Samstag 20. September 2014, 11:51

Aktuelles

Milchwirtschaft vor Herausforderungen

Milchexport soll gesteigert werden
Die österreichische Milchwirtschaft steht wegen der Ukraine- bzw. Russland-Krise und des Auslaufens der Milchquote mit Ende März 2015 vor großen Herausforderungen. Man sei vorbereitet und werde versuchen, den Export zu steigern, sagte VÖM-Präsident Helmut Petschar (Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter) am Donnerstag anlässlich der diesjährigen milchwirtschaftlichen Tagung in Bad Vöslau. »

Diabetiker-Versorgung in Österreich mittelmäßig

Im Jahr rund 10.000 Diabetes-Tote in Österreich
Acht Prozent der Österreicher sind zuckerkrank. Doch die Alpenrepublik schneidet beim Management dieses Volksleidens nur mittelmäßig ab. Das hat der Euro Diabetes Index 2014 ergeben, der am Mittwoch beim Europäischen Diabetes-Kongress in Wien präsentiert wurde. Österreich liegt unter 30 analysierten Staaten nur auf Rang 13, an der Spitze finden sich Schweden und die Niederlande. »

Österreich mit höchster Teuerungsrate in der EU

Die Inflationsrate im Euroraum ist im August mit 0,4 Prozent unverändert auf dem niedrigsten Stand seit Oktober 2009 geblieben. Im Vergleichsmonat des Vorjahres hatte man noch 1,3 Prozent gezählt, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Österreich wies laut Eurostat mit 1,5 Prozent demnach gemeinsam mit Großbritannien die höchste Inflationsrate in der gesamten EU aus. »

Gegenwind für Junckers Kommissare

Miguel Arias Canete verkaufte seine Erdöl-Aktien
Die neue EU-Kommission des Luxemburgers Jean-Claude Juncker bekommt kräftigen Gegenwind aus dem Europaparlament. Im Zentrum der Kritik steht der designierte EU-Kommissar für Energie und Klimaschutz, Miguel Arias Canete. Ihm werden Interessenskonflikte vorgeworfen. Der konservative spanische Ex-Minister reagierte auf Kritik an seiner Ernennung mit dem Verkauf seiner Erdöl-Aktien. »

Österreich bei offenen Stellen Fünfter in der EU

Bei der Zahl der offenen Stellen lag Österreich im Vergleich der 28 EU-Staaten im 2. Quartal 2014 an fünfter Stelle. 1,6 Prozent der Arbeitsplätze waren demnach hierzulande neu zu vergeben, wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag bekannt gab. Damit liegt Österreich exakt im Schnitt der 28 EU-Mitglieder. Der Schnitt der 18 Euromitglieder liegt mit 1,7 Prozent etwas höher. »

Wirbel um Tweet des Grünen-EU-Abgeordneten Reimon

Reimon räumte Fehler ein
Die FPÖ ist über eine Meldung des Grünen EU-Abgeordneten Michel Reimon auf dem Kurznachrichtendienst Twitter empört. "Schad, dass man Freiheitliche und Islamisten nicht in einen Keller sperren und mit sich allein lassen kann", schrieb der Europaabgeordnete am Sonntagabend. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimksy gab sich darob "fassungslos". »

Österreich bei Gerechtigkeitsstudie auf Rang sechs

Österreich hält Anschluss an die Spitzengruppe
Österreich liegt in einer EU-Gerechtigkeitsstudie unter den 28 Mitgliedstaaten auf Rang sechs. In der von der Bertelsmann Stiftung analysierten Entwicklung der sozialen Gerechtigkeit in der Europäischen Union ist Schweden Spitzenreiter, gefolgt von Finnland und Dänemark. Schlusslicht ist Griechenland. Der Wirtschaftsführer Deutschland liegt hinter Österreich auf Rang sieben. »

EU-Finanzminister drängen auf Investitionsprogramm

Keine Entscheidungen bei ECOFIN-Treffen
Die EU-Finanzminister haben auf ihrer informellen Tagung am Samstag in Mailand die Dringlichkeit von Investitionsprogrammen zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums unterstrichen. Entscheidungen wurden dabei keine getroffen. Auch ein Zeitplan wurde nicht vereinbart, sagte der italienische Ratsvorsitzende Finanzminister Pier Carlo Padoan. »

Kritik an Gudenus-Rede in Moskau

Gudenus wetterte gegen "Homosexuellenlobby"
Die Rede des Wiener FPÖ-Clubchefs Johann Gudenus in Moskau hat bei österreichischen Politikern in Aussendungen für scharfe Kritik gesorgt. Gudenus unterlaufe "gemeinsame Anstrengungen" für eine friedliche Lösung im Ukraine-Konflikt, kritisierte die SPÖ. "Zum Fremdschämen" sei der FPÖ-Politiker, hieß es aus der ÖVP. Die Grünen werfen der FPÖ vor, "wieder einmal auf der falschen Seite zu stehen". »

Schelling warnt vor Verlassen des Stabilitätspakts

Finanzminister Schelling in Mailand
Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) hat beim ECOFIN am Samstag in Mailand bekräftigt, dass der Stabilitätspakt nicht aufgeschnürt werden dürfe. Die Flexibilität innerhalb des Paktes könne aber genützt werden, "das tun auch viele". Aber "es kann nicht sein, dass einzelne Länder den Pakt verlassen und andere müssen dann umso mehr Anstrengungen unternehmen, um die Gesamtstabilität zu erreichen". »

Index 2014