz Österreich fragt sich, wann werden alle Ibiza Produzenten und ihre Helfer von der Ibiza Tape endlich verhaftet und vor ein Gericht gestellt. Wie lange müssen die österreichischen Staatsbürger noch warten bis Gerechtigkeit dieser Verdächtigen gesprochen wird?

  3. Avatar

    Könnte der Sinn sein , dieses eben nicht zu tun? Sollte jemand ernsthaft bemüht sein etwas Aufzudecken , welches Seinen sinn erfüllt hat? Da ich selber in diesen ,…sagen wir Spiel, schon war bezüglich Fpö, H.C. Strache Politik usw. meine ich ;Nichts ist so Wie es ,scheint !

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