Montag, 20. Mai 2019
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Redaktion EU-Infothek

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Some short bio

Die 80/20-Demokratie

Dass in unserem Land schon seit Jahrzehnten immer dieselbe Partei zur stimmenstärksten gewählt wird, fällt gelernten Österreichern gar nicht auf. Dass dies auch die nächsten Jahrzehnte so bleiben wird, dafür sorgt ein medien-demokratisches Phänomen: Die 80/20-Demokratie.

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EU aufgepasst! Jetzt kommt FRANK!

Am 27. September 2012 trauten zahlreiche Medienvertreter und angespannte Gäste in der Wiener Orangerie ihren Ohren nicht: „… ein bedeutender Tag nicht nur für Österreich, auch für die ganze Welt“. Somit nicht nur für Österreich und die „ganze Welt“, sondern auch für die EU – logischerweise.

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Führen ohne Kompetenz: Österreichs Polit-Elite hat keinen Tau von Wirtschaft

Haben Sie sich nie gefragt, wie ein Bundeskanzler Faymann sein Land durch die stürmischen Zeiten der Finanzkrise führen will – und vor allem: kann? In welches Wirtschaftsverständnis ordnet er komplexe Entwicklungen ein und auf welche Fährte setzt er die Experten an? Worüber will er mit internationalen Wirtschaftsprofessoren diskutieren? Über seine Zeit als Kinderbetreuer bei der Sozialistischen Jugend? Über ein paar Semester Anwesenheit am Juridikum? Oder über die jahrelangen Lücken in seinem Lebenslauf, die er auch nur verbummelt haben könnte (Stichwort „Mut zur Lücke“)?

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Europäische Union vor Paradigmen-Wechsel? Hans-Werner Sinn: „Deutschland will nicht mehr bezahlen!“

Deutsche Ökonomen rund um den Münchener ifo-Chef Hans-Werner Sinn wollen mit einer öffentlichen Petition „die Bankenunion stoppen, die auf dem EU-Gipfel vorangetrieben wurde“. Sinn warnte Deutschland, es würde auf 500 Milliarden Euro Verpflichtungen sitzen bleiben, wenn die Eurozone platzte. Und weil das längst nicht mehr unrealistisch ist, droht das ungeschriebene „Europa-Gesetz Nummer 1“:  „Das soll Deutschland halt bezahlen!“ erstmals in Kritik zu kommen.

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Wien am Balkan

Von Brüssel, Paris, London aus gesehen liegt Wien weit im Osten und nur einen Katzensprung von Belgrad, Sofia und Bukarest entfernt. Dass die Leute da unten in Mittel-, Osteuropa alle eine ähnliche Kultur haben, vor allem, was die Korrution betrifft, ist doch klar - oder? Als Österreicher mag man sich über so eine Sichtweise natürlich aufregen, aber nicht anders gehen wir beipielsweise mit den Deutschen um: alles Piefkes ausser die Bayern. Die Wirklichkeit ist  natürlich vielschichtiger und lässt sich nicht so vereinfachen.

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Weltwährungen müssen scheitern: Wie lange hält der Euro noch?

Christian Felber (von Attac Österreich) ruft nach der Weltwährung. Gleichzeitig geht das aktuell letzte Weltwährungsprojekt, der Euro, gerade vor die Hunde. An seine ruhmlosen Vorgänger kann sich heute kaum noch wer erinnern: Bretton Woods, Pfund, ECU, Transferrubel, argentinischer Peso.

Zu schön der Traum: Alle Menschen wären gleich talentiert, gleich motiviert und hätten die gleiche Vergangenheit. Drum wären sie alle gleich ehrgeizig, erfinderisch und dächten ökonomisch ähnlich. Doch beweist die Welt seit Hunderten von Jahren, dass das Gegenteil der Fall ist.

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Wo fängt Mitteleuropa an?

Der holländische Rechtsaußen Geert Wilders hat einen Internet-Pranger eingerichtet für Einheimische, die sich von Mittel- oder Osteuropäern belästigt fühlen. Auf dieser „Hotline“ werden Polen, Bulgaren, Rumänen, etc. pauschal als Diebe, Säufer und Arbeitsplatzräuber verunglimpft. Es gibt verschiedene Arten, mit solchen rassistisch-populistischen Provokationen umzugehen. Der niederländische Premierminister Mark Rutte würde die Affäre am liebsten totschweigen, doch dafür fühlen sich zu viele seiner europäischen Kollegen vor den Kopf gestoßen.

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Brüssel rückt näher an Österreich heran

Zwei „Ösis“ sind in dieser Woche in Straßburg in Spitzenpositionen im Europäischen Parlament gewählt worden: Othmar Karas (ÖVP) ist nun ein Vizepräsident des Parlaments und Hannes Swoboda (SPÖ) ist Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion. Das sind die höchsten Posten für österreichische Abgeordnete im Hohen Haus, seit die Alpenrepublik EU-Mitglied geworden ist.

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Verlust des Triple A: Danksagung an die stille Mehrheit der Nehmer, „Schlaucherl“ und „Schlawiner“!

Österreich leistet sich die teuersten Bahnen, die teuersten Lehrer, die teuersten "Hackler"-Pensionisten, die höchsten Subventionen, die jüngsten Pensionisten, die höchste Mindestsicherung der Welt, die meisten "Invalidenrenten" der Welt, die höchsten Pflegegelder der Welt, Zwangsmitgliedschaften bei Arbeiter- und Bundeskammer (im Verfassungsrang!!), ein Parlament von wirtschaftsfremden Funktionären, überwiegend aus geschützten Bereichen, eine gigantische Umverteilung unter dem Deckmantel, den "Armen" zu helfen, eine stets geringer werdende Zahl von hart arbeitenden "Gebern" und eine beängs

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KHG und die Diplomatie

Ein Diplomatenpass für Ex-Diplomaten, Politrentner und alle die mal für drei Stunden zumindest Staatssekretär waren. Was ganz Österreich empört, ist für Ex-Finanzminister Grasser ein erworbenes Privileg. Auf solche Goodies verzichtet man nicht gerne. Man muss ja drauf schaun, dass man’s hat, wenn man’s braucht. Also wenn man mal ein paar brisante Koffer mit Geld für die Schwiegermama im Übergepäck hat, oder so.

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