Mittwoch 01. April 2015, 09:50

Aktuelles

Milchquote in Europa ist passé

Milchbauern uneins über die Auswirkungen
Mit dem heutigen 1. April sind die EU-Milchquoten, also die maximal erlaubten Produktionsmengen, nach mehr als 30 Jahren Geschichte. Über die Auswirkungen sind selbst die Bauern uneins: Manche befürchten eine Milchschwemme und ein Preisdumping, andere sehen Chancen, jetzt, da sie so viel produzieren dürfen wie sie wollen, mehr in ferne Länder exportieren zu können. »

Mikl-Leitner für Diskussion über Vorratsdatenspeicherung

Innenministerin wünscht sich Diskussion
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) würde gerne über die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung reden, eventuell auch als nationalen Alleingang ohne eine EU-Regelung. Es wäre "klug, wenn wir hier in Österreich diese Diskussion starten würden", sagte sie am Dienstag in der "ZiB 2". Für die Ermittlungsarbeit würde dies "Vorteile" bringen, "weil es darum geht, Spuren zu sichern". »

EU-Staaten stimmten neuer Milliardenhilfe für die Ukraine zu

Die vom Staatsbankrott bedrohte Ukraine kann auf weitere EU-Finanzhilfen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro hoffen. Die EU-Staaten stimmten am Dienstag einem entsprechenden Vorschlag von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker endgültig zu. Die Auszahlung des Milliardenkredits soll allerdings unter anderem von Reformzusagen der Regierung in Kiew abhängig gemacht werden. »

Griechenland - Tusk hofft auf Einigung "vor Ende April"

Amtierender EU-Ratspräsident Donald Tusk
Im Schuldenstreit mit Griechenland hat EU-Ratspräsident Donald Tusk eine Einigung "vor Ende April" als möglich bezeichnet. Vor Ostern rechne er nicht mehr mit Fortschritten, da die Prüfung der griechischen Sparvorschläge "sehr komplex" sei, sagte Tusk am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy in Madrid. »

Milchquoten-Ende - Österreichische Bauern uneinig

Protestaktion vor der Landwirtschaftskammer
Die heimischen Bauern sind sich uneinig, ob das Ende der Milchquote zu negativen Auswirkungen führen wird. Während der Bauernbund das Aus für die Produktionsobergrenze "als Chance" bezeichnet und die Landwirtschaftskammer die Milchbauern für bestens vorbereitet hält, warnte die IG Milch bei einer Protestveranstaltung in Wien vor einem "Milchsee". »

Tusk und Mogherini zu Gesprächen in Tunis

Terror-Beratungen nach dem Anschlag auf das Nationalmuseum
Knapp zwei Wochen nach dem Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis werden EU-Ratspräsident Donald Tusk und die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Dienstag in der tunesischen Hauptstadt erwartet. Im Mittelpunkt der Gespräche dürfte die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus stehen. »

EZB kauft öffentliche Anleihen für rund 41 Mrd. Euro

Draghi will Kreditvergabe der Banken beflügeln
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Rahmen ihres riesigen Kaufprogramms bisher Staatsanleihen für rund 41 Mrd. Euro erworben. In der Zahl sind Käufe bis zum 27. März aufgeführt, wie die Euro-Währungshüter am Montag mitteilten. Die Abwicklung braucht normalerweise zwei Geschäftstage. »

NATO-Chef fordert stärkere Reaktion auf Propaganda Russlands

Stoltenberg glaubt an die Wahrheit
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat die europäischen Länder aufgefordert, stärker auf russische Propaganda zu reagieren. In russischen Kampagnen würden sehr viele Informationen verbreitet, die ein "total falsches Bild" zeichneten, sagte Stoltenberg am Montag im Europaparlament in Brüssel. »

Warnungen vor negativen Folgen nach Ende der EU-Milchquote

Österreich fürchtet um Milchbetriebe in den Berggebieten
Nach 37 Jahren läuft mit dem morgigen Tag das Milchquotensystem in Österreich aus. Milchbauern sind zum Teil verunsichert. Politisch wird darüber gestritten, wie nun zu handeln sei. Den Oppositionsparteien gehen die Pläne der Regierung nicht weit genug. Sie haben zuletzt gemeinsam im Nationalratsplenum einen Entschließungsantrag eingebracht, der ein Maßnahmenpaket für die Zukunft vorsieht. »

Österreichs Wirtschaftsklima mit zweitstärkstem EU-Wachstum

Österreichs Wirtschaftsklima legte stärker zu als der EU-Schnitt
Das Wirtschaftsklima in Österreich ist im März mit einem Plus von 2,3 Prozent am zweitstärksten innerhalb aller 28 EU-Staaten gewachsen. Nur Italien konnte gegenüber Februar mit +2,4 Prozent einen noch höheren Anstieg einfahren. Die EU legte um 0,9 Prozent zu, die Eurozone konnte sich beim Economic Sentiment Indicator (ESI) um 1,6 Prozent steigern, teilte die EU-Kommission am Montag mit. »

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