Samstag 18. Mai 2013, 15:53

Aktuelles

EU lockert Syrien-Sanktionen für Opposition

EU-Außenminister lockerten Sanktionen
Die EU-Außenminister haben die Lockerung der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Syrien zur Unterstützung der Opposition gegen Präsident Assad beschlossen. Damit erlaubt die EU drei verschiedene Arten von Transaktionen. Die EU darf demnach Öl- und Gasprodukte aus Syrien importieren sowie damit verbundene Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. »

EU-Agrarkommissar fordert Klarheit bei Almflächen

Ciolos sieht österreichische Regierung gefordert
EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hat zum Durcheinander bei den Flächenanagaben auf heimischen Almen festgehalten, dass das entsprechende EU-Vermessungsregime eindeutig sei und es daher an Wien liege, für Aufklärung zu sorgen. "Die Klarheit muss von den österreichischen Behörden kommen, da die Regelung sehr klar ist", sagte Ciolos am Montag am Rande des EU-Agrarministerrats in Luxemburg zur APA. »

Budgetdefizit in EU-27 und Euroraum rückläufig

Im EU-27-Schnitt liegt das Defizit bei 4,0 Prozent
Das Budgetdefizit ist 2012 sowohl in der EU-27 als auch im Euroraum gegenüber 2011 weiter zurückgegangen. Nach jüngsten Daten von Eurostat reduzierte sich das Haushaltsdefizit im Durchschnitt aller 27 EU-Staaten von 4,4 auf 4,0 Prozent, in der Eurozone sank es von 4,2 auf 3,7 Prozent. Österreichs Budgetdefizit blieb mit 2,5 Prozent gleich, die Staatsschuld stieg von 72,5 auf 73,4 Prozent an. »

Lopatka fordert EU-Unterstützung für Nabucco

Lopatka fordert "sichtbare Unterstützung" der EU
Eine Unterstützung der EU-Kommission für das Gaspipeline-Projekt Nabucco hat Außenamts-Staatssekretär Reinhold Lopatka gefordert. Lopatka sagte am Montag vor einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg gegenüber der APA, er wolle dies "aktiv zur Sprache bringen". Es handle sich um eine gemeinsame Initiative mit Rumänien, Bulgarien und Ungarn. »

Serbien und Kosovo rücken der EU näher

Serbiens Weg in die EU vorgezeichnet
Die EU-Kommission hat ihre Empfehlungen zur Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Serbien und zu Verhandlungen mit dem Kosovo über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen offiziell verabschiedet. Dies teilte EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle am Montag auf "Twitter" mit. Ein konkretes Datum für den Start der Gespräche steht aber noch nicht fest. »

Nationalrat ermöglicht Zypern-Hilfe

Heftige Debatten im Parlament
Der Nationalrat hat mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP das Hilfspaket für Zypern beschlossen. Die internationalen Mittel werden sich auf rund zehn Milliarden Euro belaufen, wobei bloß eine davon vom Internationalen Währungsfonds kommt, der Rest vom Europäischen Stabilitätsmechanismus. »

EU empfiehlt Beitrittsverhandlungen mit Serbien

Ashton mit Regierungschefs von Serbien und Kosovo
Nach der Einigung im Dialog zwischen Belgrad und Pristina empfiehlt die EU-Kommission die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Serbien. Dies geht aus einem Berichtsentwurf hervor, der am Montag im Eilverfahren angenommen werden soll. In einem Fortschrittsbericht zum Kosovo wird die Eröffnung von Verhandlungen mit Pristina über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU. »

Opposition lehnt Zypern-Hilfspaket ab

Kogler kritisiert Zypern-Hilfspaket scharf
FPÖ, BZÖ und die Grünen haben angekündigt, das Zypern-Hilfspaket in der Sondersitzung des Nationalrats kommenden Montag abzulehnen. Grünen-Budgetsprecher Kogler stößt sich daran, dass die "besonders vermögenden" Anleger in Zypern nicht ausreichend zur Kasse gebeten würden. Für FPÖ-Parteichef Strache würgen die EU-Maßnahmen die Wirtschaft ab. BZÖ-Chef Bucher kritisiert die Unterstützung der Banken. »

Wohlstand auf Pump für Merkel vorbei

Europa soll führend sein
Die Euro-Staaten müssen nach den Worten der deutschen Kanzlerin Merkel wettbewerbsfähiger werden. "Ich will einen leistungsstarken Kontinent, der seinen Bürgern auch in Zukunft Wohlstand bieten kann", so Merkel zur "Bild". "Europa soll führend sein in der Welt, das sind wir in vielen Bereichen heute nicht." »

Weniger illegale Einwanderer in EU

Zahl der illegalen Einwanderer ist zurückgegangen
Europa gilt Flüchtlingen als sicherer Hafen. Zehntausende versuchen jedes Jahr, illegal in die EU zu kommen. Nun ist die Zahl aber gesunken - weil Griechenland seine Grenzen besser sichert. Die Tricksereien mit gefälschten Papieren nehmen zu. »

Index 2013
Index 2012