Tutu protestiert gegen Friedensnobelpreis an EU
Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hält die Zuerkennung des Nobelpreises an die EU für eine Verfälschung des Stifterwillens. Eineinhalb Wochen vor der Preisverleihung in Oslo unterzeichnete der 81-jährige Erzbischof zusammen mit den Friedensnobelpreisträgern Mairead Maguire aus Nordirland und Adolfo Peréz Esquivel aus Argentinien einen Protestbrief an die Nobelstiftung.

Bild: APA
Darin fordern sie die Stiftung auf, der EU die Dotierung von acht Millionen Kronen (924.500 Euro) zu verweigern, weil sie "eindeutig" nicht die vom Preisstifter Alfred Nobel in seinem Testament 1896 bestimmten Kriterien erfülle.


















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