Samstag 25. Oktober 2014, 06:10

Aktuelles

Ebola-Epidemie erreicht Mali und New York

New Yorks Bürgermeister bestätigt Ebola-Fall
Nach dem Übergreifen von Ebola auf Mali schickt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Experten in das westafrikanische Land. Drei seien bereits an Ort und Stelle, um die Lage zu untersuchen, mindestens vier weitere sollen nun folgen, sagte am Freitag eine WHO-Sprecherin. Inzwischen ist das Virus auch in der US-Metropole New York angekommen. Die EU stockt ihre Hilfe auf eine Milliarde Euro auf. »

Österreich könnte sich 300 Mio. Euro für EU sparen

Berichtigungshaushalt begünstigt auch Österreich
Wegen einer neuen Berechnungsmethode und neuen Konjunkturdaten könnte sich Österreich fast 300 Millionen Euro an Einzahlungen in das EU-Budget 2014 ersparen. Die britische Tageszeitung "Financial Times" veröffentlichte Donnerstagabend Zahlen aus vorläufigen Berechnungen der EU-Kommission. Demnach müsste Großbritannien rund 2,1 Milliarden Euro nachzahlen, was für Verärgerung in London sorgte. »

EU-Gipfel ernannte Junckers EU-Kommission

Juncker kann mit der Arbeit beginnen
Der EU-Gipfel in Brüssel hat am Donnerstagabend offiziell die nächste EU-Kommission von Jean-Claude Juncker ernannt. Diese kann somit wie geplant am 1. November ihre Amtsgeschäfte aufnehmen. »

EU erteilte Österreich Rüge wegen Budget 2015

Faymann will Österreichs Standpunkt vertreten
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat am Donnerstag vor dem EU-Gipfel in Brüssel bestätigt, dass Österreich eine Rüge der EU-Kommission für sein Budget für 2015 bekommen hat. "Wir werden nicht die Vorzugsschüler sein, die immer versuchen irgendetwas zu machen, von dem sie nicht überzeugt sind, sondern wir werden das tun, was ordentliche Schüler machen: ihren Standpunkt vertreten", sagte Faymann. »

Österreichs Staatsschulden auf 82,6 Prozent erhöht

Schuldenstand der Eurozone ging nach oben
Österreichs Staatsschulden sind im zweiten Quartal des Jahres gegenüber den ersten drei Monaten 2014 von 81,3 auf 82,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gestiegen. In der gesamten Eurozone ging der öffentliche Schuldenstand in diesem Zeitraum laut jüngsten Daten von Eurostat von 91,9 auf 92,7 Prozent nach oben. In der EU erhöhte sich die Quote von 85,1 auf 87,0 Prozent. »

Poroschenko und Merkel stimmen Vorgehen bei Gas ab

Merkel vermittelt im Gsstreit
Vor der nächsten Runde der Gasgespräche zwischen Kiew und Moskau hat sich der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen abgestimmt. Die Ukraine und Russland wollen am kommenden Mittwoch unter Vermittlung der EU eine Lösung des Streits um Schulden Kiews und Gastarife für die Wintermonate vereinbaren. »

EU-Kommission überdenkt Investorenschutz im TTIP

Die EU-Kommission soll in Erwägung ziehen, die heftig umstrittenen Investorenschutzklauseln (Investor-Staats-Schiedsverfahren, ISDS) aus den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP mit den USA rauszunehmen. "Eine Entscheidung über ISDS wird eine der wichtigsten zu treffenden Entscheidungen in naher Zukunft sein", zitiert das "Handelsblatt" (Donnerstag) aus einem internen EU-Papier. »

EU lädt Israel zum Dialog über Zwei-Staaten-Lösung

Die Europäische Union erhöht den Druck auf Israel, die Zwei-Staaten-Lösung voranzutreiben. Die israelische Zeitung "Haaretz" veröffentlichte am Mittwoch ein entsprechendes internes EU-Dokument. In scharfen Worten lädt die EU darin Israel zu Gesprächen über den Erhalt der Zwei-Staaten-Lösung ein. »

Österreich bei Bankenhilfen in EU-Spitzenfeld

Das Hypo-Desaster ist noch gar nicht eingerechnet
Österreich zählt zu den EU-Ländern mit besonders hohen Bankenhilfen. Alleine 2013 belegte das Land mit einer Budgetbelastung von knapp 1,5 Mrd. Euro gemessen an der Wirtschaftsleistung (BIP) den vierten Platz. Höhere Kosten hatten nur Griechenland, Slowenien und Lettland. Spanien, wo ebenfalls 0,5 Prozent des BIP in die Geldinstitute gepumpt wurden, teilt sich mit Österreich den vierten Platz. »

Europaparlament stimmte für Juncker-Kommission

Juncker ist der neue EU-Kommissionschef
"Lasst Juncker und sein Team arbeiten" - hinter diesem Motto hat sich am Mittwoch in Straßburg die Mehrheit des Europaparlaments versammelt und der neuen EU-Kommission unter Jean-Claude Juncker ihre Zustimmung erteilt. Bei 699 abgegebenen Stimmen votierten 423 Mandatare für das Gremium unter Führung des 59-jährigen Luxemburgers. »

Index 2014