Montag 20. Mai 2013, 19:17

Gesundheit

Welttag des Augenlichts: „Wien ist blind“

Das Johann Strauss Denkmal im Stadtpark war im Rahmen einer spektakulären Verhüllungsaktion "erblindet". Am Welttag des Augenlichts wollte LICHT FÜR DIE WELT damit auf die Situation von augenkranken und blinden Menschen in Entwicklungsländern aufmerksam machen.

Welttag des Augenlichts: Johann Strauss ist blind! - V.l.n.r.: H. Veit, A. Komarek, E. Schleyer, M. Blaha, A. Kiesbauer
Welttag des Augenlichts: Johann Strauss ist blind! - V.l.n.r.: H. Veit, A. Komarek, E. Schleyer, M. Blaha, A. Kiesbauer
Bild: LICHT FÜR DIE WELT/ tm-photography.at
Mit dabei waren: ZiB-Moderatorin Hannelore Veit, Schriftsteller Alfred Komarek, Kinderpate Erich Schleyer, Sängerin und Schauspielerin Maxi Blaha, Moderatorin Arabella Kiesbauer und viele mehr!

Moderatorin Arabella Kiesbauer: "Ich unterstütze LICHT FÜR DIE WELT immer wieder gerne, weil mich die Mischung aus Professionalität und konkreter Hilfe sehr anspricht. Dass man mit 30 Euro einem blinden Menschen das Augenlicht zurückgeben kann, ist eine wunderbare Sache. Ich selbst sehe ohne meine Kontaktlinsen sehr, sehr schlecht, aber natürlich kann ich mir nicht vorstellen, was es heißt, blind zu sein."

Sängerin und Schauspielerin Maxi Blaha: "Ich kenne LICHT FÜR DIE WELT über Chris Lohner und bewundere ihr professionalles Engagement. Selber habe ich ein kleines Kind und gebe mit ihm regelmäßig zum Augenarzt zur Kontrolle. Als Mutter finde ich es furchtbar ungerecht, dass nicht alle Kinder weltweit diese Möglichkeit haben."

ZiB-Moderatorin Hannelore Veit: "Durch meine Kinderpatenschaft bei LICHT FÜR DIE WELT reizt mich mittlerweile sehr die Vorstellung, selbst in ein Projektland zu fahren. Ich habe Lust darauf, noch mehr zu helfen."

Schauspieler, Autor und Kinderpate Erich Schleyer: "Wir leben ja nicht jeder für sich alleine unter einem Baum, sondern in einer Gemeinschaft. Daher ist es selbstverständlich, dass wir solidarisch sind und uns gegenseitig helfen müssen."

Schriftsteller Alfred Komarek: "Wenn man einander nicht hilft und nicht für andere da ist, ist man sehr schnell einsam. LICHT FÜR DIE WELT hat mich als sympathische Organisation überzeugt, ich unterstütze sie daher gerne weiterhin!"
Weihbischof Dr. Franz Scharl: "Als Christ soll man LICHT FÜR DIE WELT sein."

„Welttag des Augenlichts“

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den 2. Donnerstag im Oktober zum „Welttag des Augenlichts“ ausgerufen. 39 Millionen Menschen weltweit sind blind, 85 Prozent von ihnen leben in Entwicklungsländern. Immer noch ist der Graue Star die häufigste Ursache für Blindheit und wäre aber mit einer Augenlicht rettenden Operation um nur 30 Euro heilbar. „Im vergangenen Jahr konnten wir mit österreichischen Spendengeldern 41.369 Operationen ermöglichen und damit blinden Menschen das Augenlicht zurück geben“, freut sich Rupert Roniger, Geschäftsführer der österreichischen Hilfsorganisation LICHT FÜR DIE WELT. Dirk Fassbender, stellvertretender Leiter der EU-Kommission in Österreich, war ebenfalls beim Flashmob dabei: "Aktionen wie diese, die auch von der EU unterstützt werden, sind äußerst wichtig für die Schaffung eines Bewusstsein dafür, dass Menschen mit Behinderungen in die gesamte Entwicklungspolitik sowie in alle Prozesse und Programme zur Armutsbekämpfung einbezogen werden müssen."

Flashmob zeitgleich in allen 9 Bundesländern

Um Punkt 10 Uhr wurden in allen Landeshauptstädten von Wien bis Bregenz und darüberhinaus berühmte Statuen mit einer Augenbinde versehen - Johann Strauß in Wien, Manneken Pis in Brüssel und in Klagenfurt wurde der Lindwurm zum „Blindwurm“! So wird Bewusstsein für die Situation von blinden Menschen in Entwicklungsländern geschaffen und der Zusammenhang zwischen Armut, Krankheit und Blindheit aufgezeigt. Bei einem Flashmob haben sich Schüler gemeinsam mit den prominenten Unterstützern Augenbinden aufgesetzt, um ihren Respekt gegenüber blinden Menschen zu demonstrieren.
 


 




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