Montag 20. Mai 2013, 00:07

Gesundheit

Weltgesundheitstag 2012

1948 forderten die Delegierten der ersten Weltgesundheitsversammlung die Einführung eines Weltgesundheitstages zur Erinnerung an die Gründung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Seit 1950 wird dieser Tag jährlich am 7. April begangen, wobei das Motto von Jahr zu Jahr wechselt. Es stammt jeweils aus einem aktuellen Schwerpunktbereich der Arbeit der WHO.

Weltgesundheitstag 2012
Weltgesundheitstag 2012
Bild: Katja Neubauer/pixelio.de
Der Weltgesundheitstag bildet den Auftakt für längerfristige Kampagnen, die weit über den 7. April hinausgehen. Der Weltgesundheitstag bietet weltweit die Gelegenheit, gesundheitspolitische Schlüsselthemen in Angriff zu nehmen. Der Beitrag des WHO-Regionalbüros für Europa besteht darin, auf Aktivitäten und Analysen in Verbindung mit dem gewählten Motto hinzuweisen, die in den Mitgliedstaaten der Europäischen Region der WHO durchgeführt werden bzw. diese betreffen. Die Länderbüros in der Europäischen Region wiederum machen mit Sonderveranstaltungen auf das Thema aufmerksam und fördern die inhaltliche Diskussion unter Politikern und anderen Akteuren.

2012 - Altern und Gesundheit - Gesundheit erfüllt die Jahre mit Leben

Am Weltgesundheitstag 2012 liegt der thematische Schwerpunkt auf Altern und Gesundheit – und auf der konkreten Frage, was der einzelne Bürger und der Staat zur Förderung eines aktiven und gesunden Alterns tun können.

Der Altersmedian der Weltbevölkerung steigt kontinuierlich, und die Zahl der Menschen über 60 dürfte sich bis 2050 gegenüber 2000 verdreifachen. In vielen Ländern der Europäischen Region der WHO liegt die Lebenserwartung für Frauen bereits bei über 80, und für Männer bei über 75 Jahren. Dieser beispiellose Erfolg stellt für die einzelnen Bürger, ihre Familien und die Gesellschaft insgesamt sowohl Chancen als auch Herausforderungen dar.

Ausgehend von der Tatsache, dass sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts die Lebenserwartung der Menschen drastisch erhöht hat, dass es schon bald mehr ältere Menschen als Kinder geben wird und dass sich diese demografische und soziale Transformation weltweit vollzieht, weist die WHO in 2012 nun besonders auf die prekäre Situation in den weniger entwickelten Ländern dieser Welt hin: Manche werden nur eine einzige Generation haben, um ihre Gesundheits- und Sozialsysteme auf eine alternde Welt vorzubereiten.


 




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