Samstag 25. Mai 2013, 11:06

Global


Türkei will Beziehungen zu EU 2012 auf Eis legen

Die Türkei verschärft nun auch die Gangart gegenüber der Europäischen Union. Während der zypriotischen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union wird Ankara die Beziehungen mit der EU auf Eis legen, sagte Vizepremier Besir Atalay am Ende eines Besuchts in Nordzypern der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

EU-Türk. Flagge
EU-Türk. Flagge
Bild: Europ. Union
"Wenn die EU seine rotierende Präsidentschaft an Südzypern gibt, wird es zu einer richtige Krise zwischen der Türkei und der EU kommen", sagte Atalay. "Wir werden dann unsere Beziehungen mit der EU einfrieren." Regierungschef Erdogan hatte Ende Juli erklärt, er strebe eine Lösung des Zypern-Konflikts bis Jahresende an. Sollte es keine Lösung geben, werde die Türkei für die Zeit der zypriotischen EU-Ratspräsidentschaft ihre Beziehungen mit der Europäischen Union einfrieren, warnte Erdogan.
 
Die Türkei hält den türkisch bewohnten Nordteil der Mittelmeerinsel militärisch besetzt und weigert sich beharrlich, die griechisch-zypriotische Regierung in Nikosia anzuerkennen. Diese übernimmt im Juli 2012 für ein halbes Jahr den EU-Ratsvorsitz. Wegen des Zypern-Konflikts hat die Europäische Union acht Kapitel in den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei auf Eis gelegt. In den seit dem Jahr 2005 laufenden Beitrittsgesprächen konnte die Türkei erst eines von 35 Kapiteln abschließen.
 
Außenminister Spindelegger nahm die nunmehrige Ankündigung des türkischen Vizepremiers zum Anlass, für seinen Vorschlag einer privilegierten Partnerschaft zwischen der Türkei und der EU zu werben. "Vielleicht ist das jetzt eine Möglichkeit, die wir näher erörtern sollen", sagte Spindelegger in der ORF-Pressestunde am Sonntag. Schon jetzt gebe es nämlich "einen Verhandlungsprozess, in dem de facto nichts weitergeht". Kernpunkt dieser Auseinandersetzung sei das Zypern-Problem, erläuterte der österreichische Chefdiplomat. Spindelegger zeigte sich zugleich besorgt über die Entwicklungen in der Türkei, die in den vergangenen Wochen wegen des Konflikts um die Gaza-Hilfsflotte auf Konfrontationskurs mit ihrem früheren engen Verbündeten Israel gegangen war

 




Dann

soll er das schleunigst tun. Dann soll er aber auch dafür sorgen dass die TR nicht weiterhin ihre Sozialfälle und Kriminellen nach Europa abschiebt wie die letzten 3 Jahrzehnte schon. Die Bürger Europas sind dafür sehr dankbar, bleiben ihnen doch erhebliche Steuern und Transferzahlungen erspart.

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