Robert Goebbels: „Griechenland-Troika ist zu dogmatisch vorgegangen“
Der luxemburgische Europaabgeordnete Robert Goebbels übt im Videointerview mit EU-Infothek Kritik an der Internationalen Troika für Griechenland und erklärt, warum seine Sozialdemokratische Fraktion (S&D) eine eigene Griechenland-Troika eingesetzt hat, deren Vorsitzender er ist, und warum er glaubt, dass François Hollande als Präsident Frankreichs die bessere Wahl für den wirtschaftlichen Aufschwung Europas wäre.

Bild: privat
Der Europaabgeordnete und ehemalige luxemburgische Wirtschaftsminister ist der Meinung, dass die von den EU-Staats- und Regierungschefs auferlegten Sparmaßnahmen zu einer schweren Rezession und zu sozialen Ungerechtigkeiten geführt haben und sowohl wirtschaftlich als auch haushaltspolitisch kontraproduktiv sind.
Die S&D Troika, der neben Goebbels auch Elisa Ferreira (Portugal, Wirtschaftsprofessorin und ehemalige Planungs- und Umweltministerin) und Ivailo Kalfin (Bulgarien, für die Wirtschaft zuständiger ehemaliger Vizepremierminister und Ex-Außenminister) angehören, war vor kurzem in Athen, um die Lage vor Ort zu analysieren und mit führenden Persönlichkeiten Meinungen auszutauschen, um ein Paket von Vorschlägen zur Ankurbelung von Wachstum, Investitionen und Beschäftigung auszuarbeiten. Im Interview erklärt Goebbels, zu welchen Schlüssen und Vorschlägen seine Troika gelangt ist und geht auch auf die bevorstehenden Wahlen in Griechenland und die möglichen Folgen der zu erwartenden schwierigen Regierungsbildung ein.


















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