Projekt RIVER macht erworbene Kompetenzen aus Freiwilligenarbeit sichtbar
Inwiefern trägt ehrenamtliches Engagement von SeniorInnen zu deren Kompetenzerweiterung bei? Gibt es bereits Methoden, die Kompetenzentwicklung in diesem Kontext messen können? Und welches Lernpotenzial beinhalten ehrenamtliche Aktivitäten, in denen Alt und Jung miteinander arbeiten? Diesen Fragen widmet sich das EU-Projekt RIVER und erstellte einen umfassenden Bericht zum Thema Kompetenzerweiterung von SeniorInnen durch ehrenamtliches Engagement. Der daraus entstandene Bericht steht jetzt zum Download bereit.
Projekt RIVER macht erworbene Kompetenzen aus Freiwilligenarbeit sichtbar
Bild: river-project.eu
SeniorInnen als Gewinn für die Freiwilligenarbeit
Freiwilligenarbeit setzt positive Impulse. Sowohl für die Ehrenamtlichen, die sich persönlich weiterentwickeln können, als auch für die beteiligten Organisationen, die wichtige UnterstützerInnen mit langjähriger Lebenserfahrung und Wissen erhalten. Ehrenamtliche Tätigkeit von älteren Menschen wirkt sich sowohl auf deren körperliches als auch seelisches Wohlbefinden aus und leistet einen wichtigen Beitrag zur Aktivität im Alter. Im Projekt RIVER wird eine Methode zur Erfassung der Entwicklung von Kompetenzen in der ehrenamtlichen Tätigkeit erarbeitet. Im Oktober startete die Pilotierung der RIVER-Methode, die in verschiedenen Projekten mit Fokus auf älteren Ehrenamtlichen getestet wird.
Das Aufzeigen des Kompetenzzugewinns soll nicht nur die Motivation älterer Menschen für ehrenamtliches Engagement steigern, sondern auch die Transparenz der Fähigkeiten und Kenntnisse schaffen, die es Organisationen ermöglicht, ehrenamtlich tätige SeniorInnen zielgerichtet einzusetzen.
SeniorInnen als Ehrenamtliche werden für unsere Gesellschaft immer wichtiger und ihre Zahl wird in Zukunft steigen. Die steigende Anzahl älterer Menschen in Europa fördert den Bedarf an neuen Möglichkeiten, auch nach Ende der Erwerbstätigkeit aktiv zu bleiben. Gestaltungsvielfalt für SeniorInnen bietet hier ehrenamtliche Tätigkeit, die nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Aktivität im Alter leistet, sondern auch einen unschätzbaren Wert für die Gesellschaft hat.
Seit kurzem werden sie in den heimischen Medien über den grünen Klee gepriesen: Ziemlich genau drei Jahrzehnte nach ihrer Gründung haben Österreichs Grüne nach einer wechselvollen Geschichte so etwas wie den Zenith erreicht. 1983 waren sie am Einzug ins Parlament noch gescheitert, vier Jahre später gelang der legendären Freda Meissner-Blau dieses Kunststück, und 2006 wurden sie bei den Nationalratswahlen sogar - wenn auch ex aequo mit der FPÖ - auf Bundesebene drittstärkste Partei. Seit fünf Jahren wieder nur auf Platz vier, stellen sie derzeit 20 Abgeordnete im Hohen Haus. Parteichefin Eva Glawischnig-Piesczek und ihr Team dürfen nach den Wahlsiegen bei vier Landtagswahlen allerdings hoffen, endlich den großen Durchbruch zu schaffen - und in der Bundesregierung zu landen. »
Im aktuellen Werbespot („Wer tut am meisten für die Mieter? Die SPÖ“) feiert man sich als Retter der heimischen Mieterschaft. Tatsächlich hat man aus Gründen des Macht-Erhalts das komplizierteste Mietensystem Europas geschaffen – inklusive Dauer-Wohnungsnot. Mit der Freigabe der Mieten und der Umpolung der staatlichen Pensionsvorsorge könnte man einen neuen Gründerboom auslösen. »
Die vierte Novellierung der ungarischen Verfassung innerhalb von 15 Monaten scheint das Fass zum Überlaufen gebracht zu haben. Die Reaktionen der EU und des Europarates auf diese neuerliche Provokation der Regierung Orbán sind aber alles andere als gleichförmig. Während der bloß intergouvernementale Europarat über eines seiner Organe ein Monitoringverfahren gegen Ungarn wegen dessen vermeintlicher Verletzung der Grundwerte seiner Satzung einleitet, kann sich die supranationale EU noch immer nicht dazu entschließen, gegen Ungarn das sogenannte „Artikel 7-Verfahren“ wegen Verletzung tragender Grundwerte der EU einzuleiten sondern stellt lediglich Vertragsverletzungsverfahren in Aussicht. Ist das politisches Kalkül oder lediglich die Konsequenz eines Sanktionsverfahrens, das deswegen nicht angewendet wird, da es den Einsatz einer politischen „Atombombe“ darstellen würde? »
Aus Paris meldet sich Jaques Delors mit Rezepten von vorgestern. Der biedere Auftritt des älteren Herren namens Jaques Delors, der lange Zeit Präsident der Europäischen Kommission war, vermag nicht darüber hinwegzutäuschen, dass derselbe Delors ein gewiefter Politiker geblieben ist. »
Rechtzeitig zu Beginn der Feriensaison reißt der trübe Konjunkturhimmel über den europäischen Krisenstaaten etwas auf: Griechenland erwartet einen regelrechten Touristen-Ansturm. Italien, Spanien und Portugal hoffen zumindest auf moderate Steigerungsraten. Doch mit dem EU-Beitritt Kroatiens kommt ein nicht zu unterschätzender Wettbewerber noch stärker als bisher ins Spiel. »
Kontrovers - die Audiodiskussionsserie auf EU-Infothek. Auch diesmal diskutieren Andreas Unterberger und Georg Hoffmann-Ostenhof wieder über ein aktuelles Thema. Kontrovers ist Programm auch dieser Diskussion. Die beiden Journalisten widmen sich mit ihren unterschiedlichen Weltanschauungen dem Thema: Integration - Zusammenleben in Österreich.
Staatssekretär Sebastian Kurz hat den Integrationsbericht 2012 vorgelegt - es gebe kleine Fortschritte in der Bildung und beim Spracherwerb. Hat sich im Bereich der Intergation etwas bewegt?
„Das weiß ich, und deswegen will ich Sie; ich will keinen Bequemen“, soll die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Wolfgang Schäuble gesagt haben, als dieser im November 2005 auf ihr Angebot, Innenminister zu werden, geantwortet habe, er werde loyal sein, aber sich keine Zügel anlegen lassen. »
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