Donnerstag 23. Mai 2013, 15:29

Binnenmarkt & Wettbewerb

Rübig: Neues KMU-Förderprogramm der EU "ordentlich finanzieren"

Das neue EU-Programm zur besonderen Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) muss "ordentlich finanziert" werden, fordert der Industrie- und Haushaltssprecher der ÖVP im EU-Parlament, Paul Rübig. Der Industrieausschuss hat heute über das sogenannte Programm "COSME" (Competitiveness of enterprises and SMEs) abgestimmt.

Rübig: Neues KMU-Förderprogramm der EU "ordentlich finanzieren"
Rübig: Neues KMU-Förderprogramm der EU "ordentlich finanzieren"
Bild: EngineerComms/flickr.com
"Wer jetzt nach Wachstum und Beschäftigung ruft, der sollte sich dafür einsetzen, dass das neue KMU-Wachstumsprogramm ordentlich finanziell ausgestattet ist. In der aktuellen Wirtschaftslage haben Beschäftigung und Wachstum oberste Priorität", so Rübig.

Verbesserter Zugang zu Finanzierung

Das Programm "COSME" soll durch finanzielle Förderungen und politische Maßnahmen wie etwa Bürokratieabbau oder verbessertem Zugang zu Finanzierung die Wettbewerbsfähigkeit von KMU stärken. Gleichzeitig soll es auch spezielle Förderungen für Frauen, Jungunternehmern und Migranten geben und Finanzierungsinstrumente wie Bürgschaften. Internationalisierungsmaßnahmen von KMU sollen verstärkt finanziert werden.

Ein besonderes Anliegen ist Rübig die Förderung von jungen Unternehmen und Betriebsgründern. "Initiativen, mit denen wir unternehmerisches Denken fördern, sind jetzt dringend notwendig. Wir wollen das Austauschprogramm 'Erasmus für Jungunternehmer' im Rahmen von COSME ausbauen. Das neue EU-KMU-Wachstumsprogramm muss für kleine Betriebe ein Türöffner zu den europäischen und internationalen Märkten sein", so Rübig.
 


 




KMU Förderprogramm

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Unternehmen brauchen keine Förderungen, sie brauchen ein Umfeld für unternehmerische Freiheit. Förderungen sind ein Instrument des Wohlfahrtsstaates. Der Wohlfahrststaat ist ein politisches Konzept, um die Bürger – noch dazu mit ihrem eigenen Geld – vom Staat abhängig zu machen. Damit einige zu Förderungen kommen, müssen alle, die Geld verdienen, etwas an den Staat abliefern, von wo es dann, unter Abzug der immer mehr zum Selbstzweck verkommenden Bürokratie, an einige Privilegierte weitergeleitet wird.

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