Mittwoch 19. Juni 2013, 08:54

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Rechtfertigung für Unterdrückung und Terrorismus

Winston Churchill: „Beschwichtigen heißt, ein Krokodil zu füttern, in der Hoffnung, dass es einen zuletzt frisst“. Und Konrad Adenauer sagte nach der Beendigung des zweiten Weltkrieges bei einer Gelegenheit, dass „der einzig sichere Weg, einen Tiger zu versöhnen, darin bestehe, sich selbst von ihm verschlingen zu lassen“.

Rechtfertigung für Unterdrückung und Terrorismus
Rechtfertigung für Unterdrückung und Terrorismus
Bild: Sleepyhead/flickr.com
Es ist angekündigt, dass einige Abgeordnete des europäischen Parlaments u. a. aus Deutschland, Österreich und Finnland Ende Oktober in den Iran reisen werden. Diese Reise wird in einer Situation stattfinden, wo die Sanktionen gegen Iran immer mehr verschärft werden, und im US-Gerichtsprozess Iran ähnlich wie schon bei den Wiener Anschlägen des Staatterrorismus beschuldigt wird. Die Galgen werden weiterhin in jeder Stadt des Iran aufgestellt und Menschen öffentlich und in Massenhängungen hingerichtet. Nach offiziellen Angaben wurden 350 Hinrichtungen allein 2012 im Iran vollstreckt.

Das Regime hat mit der Reformsuggestion den Westen getäuscht. Die Ereignisse der letzten drei Jahrzehnte haben deutlich gemacht, dass es unter diesem höllischen System „Velayat-e Faqih“ - der totalen Herrschaft des obersten Rechtsgelehrten - eine Reform niemals geben kann, selbst wenn die Beschwichtigungspolitik die Entwicklung in diese Richtung treiben wollte. Im Gegenteil hat diese Politik den Machthabern in Teheran einen wertvollen Zeitgewinn eingebracht, den sie auf dem Wege zur Entwicklung von Atomwaffen nutzen konnten.

Der geistliche Führer im Iran ist de jure allmächtig, und steht über der Verfassung. Die Verfassung lässt – wie in einem Teufelskreis – für Reformen keinen Spielraum. Mit anderen Worten: Eine Reform ist im Iran vor einer Änderung des Systems im Ganzen ausgeschlossen.

Die Motivation einer solcher Reise ist weder die Illusion, dass das Mullahregime moderater werden kann oder die gescheiterte Politik der Beschwichtigung weiter zu führen, sondern es geht darum, dass Menschen, Parteien und Geschäftsleute eine nettes und harmloses Bild des religiösen Faschismus bekommen sollen, einem Regime, dass neben der täglichen Ermordung seines eigenen Volkes am Massaker der Menschen in Syrien, Irak, Libanon und Palästina beteiligt ist und das alles versucht, um an Atomwaffen zu gelangen.

Nun egal mit welchem Hintergrund die Reise stattfindet, so ist aber keinesfalls zu rechtfertigen. Die iranische Bevölkerung, Exiliraner in Deutschland und die iranische Hauptopposition Volksmudschahedin und Nationaler Widerstandsrat Iran verurteilen die Reise auf schärfste.

Saeid Yeganeh, Iranischer Publizist im Exil - BerlinAutor: Saeid Yeganeh, Iranischer Publizist im Exil - Berlin


 




Deutsche Politiker Reise in Iran: Input für Mullahs Propaganda

Eine Reise in Iran bestätigt bloß barbarische Verhalten von Mullas Regim in Iran. Das Regim gewinnt nur Propangada und Reisetelnehmer lassen sich für Mullah Propaganda ausnutzen. Das unterstützt nicht Menschenrechte in Iran, sogar schadet Menschenrechte iranische Bevölkerung.

Keine Reise nach Iran

Ich bin auch wie viele andere der Meinung, dass solche Reisen nach Iran nichts bringen.Die Mullahs in Teheran haben keine Legitimität. Ich unterstütze die Kampagne "Keine Dialog mit dem religiösen Faschismus im Iran

Rechtfertigung für Unterdrückung und Terrorismus

In unserer heutigen Welt ist der herrschende religiöse Faschismus in Teheran die einzige Regierung, die im Namen des Gottes brutale Menschenrechtsverletzungen und den Staatsterrorismus vollstreckt. Die demokratische Welt ist gegen ein so barbarisches System. Daher stößt das Reisevorhaben in den Iran auf heftige Kritik. Dazu trägt bei, dass die Revolutionswichter sehr ernst am Massaker in Syrien beteiligt sind und versuchen den Krieg in die ganze Region zu verbreiten. Denn nach wie vor beharrt das Regime auf die Herstellung von Atombombe und Wiederholt ständig die Vernichtungsdrohungen gegen Israel.
Mit freundlichen Grüßen
Sohrab

Iran-Reise der MdEP

Es ist leider nicht das erste Mal, es wird wahrscheinlich auch nicht das letzte Mal bleiben, dass einige europäische Politiker (trotz Nobelpreis) Diktatoren zu Hilfe eilen.
Als ich 1982 vor einer der schlimmsten und brutalsten Gewaltherrschaften der zeitgenössischen Geschichte im Iran nur knapp der Verhaftung und dem Tod entkommen und hierher geflüchtet bin, hatte ich ein anderes Bild von „Europa“. Heute weiß ich mehr als je zuvor, nämlich dass alle Völker in ihrem Befreiungskampf NUR!! auf ihre eigene Kraft zählen können (siehe jetzt Syrien und Iran).

Als ein Europäer, der ich nach 30 Jahren nicht geworden bin, verabscheue ich diese Beschwichtigungspolitik mit dem religiös faschistischen Regime im Iran. Diese Politik schadet den Interessen der Menschen hier und gefährdet den Weltfrieden. Alle die, die diese Politik betrieben, und die, die wegschauen und schweigen, tragen für all dieses Leid Mitverantwortung.

``zu iranische Mullahs Hand geben``

``zu iranische Mullahs Hand geben`` das wurde immer wieder ausprobiert, und das war immer mit exakt derselben Resultat, und zwar, die Mullahs wurden damit immer bestätigt.
Hand geben zu iranische Mullahs, egal aus welchem Grund, bedeutet, dass die Mullas mit terroristischen Aktivitäten weiter machen können.

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