Montag, 22. April 2019
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Berlakovich beim EU Umweltministertreffen: Atomkraft ist keine Zukunftsenergie

„Atomenergie ist weder eine Form der nachhaltigen Energieversorgung noch eine tragfähige Option zur Bekämpfung des Klimawandels“, so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich eines informellen EU-Umweltministertreffens in Dublin.

[[image1]]Die im diskutierten „Grünbuch Klima- und Energiepolitik“ angedeutete Technologieneutralität schreibt ausschließlich ein Klimaziel fest und diese öffne der Förderung von Atomenergienutzung Tür und Tor. „Das ist strikt abzulehnen. Atomkraft ist hochriskant und keine Zukunftsenergie“, warnt Umweltminister Niki Berlakovich.

Unter dem Deckmantel der „Klimafreundlichkeit“ Förderungen für Atomkraft

Österreich bekennt sich beim EU-Umweltministertreffen in Dublin zu einer ambitionierten Umweltpolitik. Der Weg zu einer sicheren Energieversorgung könne aber nur über erneuerbare Energie und mehr Energieeffizienz führen. „Ich trete sowohl national als auch international für die Festschreibung verbindlicher Klimaziele ein, aber es ist wichtig, wie wir diese Ziele erreichen“, betont der Umweltminister. Abzulehnen ist die Haltung einiger Mitgliedsstaaten, unter anderem Bulgarien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Großbritannien, die unter dem Deckmantel der „Klimafreundlichkeit“ Förderungen für Atomkraft, wie es sie für erneuerbare Energie gibt, erwirken wollen.

„Atomkraft ist gefährlich und teuer. Wir lassen uns diese Todesenergie nicht als nachhaltige Energieform verkaufen“, zeigt sich Berlakovich mehr als zwei Jahre nach Fukushima und 27 Jahre nach Tschernobyl gegen eine bedrohliche Entwicklung der europäischen Klimapolitik kämpferisch. Versorgungssicherheit kann nur mit der Sicherheit der Bevölkerung Hand in Hand gehen. „Atomenergie hilft weder unserer Umwelt noch unserem Klima“, unterstreicht Berlakovich.

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