Sonntag, 21. April 2019
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Damen in Weiß: Sacharow-Preis hilft beim Kampf für Freiheit in Cuba

Der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz hat den „Damen in Weiß“ den Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments für Menschenrechte überreicht. Die Menschenrechtsaktivisten hatten den Preis bereits 2005 erhalten, durften aber aus politischen Gründen erst jetzt nach Europa reisen. Die Sprecherin der „Damen in Weiß“ Berta Soler beantwortete Fragen des Parlaments und seiner Facebook-Fans.

[[image1]]Europäisches Parlament: Hilft der Sacharow-Preis Ihrem im Kampf für Freiheit und Menschenrechte?

Der Preis ist wie ein Schild, das unseren friedlichen Kampf beschützt und wir danken dem Europaparlament dafür.

Anfangs kämpften wir nur für die Freiheit von 75 Männern, heute für die Freiheit aller politischen Gefangenen und für die Menschenrechte.

Stella, ein Facebook-Fan des Europäischen Parlaments, fragt:

Was bedeutet euch Freiheit? Was motiviert euch, trotz der Unterdrückung zu protestieren?

Freiheit ist, wenn du dich frei bewegen und äußern kannst. Es ist sowohl religiöse Freiheit, als auch Versammlungsfreiheit. In Kuba existiert das nicht.

Aber sollten nicht alle Menschen diese Freiheiten genießen können, ohne von totalitären Regimen daran gehindert zu werden?

Facebook-Fan Harper fragt: Ändert sich die politische Situation in Kuba?

Nichts hat sich verändert in Kuba. Viele Kubaner unterstützen uns, manchmal auch anonym, weil die kubanische Regierung der einzige Arbeitgeber ist.

Wir können erst über Veränderungen sprechen, wenn die Menschenrechte respektiert werden. Aber für die Regierung zählt nur, die Macht zu erhalten.

Facebook-Fan Anna: Welche Nachricht bringt ihr mit ins Europaparlament?

Wir sind Frauen, die ihren friedlichen Kampf für Freiheit und politische Gefangene fortsetzen möchten. Das Europäische Parlament kann uns vertrauen, wir werden es nicht enttäuschen.

Aber wir fordern auch, dass alle Ausländer, die mit dem kubanischen Regime reden, auch mit den Kubanern und der Zivilgesellschaft sprechen müssen. Wir möchten das Regime anprangern, die Menschen müssen die Wahrheit erfahren.

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