Sonntag 01. Feber 2015, 23:12

Aktuelles

Tsipras nach Troika-Eklat mit versöhnlichem Ton

Tsipras wirbt für mehr Zeit
Nach der spektakulären Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der Gläubiger-Troika hat der neue griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras versöhnliche Töne angeschlagen. Niemand wolle Streit, und es sei niemals die Absicht seiner Regierung gewesen, "einseitig auf Griechenlands Schulden zu reagieren", versicherte der Linkspolitiker am Samstag. »

Klug will mehr Kooperation mit anderen Armeen

Minister will "aktive Neutralitätspolitik"
Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) will eine stärkere Zusammenarbeit mit den Armeen anderer Länder. Bis Jahresende werde er ein entsprechendes Portfolio auf die Beine stellen, kündigte Klug bei einem Arbeitsbesuch in den Niederlanden an. Für die EU-Battle Groups kann sich der Minister zusätzliche Aufgaben vorstellen, etwa eine grenzüberschreitende Katastrophenhilfe. »

EU-Investitionsprogramm soll im September starten

Katainen erwartet Beschlüsse im Juni
Geld aus dem milliardenschwere EU-Investitionsfonds zur Ankurbelung der schwachen Wirtschaft in Europa wird nach Schätzungen der EU-Kommission im Spätsommer abrufbar sein. "Ich gehe davon aus, dass der Fonds selbst etwa im September aufgesetzt sein und laufen wird", sagte der für Wirtschaftsfragen zuständige Vize-Kommissionspräsident Jyrki Katainen am Freitag in Frankfurt. »

Spanien mit stärkstem Wachstum seit sieben Jahren

Einkaufsstraße in Madrid
In der Schuldenkrise gehörte Spanien neben Griechenland zu den größten Sorgenkindern - mit einer mehrjährigen Rezession und riesiger Arbeitslosigkeit. Jetzt meldet sich die Nummer 4 der Eurozone eindrucksvoll zurück. Im vierten Quartal 2014 legte die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent zu. Dies teilte das Statistikamts INE am Freitag in Madrid mit. »

EZB-Stresstest legte 136 Mrd. faule Kredite offen

Im Stresstest 2014 hat die Europäische Zentralbank (EZB) bei den 130 geprüften Großbanken zusätzliche faule bzw. gefährdete Kredite im Volumen von 136 Mrd. Euro ermittelt. Experten sehen nun vermehrte Umgliederungen in den Bilanzen und damit einen anhaltenden Boom bei Kreditverkäufen. »

Österreich bei Beschäftigung in EU auf Rang zwei

Nur Deutschland besser als Österreich
Deutschland hat sich im Dezember 2014 mit der niedrigsten Arbeitslosenrate von 4,8 Prozent in der EU wieder knapp vor Österreich mit 4,9 Prozent an die Spitze gesetzt. Tschechien folgt mit 5,8 Prozent gemeinsam mit Malta auf Rang drei. In der EU und der Eurozone wurde laut jüngsten Eurostat-Daten vom Freitag ein leichtes Sinken der Arbeitslosigkeit registriert. »

Preisrückgang in Eurozone im Jänner verstärkt

Die Preise in der Eurozone fallen immer schneller und schüren die Sorgen vor einer wirtschaftlich gefährlichen Deflation. Die Lebenshaltungskosten sanken im Jänner zum Vorjahr um 0,6 Prozent, wie das Europäische Statistikamt am Freitag mitteilte. »

Griechenland auf Konfliktkurs mit den Geldgebern

Dijsselbloem und Varoufakis (r.) wurden nicht warm
Griechenlands neue Regierung hat ihre Bereitschaft zum Verzicht auf die für Ende Februar erwartete Kredittranche der EU erklärt. Im Gegenzug wolle Hellas die Troika aus Internationalem Währungsfonds (IWF), Europäischer Zentralbank (EZB) und EU-Kommission in ihrer jetzigen Form loswerden, erklärte Finanzminister Gianis Varoufakis am Freitag in Athen. »

Kein Durchbruch bei Atomgesprächen der EU mit Iran

Die neuesten Atomverhandlungen zwischen den Unterhändlern des EU-Trios und Irans haben keinen Durchbruch gebracht. "Wir hatten zwar gute Diskussionen, aber von einem Durchbruch kann nicht die Rede sein", sagte Irans Vizeaußenminister Abbas Araqchi laut iranischen Medien nach dem Treffen am Donnerstag in Istanbul. Die Verhandlungen seien inzwischen ein "regelrechter Marathon". »

EU stockt Hilfe für Syrien um 136 Mio. Euro auf

Flüchtlingslager auf den Golan-Höhen
Die EU hat die humanitäre Hilfe für die Bevölkerung in Syrien am Donnerstag um 136 Millionen Euro aufgestockt. Die Hälfte der Summe geht direkt nach Syrien, die andere in die vier Nachbarstaaten, die syrische Flüchtlinge beherbergen - Türkei, Libanon, Jordanien und den Irak. »

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Index 2014