Verfügbares Haushaltseinkommen in EU gesunken
Das verfügbare Bruttohaushaltseinkommen ist in der EU pro Person von 2009 bis 2011 um 3,0 Prozent gesunken. Aus dem am Dienstag von EU-Sozialkommissar Laszlo Andor präsentierten Bericht "Überprüfung der Entwicklungen in den Bereichen Beschäftigung und Soziales in Europa" geht hervor, dass in diesen drei Jahren Lettland mit einem Minus von 22,5 Prozent am schlechtesten abgeschnitten hat.
Griechenland liegt mit 17,1 Prozent Einbußen am zweiten Platz. Österreich kommt auf ein Minus der Haushaltseinkommen von 0,8 Prozent. Zahlen von 2012 gibt es noch keine.
Hinter Lettland und Griechenland kommen Irland und Estland (je -10,0 Prozent), Spanien (-7,4), Zypern (-7,1), Italien (-4,7), Ungarn (-4,1), Niederlande (-2,4), Portugal (-2,0), Slowenien (-1,8), ÖSTERREICH (-0,8), Belgien (-0,6), und Tschechien (-0,2). Diesen 14 EU-Ländern mit einem geschrumpften Haushaltseinkommen stehen acht Staaten mit Steigerungen gegenüber. Es sind dies Schweden (+6,8 Prozent), Polen (+4,5), Dänemark (+4,4), Finnland (+4,1), Slowakei (+2,8), Deutschland (+1,9), Frankreich (+1,1), Großbritannien (+0,5) . Keine Daten über den Drei-Jahreszeitraum lagen von Bulgarien, Litauen, Luxemburg, Malta und Rumänien vor.
Betrachtet man lediglich die Entwicklung 2010 und 2011, liegt Griechenland mit einem Minus beim Haushaltseinkommen von 17,7 Prozent an der Spitze, gefolgt von Spanien (-8,2) und Zypern -6,9). Österreich kommt hier auf ein Minus von 1,1 Prozent. Am besten steigt Schweden mit plus 4,6 Prozent aus, vor Dänemark (+3,9) und Finnland (+2,8) sowie Deutschland (+2,5). Im Durchschnitt der EU-27 gab in diesen beiden Jahren keine Veränderung des Bruttohaushaltseinkommens.


















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